Auszug von duckhome
Die Katze ist aus dem Sack - Mehrwertsteuererhöhung auf 25 Prozent
von Jochen Hoff
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus F. Zimmermann, ist die Art von verlässlichem Versager, den Deutschland braucht. Er kann sein Wasser einfach nicht halten und offenbart uns schon jetzt, was die Regierung gerne noch bis nach der Wahl geheim gehalten hätte. Die Mehrwertsteuer soll um sechs Prozent angehoben werden.
Natürlich tut er so, als ob dies nur sein Vorschlag sei, aber in Wirklichkeit haben sich die Verräter der Menschen in Deutschland, die sich selbst gerne als Wirtschaftsweise bezeichnen und von der Systempresse auch so tituliert werden, schon lange auf ihre Vorschläge geeinigt. Die Bankster und das Großkapital bekommen die Milliarden, die dann bei den Ärmsten wieder eingesammelt werden.
Beim größten Teil der Deutschen geht das Einkommen praktisch vollständig in den Konsum. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 6 Prozent bedeutet also eine Einkommenskürzung um 6 Prozent. Das gilt natürlich nicht für Leute wie Zimmermann, Sinn oder gar für Herrn Ackermann. Die könnten ihre Einkommen gar nicht in Konsum umsetzen, weil die Zeit nicht reicht würde. Für die sind die Monate einfach zu kurz um ihr erbeutetes (sie bekommen es ohne zu arbeiten) Geld zu verbrauchen. Für diese Leute bedeutet die Erhöhung der Mehrwertsteuer vielleicht einen Zehntel Prozent höhere Kosten und darüber können die gut lachen.
Dass Zimmermann sich verquatscht hat, wird für ihn und sein unwissenschaftliches Institut natürlich keine Folgen haben. Das Pack hält immer zusammen. Wir werden ein paar laue Dementis zu hören bekommen und nach der Wahl steigt die Mehrwertsteuer dann um 10 Prozent. Wie Zimmermann ja schon sagt:
Wenn man das jetzt schon ankündigt, ziehen die Bürger viele Käufe vor, was in der Krise den Konsum ankurbelt. Im Gegenzug könnten die Lohnnebenkosten weiter gesenkt werden. Das hilft der Wirtschaft und allen Arbeitnehmern.
Der Typ will die Menschen in Panikkäufe und zusätzliche Verschuldung treiben. Er geht gar nicht davon aus, dass sich in diesem Land etwas ändern könnte und er sich in der nächsten Justizvollzugsanstalt wiederfinden könnte, wo er dann mit Ackermann und Steinbrück die gleiche Zelle teilen darf. Wenn die Deutschen jetzt nicht wach werden und die Gauner aus der Regierung und den Managersesseln treiben, dann ist Deutschland wirklich nicht mehr zu helfen.
Dies ist nicht das Deutschland der Zimmer- und Ackermänner. Es gehört nicht der Merkel und der vollständig verkommenen CDU. Es ist kein SPD-Eigentum und die FDP kann sich auf die Hallig Hooge zurückziehen. Das entspricht ungefähr dem, was die FDP vertritt.
Die Verbrecher von Großkapital, Regierung und Management werden weitere Billiarden von Euro fröhlich unter sich verteilen und dann die Babywindeln über die Mehrwertsteuer so teuer machen, dass die Mehrheit entweder Windeln kaufen kann, oder das Baby ernähren.
Es ist Zeit für einen Generalstreik. Eine Vermögenssteuer von 25 Prozent und dazu eine Börsenumsatzsteuer in Höhe der Mehrwertsteuer müssen her. Alle Einkommen, auch die juristischer Personen müssen sofort in voller Höhe in die solidarischen Versicherungssystem einbezahlen. Schluss mit Beitragsbemessungsgrenzen. Abschreibungen nur für produktionsrelevante Investitionen.
Dies Land ist unser Land. Jagen wir die Parasiten davon.
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