«Erst haben Banken durch ihre Gier die Finanzkrise mit verursacht, jetzt trauen sie sich nicht mehr über den Weg. Mit ihrer Weigerung, sich gegenseitig Geld zu leihen, verschlimmern die Institute die Turbulenzen.», schreibt der SPIEGEL und stellt die Frage, ob dies der zweite große Fehler der Finanzbranche ist.
Man muss wirklich kein großer Finanzexperte sein, um zu wissen, dass kreditfinanzierte Geschäftsmodelle immer auf etwas wackeligen Beinen stehen. Daran hat auch die Globalisierung nichts geändert, sie hat dem Problem nur eine andere, gewaltige Dimension verliehen. Jetzt wird in den Medien jeder, der weiß dass ein Euro aus 100 Cent besteht und die Währung von Kuwait nicht das Barrel ist, vor Mikrofon und Kamera gezerrt und nach den Auswirkungen der Kreditkrise befragt. Mittendrin hüpfen der bundesdeutsche Finanzminister und das Angela herum und verteilen Valium an die kleinen Sparer und Steuerzahler, damit die nicht aus ihrer jahrelangen Duldungsstarre erwachen. “Lasst das Geld wo es ist”, lautet die Nachricht, “wir werden uns schon darum kümmern. Darauf könnt ihr Einen lassen”.
Auch jemand, dessen finanztechnisches Wissen zwischen Wand und Tapete passt, müsste eigentlich merkeln, dass dieses Gesülze den gleichen Wahrheitsgehalt hat, wie das Märchen vom Staat, der niemals „pleite“ gehen kann. Dabei ist es grade mal 18 Jahre her, als mitten in Europa, praktisch über Nacht, ein ganzer Staat einfach verschwunden ist. Bei Wikipedia kann man nachlesen, dass dieser Staat von 1949 bis 1990 bestand und eine friedliche Revolution im Jahre 1989/1990 das wirtschaftliche und politische Scheitern dieses Staates markierte. Die Frau Merkel weiß das!!! Und sie weiß auch, dass man sicher nicht noch mal einen Blöden finden wird, der die wertlos gewordene Landeswährung http://de.wikipedia.org/wiki/Mark(DDR) in richtiges Geld umtauscht. Und das auch noch zu einem super Wechselkurs. Aber es ist ja gut, dass sich die Bürger so schlecht erinnern, aus der Vergangenheit nichts lernen und vollauf damit beschäftigt werden vertrauensvoll in die Zukunft zu schauen.
Selbst eine ehemalige Sekretärin für Agitation und Propaganda bei der FDJ sollte verstehen können, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt und nicht um ein innovatives Geschäftsmodell, wenn A sich von B Geld leiht, das sich dieser von C geliehen hat. C hat das Geld von D und der hatte es von E, der es wiederum von A hatte, der ihm dafür ein Zertifikat gab, das den Emittenten zur Rückzahlung des doppelten Betrages verpflichtet sofern die am 31. Juni 200x auf der Zugspitze gemessene Schneehöhe mehr als 99 Zentimeter beträgt.
Ein solches System „verklemmt“ sich spätestens dann, wenn die Beteiligten für sich selbst immer mehr abzweigen und sich dann irgendwann gegenseitig nicht mehr über den Weg trauen.
Das Jahr 2008 wird daher als das Jahr der Kreditklemme in die Geschichte eingehen und die Welt stärker verändern als das Jahr 2001, auch wenn diesmal nicht die Twin-Towers des WWC abgeraucht sind, sondern nur die Wall-Street. ganzer Text/Quelle/links
Euro-Gipfel beschließt Krisenhilfe für Banken Europa atmet auf: Die 15 Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone haben einen Schutzschirm für ihr gesamtes Bankensystem beschlossen. Mit Liquiditätshilfen, Kapitalspritzen und neuen Bilanzierungsregeln für Banken soll die Notsituation bewältigt werden. Auf der Grundlage dieses “Instrumentenkastens” werde die Bundesregierung am morgigen Montag ihr Stabilisierungsprogramm auf den Weg bringen, sagte die Kanzlerin. Unionsfraktionschef Volker Kauder bestätigte am Sonntagabend, dass dieses einen Umfang von 400 Milliarden haben werde. Quelle: Spiegel Online
Anmerkung Wolfgang Lieb: Ich will nicht voreilig diese Maßnahmen kritisieren, dazu ist das Problem zu ernst. Aber kann Europa wirklich aufatmen? Folgendes springt ins Auge: Zunächst galt die Finanzmarktkrise vor allem als amerikanisches Problem, wir Deutsche seien von den Auswirkungen zwar betroffen, stünden aber erheblich besser da. Dann kam die 35-Milliarden-Bürgschaft für die HRE. Offenbar muss aber die Krise in Deutschland noch viel tiefer gehend sein, als bisher bekannt oder zugegeben wurde. Denn nun soll allein für Deutschland ein Stabilisierungsprogramm von 400 Milliarden Euro auf den Weg gebracht werden.
Das Rettungspaket für die vielfach größeren und angeblich viel stärker betroffenen USA umfasste gerade 700 Milliarden Dollar (!). Verfolgt man die abwiegelnden Regierungserklärungen von Steinbrück über Merkel vor nur wenigen Tagen, dann muss man den Eindruck gewinnen, dass unsere Regierung das Ausmaß der Krise bei uns im Lande entweder verharmlost hat oder nicht wusste, worüber sie redete.
Über das Ausmaß der Risiken auf den Finanzmärkten auch bei uns hat bisher offenbar niemand nachgedacht, es herrschte ja der Glaube, dass diese Märkte höchst effizient seien. Die Krise hätte es danach nie geben dürfen. Kein Wunder, dass nun niemand weiß, wie der Krise Herr zu werden ist, als dass der Staat (sprich der Steuerzahler) dafür gerade steht – eine Konkurserklärung der Politik und der sie beratenden Experten.
Man muss sich das einmal vorstellen, der Bundeshaushalt 2008 sieht Ausgaben in Höhe von 283 Milliarden Euro vor, dabei wurde über jeden Haushaltsposten monatelang gefeilscht. Nun soll nicht behauptet werden, dass die 400 Milliarden für das Stabilisierungsprogramm komplett auf den Steuerzahler zukommen werden, aber diese bisher unvorstellbare Summe soll jetzt als Verfügungsmasse der Regierung innerhalb weniger Tage durchs Parlament und den Bundesrat gepeitscht werden. Dabei weiß niemand, für welche Bank und für was genau dieses Programm eingesetzt werden soll, und schon gar niemand weiß, was von dem eingesetzten Geld jemals wieder zurückkommt.
Wenn man dann noch erfährt, dass dieses Konzept vom Bundesverband deutscher Banken (BdB), von Deutsche-Bank-Chef Ackermann, von Commerzbank-Chef Blessing und von Bundesbankpräsident Weber entwickelt wurde, dann kann einem schwarz vor Augen werden. Ein Umdenken ist von dieser Seite jedenfalls nicht zu erwarten. Diesen Herren geht es nur um die Rettung ihrer davon schwimmenden Felle. Der Streit um die Erbschaftssteuer mit einem Volumen von 4 Milliarden mutet dagegen geradezu lächerlich an. Was passiert erst, wenn die Börsen aufgrund dieses hektischen Treibens in der Politik noch viel misstrauischer werden? Und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger kann man auch nicht stärken, wenn die Politik scheibchenweise jeden Tag zugeben muss, dass die Krise doch viel schlimmer ist als gestern noch behauptet. ganzer Text/Quelle/links
Banken kurzfristig gerettet, Bevölkerung pleite, Merkel und Steinbrück froh von Jochen Hoff
Wer am Wochenende in die Gesichter von Merkel, Sarkozy und Brown geschaut hat, der weiß wie sehr Lügen und Angst sich in die Züge eines Menschen eingraben. Warum das nicht bei Peer Steinbrück so ist. Der war schon immer so gemein. Er kam so auf die Welt. Er ist zu dumm um Angst zu haben und zu arrogant um die Gefahr zu merken.
Merkel, Brown und Sarkozy hingegen wissen, dass ihnen der Arsch brennt und zwar mit sehr heißer Flamme. Auch wenn die Merkel noch nie für etwas politisch gestanden hat, außer für den Staatskaptialismus der SED den sie als Politruk und Propagandaschnepfe für die FDJ predigte, hat sie doch mitbekommen, was passiert wenn das Volk anfängt zu schreien.
Das Merkel an sich interessiert sich zwar nicht für Deutschland und auch das Finanzsystem der Welt ist ihr ziemlich egal, solange sie als Außenkanzlerin von Land zu Land reisen darf und endlich die Welt sieht. Typisch Wendehals aus der DDR eben. Die braucht keinen Charakter, die kann ganz gute ohne leben. Steinbrück sollen sie irgendwann mal Charakter angeboten haben. Hat er abgelehnt. Er wollte bleiben was er ist.
Man kann nicht einmal mehr Satire über diese Pfeifen machen. Man kann sich nicht mehr empören. Wie soll man so etwas hassen, das man nicht einmal mehr bezeichnen kann. Fällt irgendwem noch ein Schimpfwort zu Ackermann ein? Nee. Ja das ist es. Man kann sie nicht einmal mehr beschimpfen. Serdar Somuncu versucht es trotzdem.
Serdar`s Hatenight Folge 19 Bankenkrise via
Ganz schön hart, aber trotzdem viel zu schwach. Wie will man den da noch einen draufsetzen, wenn die Springerdreckspresse den Deutschen freudestrahlend mitteilt, dass die Verbrecher die mit ihrer unbändigen Gier und mit den Renditevorgaben eines Josef Ackermann, die Menschen in Deutschland arm gemacht haben, nun auch noch mit der Politik, ihre Rettung auf Kosten der Menschen bespricht, die sie bestohlen und betrogen haben.
Seit Tagen arbeitet der Krisenstab der Bundesregierung um den Staatssekretär Jörg Asmussen und Jens Weidmann, Wirtschaftsberater der Kanzlerin, an einem Plan B. In kleinem Kreis, streng geheim. Neben den beiden politischen Beamten und dem Bundesbankpräsidenten sind nur noch vier weitere Mitarbeiter aus dem engsten Arbeitsumfeld von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) eingeweiht. Und vier Banker: Martin Blessing und Klaus-Peter Müller von der Commerzbank sowie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Paul Achleitner von der Allianz.
Das ist nicht mehr den Bock zum Gärtner machen. Da bestimmt der Verbrecher, welche Entschädigung ihm das Opfer, für seine Verbrechen zu bezahlen hat. Da wird das Recht auf den Kopf gestellt und diese Pfeifen aus der Politik freuen sich auch noch. Was bekommen Merkel und Steinbrück denn nun für diesen Verrat? Da soll doch niemand mehr erzählen, sie wollten helfen. Das ist Betrug in seiner schlimmsten Form.
Dabei geht es nicht darum ob die Banken gerettet werden sollen oder nicht. Wenn man es machen will kostet es rund 1.500 Milliarden Euro für Deutschland. Darüber könnte man reden. Aber dann lässt man diejenigen, die, die Karre aus purer Gier und in vollständiger Verantwortungslosigkeit vor die Wand gefahren haben, doch nicht mehr mit entscheiden. Dann setzt man da verantwortungsvolle Menschen ein und sperrt den Ackermann in Untersuchungshaft.
Frau Merkel neigt zur englischen Lösung. Ja klar. Stimmrechtslose Vorzugsaktien für gutes Geld. Dem Brown diesem Landei kann man sowas ja verkaufen. Der ist wirklich so blöd. Nur kann die Merkel dem Ackermann das Geld dann gleich schenken. Weil der macht mit der neuen Kohle an der alten Stelle weiter. Die Merkel ist entweder völlig bescheuert oder gekauft.
Fefe hat ein schönes Gedicht zu dem Thema gefunden. Ich bringe es hier im Vollzitat, damit es auch die Faulen lesen.
Das Gedicht zum Bankendomino
Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken - auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden? Da muss eingeschritten werden: Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen hat der Kleine Mann zu blechen und - das ist das Feine ja - nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen - ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht: Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Genau das trifft es. Wie Fefe schon sagt. Es ist zu nah an der Realität. Wie nah vermag er gar nicht zu glauben. Heute hat Frank Meyer, den ich eigentlich sehr schätze, einen Blogbeitrag von Ronald Gehrt gebracht, der die ganze Verkommenheit des Systems zeigt.
Natürlich, ich kann es nicht genug wiederholen: Diese Maßnahmen sind nicht die Ultima Ratio. Aber bitte sehr, wenn kritisiert wird, dann beantworte man mir erst einmal folgende Frage: Haben Sie eine bessere Lösung, die im Rahmen der vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten UND im Rahmen der wenigen, vorhandenen Zeit machbar sind UND zu einem besseren Ergebnis führen? Nein?
Dann sollten diese Leute vielleicht besser ausgerechnet jetzt ein bisschen vorsichtig mit ihren Kommentaren sein und deren Konsequenzen überdenken! Oder wäre man vielleicht der Ansicht, dass GAR nichts tun besser ist? Nein? Dann möge man bitte anerkennen, dass die Regierungen wenigstens versuchen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu tun, was getan werden kann. Und bitte auch einräumen: Wenn man dauernd herumposaunt, dass die da oben eh alle keine Ahnung haben, kann man sich jetzt nicht hinstellen und fordern, dass Lösungen binnen Tagen beschlossen werden, die Unmögliches möglich machen!
Hört sich schon fast wie Ackermann an. "Lasst uns doch das Falsche tun, weil wir nichts besseres wissen." Aber wer sich anschaut, womit Ronald Gehrt sein Geld verdient, kommt aus dem Lachen nicht heraus. Auch er hat ein untrügliches System. Genannt System 22.
Wenigsten hat es System das System
Ich glaube nicht, dass jemand der am 12.Oktober 2008 nich eine solche Website betreibt, ein Recht auf Mitsprache hat. Es sind solche Leute, die, die Gier noch angestachelt haben. Mögen sie meinetwegen selbst auch verführt worden sein. Für einen Neuanfang oder für eine Reparatur sind sie die falschen Ansprechpartner. Sie haben auf den freien Markt gesetzt, jetzt müssen sie ihn auch aushalten.
All die Menschen die vorher nicht in ihr System passten, mussten es auch aushalten. Der Hartz IV Empfänger, die Alleinerziehenden, die Kranken, die mit den kleinen Gehältern. Alle mussten sich krumm legen damit Leute wie Gehrt gut leben konnten. Nun sollen sie ihren Anteil am Leid nehmen und schweigen.
Niemand muss diese Banken retten. Es gibt keinen Grund dafür. Wenn dieses Finanzsystem Geld braucht, soll es Werte verkaufen. Wenn diese Werte nichts wert sind, ist auch das Bankensystem nichts wert. Erhalten wir die Postbank und geben der Deutschen Bank das Geld für ihren Anteil zurück. Lassen wir die anderen Banken verkaufen, was sie verkaufen können. Da darf der Staat gerne zugreifen, aber nur zum niedrigsten Preis.
Es werden Aktionäre Milliarden verlieren. Wen stört es. Die Aktionäre haben vorher Milliarden gewonnen. Wie gewonnen so zerronnen. Das einzige was geschützt werden muss ist die Fertigungsindustrie der Handel und die Dienstleistung wie natürlich auch das Handwerk. Das lässt sich leicht erreichen in dem man den Banken verbietet Kredite und Hypotheken zu kündigen und auslaufende durch den Staat zu gleichen Bedingungen verlängert.
Dazu eine Börsenumsatzsteuer in Höhe der jeweils aktuellen Mehrwertsteuer, weil Pampers Kinderwindeln mittlerweise ja wertvoller als einige Aktien sind. Wer eine Aktie länger als 36 Monate hält, kann die gezahlte Vorsteuer beim Verkauf geltend machen. Alle anderen nicht. Derrivate, Zertifikate und all der andere Mist werden verboten oder besser noch mit hundert Prozent Umsatzsteuer ohne Anrechenbarkeit versehen.
Wer solche Geschäfte im Ausland macht, oder solche Geschäfte im Ausland vermittelt wird je Einzelfall mit zehn Jahren Gefängnis bestraft. Schon würde Ruhe herrschen. Allerdings wären dann die ganzen Zockerhelfer und Berufszocker pleite. Welch ein Verlust für die Welt. Sie bekämen immerhin Hartz IV. Das ist doch auch nett.
Der Realwirtschaft würde es nützen. Sie stünden nicht mehr im Renditewettbewerb zu den Gaunerrenditen der Ackermänner. Zwischen 2 und 7 Prozent sind doch auch recht schön als Rendite. Sauber und ordentlich, ganz ohne Betrug verdient. Menschen in Arbeit, Innovation und Entwicklung. All das wäre ohne diese Drecksbanken und ihre Helfer möglich.
Schaffen wir das System Ackermann ab und die Täter in den Knast. Die Merkel wird es nicht tun. Der Steinbrück auch nicht. Aber vielleicht sind da draußen ein paar Abgeordnete die doch noch ein Gewissen oder vielleicht Kinder haben. Das Geld das Ackermann am Ende bekommt ist 10 Sekunden später in irgendeinem Offshore-Paradies. Vielleicht sogar nocht schneller. Deutschland hat nichts davon.
Daniel Neun von Radio Utopie hat verstanden, was es bedeutet wenn diesmal gezahlt wird.
Die US-Presse meldet 100 Milliarden Euro Steuergelder an direktem Tribut für die Banken. Es heisst, es würden allerdings insgesamt “mehr als 400 Milliarden Dollar”. Man bezieht sich auf eine Meldung des “Handelsblattes”. Dort heisst es dann, in Form von Garantien und direkten Subventionen könnten es auch 400 Milliarden Euro werden.
Ist ja auch nicht weiter wichtig. Die paar zehntausend Kindergärten, Hunderte Universiäten auf Jahre hinaus kostenlos, Konjunkturprogramme für Millionen von Menschen, ach, 400.000.000 mal eintausend Euro, vierhundert Millionen X 1000 Euro, das ist doch nicht zum Verrückt werden.
Nein… Das reicht in Deutschland noch nicht einmal eine Partei, die so etwas, macht politisch zu vernichten. Um wieviel wollen wir wetten?
Aber, Moment mal, um was wollen wir eigentlich wetten? Haben Sie denn irgendetwas, was Ihnen überhaupt noch irgendetwas wert ist?
Haben Sie noch irgendetwas, was sie noch nicht mit Haut und Haaren verkauft haben, zum Beispiel ihre Kinder, die bis an ihr Lebensende für dieses Verbrechen werden zahlen müssen weil Sie sie verkauft haben wie ein Stück Dreck, wie ein Nichts, verkauft wie ein Haderlump und ewiger Feigling vor dem Herrn?
Ja man muss sich jetzt wehren. Der Merkel und dem Steinbrück und dem anderen Dreck ein lautes "Nein" entgegenbrüllen. Sie aus ihren Ämtern jagen und endlich Demokratie und wieder Verstand einführen. Kein Cent für die Abzocker. Keinen einzigen. Sollen die Banker doch aus ihren Wolkenkratzern hüpfen. Sie haben sich nicht für die Deutschen interessiert, jetzt wollen die Deutschen sie springen sehen.
Aber sie werden nicht springen. Die Deutschen werden wieder einmal verraten. Von Sozialdemokraten sind die Deutschen das ja gewohnt. Das Zentrum oder die heutige CDU waren immer Stiefellecker des Kapitals. Die Grünen würden alles tun, um einen Platz am Tisch zu bekommen. Die FDP war immer ein Feind der Menschen.
Die Linke. Kann man der Linken trauen. Wohl eher nicht. Die Deutschen sind alleine. Mit diesen Parteien ist kein Staat zu machen. Die zerstören nur alles. Faul, gekauft und zu dämlich. Der typische deutsche Politiker. Das Volk muss auf die Straße. Wenn die Bürger ihr Geld von den Banken abholen ist die Farce zu Ende. Das ist ein Ende mit Schrecken, aber der Schrecken ist gemildert, wenn die Merkel gleich in den USA bleibt.
Deshalb sind auch die braunen Spinner um Kewil so fürchterlich in Sorge und wollen die Banken geschützt sehen. Sie sind nämlich noch nicht so weit. Eine Revolution jetzt käme zu früh und würde sie hinwegspülen. Da verraten sie lieber die Zukunft aller Deutschen. So sind die braunen Zwerge halt. So waren sie schon immer.
Wenn Frau Merkel sagt: "Wir tun das nicht im Interesse der Banken, sondern im Interesse der Menschen" , dann ist dies eine dreiste Lüge. Frau Merkel und ihre Politganoven machen alles um ihren eigen Arsch dick und fett zu halten und von den Großen und Reichen gestreichelt zu werden. Die Menschen sind ihr egal. Da passt sie gut zu Kewil. Sie lässt ja auch ähnliche Brandstifter in der CDU reden. ganzer Text/Quelle/links
Staat – Lakai des Kapitals Wie kriminelle Hütchenspieler im Bunde mit der Polizei weltweit wehrlose Passanten schröpfen Von Mumia Abu-Jamal
US-Republikaner und Demokraten haben lange darum gerungen, aber am Ende haben sie doch gemeinsam das Rettungspaket für die Finanzwirtschaft in den USA geschnürt: 700 Milliarden US-Dollar – einer der größten Geldtransfers in der Geschichte. Aber auch diese gigantische Summe wird nicht wirklich heilen können, woran die Nation krankt. Sie wankt und schwankt weiter durch das Weltgeschehen wie ein betrunkener Seemann beim Landgang.
Die Gründe dafür sind leicht zu verstehen, denn die Probleme liegen im System. Sie entspringen einem Finanzsystem, dessen gierige Maschinerie uns alle erfaßt. Ihre Funktion und Wirkung erinnert an die komplexen Apparate, die der US-Cartoonist Rube Goldberg ersann. Seine Maschinen erledigen sehr einfache Aufgabe unnötig langsam und umständlich, indem Konservendosen, Kugeln und andere Dinge so miteinander verbunden werden, daß sie eine Kettenreaktion auslösen, die erst ganz zum Schluß den eigentlichen Zweck der Maschine erfüllt. Das Finanzkapital hat seine Transmissionsriemen so geschickt auf das Räderwerk der parlamentarischen Demokratien gelegt, daß sie wunderbar für seine Interessen funktionieren und unermüdlich Steuergelder in den unersättlichen Schlund der Maschine schaufeln.
Jetzt schlagen die staatlichen Institutionen täglich Alarm. Warum aber wurde kein Alarm ausgelöst, als Millionen Menschen in den USA ihr Zuhause durch Zwangsvollstreckungen verloren, weil sie die steigenden Hypothekenzinsen nicht mehr zahlen konnten? Warum schrillten keine Alarmglocken, als Millionen Menschen in der Industrie durch Lohndumping und Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer ihre Jobs verloren? Warum blieb alles still, als der Lebensstandard ins Bodenlose fiel und die heutigen Nettolöhne auf den Stand von 1973 zurückgingen?
Es gab keinen Alarm, weil all diese Vorgänge als die »ordnende Hand des Marktes« angesehen wurden, die nivellierende Wirkung der Globalisierung, die neue Weltordnung auf ihrem Vormarsch als Wegbereiterin des triumphalen »Kapitalismus über alles, über alles in der Welt!«
Nur wenige Politiker sprechen das wachsende soziale Elend öffentlich an, noch weniger machen spürbar etwas dafür, die materielle Not zu lindern. Die Mehrheit der politischen Elite ist trunken vom süßen Wein der Globalisierung. Erst als die Pleitewelle von den Zwangsvollstreckungen der Eigenheime auch die Banken erfaßte und auf die großen Investment- und Versicherungshäuser übergriff, da erwachte der US-Kongreß aus seinem Delirium und läutete unüberhörbar die Alarmglocken. »Das ist ein ökonomischer 11. September!« schrien die einen, »ein finanzieller Tsunami!« die anderen.
Als Millionen US-Bürger mit den ruinösen Subprime-Kredtiten hereingelegt und sie und ihre Familien in der Folge in die Insolvenz getrieben wurden, blieb es still im Kongreß und in den Medien. Keine helfende Hand wurde denen entgegengestreckt, die Gefahr liefen, mit dem, was ihr Lebenswerk sein sollte, Schiffbruch zu erleiden. Keine einzige Hand. Nicht eine. Wäre ihnen von den verantwortlichen staatlichen Stellen Hilfe zuteil geworden, vielleicht hätte die gegenwärtige ökonomische Krise gemildert werden können.
Statt dessen befinden wir uns in einer Situation, in der ein Hütchenspieler an der Straßenecke seinen Stand aufbaut. Polizisten sehen das und stellen sich um den Stand. Anstatt aber den Betrüger dingfest zu machen, halten sie Passanten an, verlangen die Herausgabe ihrer Geldbörsen und teilen sich die Beute mit dem Hütchenspieler. Letzterer ist in dieser modernen Räuberpistole das Finanzkapital. Die Polizisten sind natürlich die Kongreßabgeordneten. Und die Passanten? Das sind wir alle – betrogen und ausgeplündert von beiden.
Karl Marx und Friedrich Engels schrieben vor 160 Jahren, daß der Staat Lakai des Kapitals ist. Nach allem, was wir jetzt täglich erleben – wer würde diese Worte noch anzweifeln? (Übersetzung: Jürgen Heiser) ganzer Text/Quelle/links