Auszug von duckhome
FDP: mit Hartz 4 auf Rattenjagd
von Jochen Hoff
Wenn man geglaubt hatte, die Moralvorstellungen unserer Politiker in Bezug auf die Leute, die sowieso schon am Boden sind (Arme),seien schon auf Kellerniveau angekommen, dem sei gesagt, er dürfe noch ein Untergeschoss darunter ausgraben.
Es reicht nicht, dass Hartz lV-Empfängern schon sämtliche Rechte und vor allem ihre Würde genommen wurde, jetzt gibt es noch einen Tritt dazu:
sie sollen nun auf Rattenjagd gehen.
Vor allem Leute, die sonst auch Flaschen sammeln, könnten dann für jede tote Ratte einen Euro bekommen", sagte der FDP-Chef des Berliner Bezirks Mitte und stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Henner Schmidt, dem "Berliner Kurier".
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich das kommentieren soll. Er hieß es, der Regelsatz sei viel zu hoch, dann sollten Arme doch lieber einen dicken Pullover tragen anstatt zu heizen und jetzt wird verlangt, dass Menschen durch die Kanalisation kriechen, um Ratten zu jagen ??? Mir fehlen ehrlich die Worte.
Und ich frage mich: wird man dazu dann auch wieder gezwungen, weil einem sonst der Leistungsentzug droht? Wie weit sollen Menschen noch entwürdigt werden?
Sollte die FDP tatsächlich ihren absurden und menschenverachtenden Vorschlag am Donnerstag in die BVV einbringen, können wir eigentlich nur noch Berliner Hartz-IV-Bezieher dazu auffordern, dass sie anstatt Jagd auf Ratten zu machen, besser Jagd auf Berliner FDP-Politiker machen", erklärte der Sprecher des Forums*, Martin Behrsing.
*gemeint ist das Erwerbslosen Forum Deutschland
Eigentlich sollte man solchen Leuten wünschen, dass sie selbst ihren Job verlieren und unter ihren eigenen "glorreichen" Ideen leiden müßten, wo sie nach erfolgloser Rattenjagd ihre beinahe ungeheizte Sozialwohnung empfängt und sie nach Blick in den lehren Vorratsschrank feststellen müssen, dass ihre 130€ Grundsicherung leider nur bis zum 10. des Monats gereicht hat und sie nun hungrig ins kalte klamme Bett steigen müssen.....
Normalerweise müßte man denken, es handle sich nur um eine Zeitungsente, aber die Vergangenheit zeigt, dass solche Ideen leider echt sein können.
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Auszug von nachdenkseiten
Zum Medien-Hit des Tages, dem Vorschlag des FDP-Rattenfängers aus Berlin …
… den wir nicht verlinken wollen, eine Anmerkung von Martin Betzwieser: Wenn wir noch etwas warten, könnte der Vorschlag folgen, die toten Ratten als Fleisch an Tafeln und Suppenküchen zu liefern. Arbeitslose aus dem Bereich der Lebensmittelwirtschaft bekämen ein neues Betätigungsfeld. Mit der Zeit könnten Ratten-Kochbücher unserer Starköche von Schubeck bis Mälzer folgen. Und VOX, der Marktführer bei Kochsendungen aller Art, wird sicher noch ab und zu einen Sendeplatz freimachen können, um die ultimative Kochsendung für Obdachlose und Hartz-IV-Empfänger zu präsentieren.
Anmerkung KR: Merkwürdig, von Thilo Sarrazin war dazu noch nichts zu hören …
Auszug von urs1798
300 000 Ratten = 300 000 €
von Urs1798
Nur 300 000 Ratten in Berlin Mitte? 300 000Ratten = 300 000€ . Rattenfüttern “was das Zeug hält” ist angesagt , laßt uns die Armen unterstützen. 1 Million € sind besser als die anvisierten Peanuts…
Jobangebot von Hennes Schmidt FDP

Füttert Ratten und unterstützt die Armen Berlins
Ob die erlegte Beute in Berliner Suppenküchen Verwendung finden sollen, ist gänzlich unbekannt, aber wenn ich mir die Denkweise mancher Politiker so anschaue, dann würden sie diese Idee auch noch für gut erachten.
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