Drohende Naturkatastrophe durch Gasleck in der Nordsee Von Robert Stevens 3. April 2012
Ein Gasleck auf der Nordsee-Bohrinsel Elgin, die dem französischen Ölkonzern Total gehört, könnte eine Naturkatastrophe auslösen.
Die Bohrinsel befindet sich 150 Meilen (ca. 241 Kilometer) vor der schottischen Küste bei Aberdeen. Das Leck wurde am Sonntag, dem 25. März, um 12:15 entdeckt. Total evakuierte daraufhin alle 238 Arbeiter. Die Bohrung ist zwar nicht als Tiefwasserbohrung eingestuft, ist aber dennoch sehr tief. Das Gas wird aus 6000 Metern in die Höhe gefördert.
Auf der Bohrinsel brennt immer noch eine Gasflamme.
David Hainsworth, Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanager für Total E&P UK, spekulierte, das Leck könne dadurch entstanden sein, dass Ingenieure von Total Schlamm eingepumpt haben, um ein Gasvorkommen zu stopfen, das vor einem Jahr geschlossen wurde. Er erklärte: „Wir glauben, das Gas tritt aus der äußeren Hülle des Vorkommens aus.“
Obwohl das Leck am Sonntagmittag entdeckt wurde, dauerte es noch bis 11 Uhr am darauffolgenden Montag, bis eine Sperrzone um die Bohrinsel eingerichtet wurde. Schiffe müssen zwei Seemeilen um die Stelle herumfahren und Flugzeuge dürfen nicht näher als drei Seemeilen kommen, sofern sie niedriger als 1,2 Kilometer fliegen. Dies betrifft nur Helikopter, keine kommerziellen Flugzeuge.
Am Montag wurden Beobachtungsflüge durchgeführt, um eine großflächige Verfärbung des Wassers im Umkreis der Bohrinsel zu untersuchen. Dabei handelte es sich um eine riesige, zwei bis 26 Tonnen schwere Wolke aus kondensiertem Gas unter der Wasseroberfläche, etwa sechs Seemeilen breit.
Nach Entdeckung des Lecks evakuierte auch Shell 120 Arbeiter von einer nahegelegenen Bohrinsel, angeblich als Vorsichtsmaßnahme wegen dem Gas. Als „Vorsichtsmaßnahme“ wurden alle entbehrlichen Arbeiter von den Bohrinseln Shearwater und Hans Deul abgezogen. Dennoch sind immer noch einhundert Arbeiter auf den Anlagen.
Am Dienstag sagte Hainsworth, die Lage sei „stabil… der Gasaustritt scheint sich nicht zu beschleunigen.“ Allerdings sagte er auch, das Gas könne noch „eine sehr lange Zeit über austreten“ und es gäbe „eine große Unsicherheit“ bei seiner Einschätzung, dass es mit einer Geschwindigkeit von 2 Kilogramm pro Sekunde austrete.
Das Unternehmen erklärte, wenn die Quelle des Lecks entdeckt sei, könne es immer noch bis zu sechs Monate dauern, eine Entlastungsbohrung durchzuführen, um das Leck zu schließen. Hainsworth sagte, das sei eine von zwei Möglichkeiten, „die andere wäre es, von der Bohrinsel aus das Loch zu stopfen… das ginge viel schneller.“
Die ersten Statements von Total und Shell zeigen, dass das potenzielle Ausmaß der Katastrophe verharmlost wird. Die britische Regierung ging noch weiter. Sie maß dem Vorfall kaum Bedeutung zu. Der britische Energieminister Charles Henry sagte: „Ein paar Tonnen Kondensat sind ausgetreten“, und behauptete allen Ernstes: „Die Gasschicht ist etwa ein Sechzehntel der Größe eines Olympia-Schwimmbeckens.“
Und weiter: „Soweit wir es sagen können, scheinen die Vorschriften korrekt befolgt worden zu sein.“
Wissenschaftler, Umweltschützer, Gewerkschaftsfunktionäre und mehrere Journalisten sind jedoch der Ansicht, das Leck könnte katastrophale Folgen haben.
Ian Martin, ein ehemaliger Sicherheitsfachmann aus der Gasindustrie, sagte der World Socialist Web Site: „Erdgas ist hauptsächlich Methan und entflammbar bzw. explosiv, wenn die Luft zu fünf bis fünfzehn Prozent aus Gas besteht. Wasserstoffsulfid kann schon in kleinen Konzentrationen tödlich sein. Wenn die Wolke sichtbar ist, deutet das auf Wasserdampf und verschiedene Kohlenwasserstoffe hin und sie muss sehr groß sein.“
Colin Blane von der BBC erklärte, das Leck sei „schwerwiegend und unkontrollierbar“ und „soweit ich das verstehe ist es weltweit die Quelle mit dem höchsten Druck.“
Dr. Simon Boxall, Ozeanograf der Universität von Southampton, sagte der BBC, auf der Bohrinsel Elgin herrsche jetzt eine höchst gefährliche Lage. „Es ist eine sehr tiefe Bohrung,“ erklärte er. „Das Gas, das sie fördern, bezeichnen wir als saures Gas. Es hat einen hohen Anteil von Wasserstoffsulfid und Kohlendioxid, was es sehr leicht entflammbar und sehr giftig macht.“
„Das Problem ist also, dass wir es hier mit einem sehr leicht entzündlichen Gas zu tun haben – anders als bei Deepwater Horizon, wo es Rohöl war, das ironischerweise manchmal sehr schwer entflammbar ist.“
Jake Molloy, ein Organisator der Eisenbahner-, Seefahrts- und Transportgewerkschaft aus der Region, sagte, wenn sich das Gas entzündet, wäre der Schaden vergleichbar mit der Explosion der Bohrinsel Piper Alpha.
Diese Bohrinsel wurde von Occidental Petroleum betrieben. Ursprünglich wurde darauf Öl gefördert, später wurde sie für die Erdgasförderung umgerüstet. Als sie im Juli 1988 explodierte, starben 167 Arbeiter.
Molloy sagte: „Man kann aus sieben Meilen Entfernung eine Gaswolke aus der Total-Bohrinsel austreten sehen.“ Und weiter: „Andererseits ist zum Glück niemand mehr dort, also wird es keine unmittelbaren Todesopfer geben. Aber es besteht immer noch die Gefahr, dass die ganze Anlage explodiert, wenn sich das Gas entzündet.
Molloy sagte, etwas Derartiges habe es vorher noch nicht gegeben. „Soweit wir das sagen können, zumindest in Großbritannien nicht. So was hat es bisher noch nicht gegeben.“
„Ich habe heute mit einem Bohringenieur gesprochen, der sagt, es könnte eine Aktion wie bei Deepwater [Horizon] nötig sein, also, dass man eine Entlastungsbohrung von einer anderen Bohrinsel machen müsste, aber selbst dann wird es sehr unsicher, weil ständig in unmittelbarer Nähe Gas austritt.“
Wullie Wallace von der Gewerkschaft Unite sagte, es sei eine vollständige Evakuierung und Abschaltung aller Bohrinseln in einem Radius von fünf Seemeilen erforderlich: „Das Risiko ist zwar gering, aber unsere Hauptsorge ist, dass das treibende Gas eine der benachbarten Bohrinseln erreichen könnte. Die Folgen wären dann katastrophal.“
Die norwegische Umweltorganisation Bellona, die sich mit der Ölindustrie befasst, nennt Elgin ein „Bohrloch in die Hölle.“ Der Chef der Organisation, Frederic Hauge, sagte unter Berufung auf anonyme Quellen, die Besatzung der Bohrinsel habe vierzehn Stunden darum gekämpft, das Leck in den Griff zu bekommen, bevor sie am Montag evakuiert wurde. „Sie haben gesehen, wie unter ihnen Gasblasen im Meer blubbern. Das ist eine sehr schockierende Vorstellung.“
Er sagte, das Problem sei „außer Kontrolle“: „Die Lage wird nur immer ernster.“
Eine der Hauptsorgen bei den Lösungsversuchen ist das hohe Explosionsrisiko: „Im Moment ist es unmöglich, auf die Bohrinsel zu kommen“, sagte Hauge. „Die einzige Lösung scheint eine Entlastungsbohrung zu sein, aber wir wissen nicht, wie tief das Leck sitzt. Und wie platzieren wir eine Bohrinsel nahe genug, ohne eine Explosion zu riskieren?“
Das Gas kommt aus einem Vorkommen, in dem hoher Druck und Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius herrschen.
Hauge verglich die Gefahren mit denen bei der Katastrophe im Golf von Mexiko im April 2010, bei der elf Arbeiter auf der Bohrinsel Deepwater Horizon getötet und Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko gelangt waren, und sagte: „Der Druck in dem Vorkommen beträgt 600 bis 1100 Bar. Bei Deepwater Horizon waren es etwas mehr als 800 Bar.“
Er warnte: „Wir wissen nicht, wie viel Gas in dem Vorkommen ist, und es gibt viel Kohlendioxid und Wasserstoffsulfid, was es besonders gefährlich macht.“ ganzer Text/Quelle/links
Einführung der Gesundheitskarte von Gert Flegelskamp
Die elektronische Gesundheitskarte (welch ein Euphemismus) soll nun eingeführt werden. Zunächst ist noch unklar, was auf dieser Karte gespeichert werden soll/wird. Für einen wird es auch unklar bleiben, nämlich für den Inhaber der Karte. Es sind seine ganz persönlichen und sehr intimen Daten, die auf dieser Karte gespeichert werden sollen, aber ihm ist die Einsicht in diese Daten verwehrt.
Halt, ich vergaß; die Daten sind ja sicher, weil der Patient sie mit seinem Pin bestätigen muss. Nur, was bestätigt der Patient dann eigentlich mit seinem Pin? In der Mehrzahlt der Fälle wird er auf Anforderung des Arztes einfach den Pin-Code eingeben, ohne wirklich zu wissen, was der Arzt eingetragen hat. Fragt er nach, werden wohl nur wenige das ärztliche Fachchinesisch der Antwort verstehen und wohl noch seltener solange nachhaken, bis sie es verstanden haben. Aber weiß er dann, was wirklich eingetragen wurde?
Sicher, Ärzte sind Vertrauenspersonen. Sind sie das heute wirklich noch? Mehr als einmal geisterten durch die Presse Beschuldigungen gegen Ärzte, die sich durch betrügerische Machenschaften bereichert haben. Schließlich ist Arzt auch nur ein Beruf, um Geld zu verdienen und die evtl. vorhandene Möglichkeit, mit ein wenig Trickserei das Einkommen aufzubessern, wird eine ständige Versuchung sein, der einzelne Ärzte auf Dauer nicht widerstehen können.
Fragen wir uns, wer hinter der Entwicklung steckt, fällt der Name Gematik und da interessierte mich, wer das ist. Die Gesellschafter sind: Bundesärztekammer / Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammer Bundeszahnärztekammer DAV - Deutscher Apothekerverband e.V. Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. GKV-Spitzenverband Kassenärztliche Bundesvereinigung Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
Nun, das sind ja alles respektable Organisationen, na ja, das glauben wir zumindest. Ich bin da eher etwas skeptisch und habe mir die Deutsche Krankenhausgesellschaft eV mal raus gepickt und betrachtet. Vizepräsident ist der Dipl.-Kfm. Wolfgang Pföhler. Der ist aber auch Vorsitzender des Vorstandes der Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt an der Saale. Das Rhönklinikum wiederum ist bekannt dafür, dass es zu jenen privaten Unternehmen gehört, die privatisierte Krankenhäuser aufkaufen (u. a. das Universitätsklinikum Gießen und Marburg anno 2006), das Personal reduzieren, und weniger die Gesundheit als Umsatz und Profit im Auge haben. Dabei habe ich noch nicht vergessen, dass unser Copy-Freiherr in seiner Zeit als Vermögensverwalter des zu Guttenberg-Clans im Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG war (1996 bis 2002). Ebenfalls im Aufsichtsrat sitzen der SPD-Gesundheitsexperte (behauptet zumindest die SPD) Karl Lauterbach, das ist der mit der bunten Fliege und Brigitte Mohn, die Tochter von Liz Mohn, der Freundin der Kanzlerin und der maßgeblichen Frau des Bertelmann-Imperiums.
Auch die Asklepios-Kliniken sind im Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft vertreten, die neben bereits privatisierten und aufgekauften Kliniken auch Kliniken im Zuge von PPP-Modellen betreiben. PPP oder Public Private Partnerchip ist eine Form der Privatisierung durch die Hintertür (meine subjektive Sicht). Da werden über einen Zeitraum von 15 bis 30 Jahren Aufträge mit allem Drum und Dran, in diesem Fall also der gesamte Betrieb der Kliniken, an private Unternehmen vergeben, darüber meist einige tausend Seiten starke und geheime Verträge verfasst und der Auftraggeber (immer die öffentliche Hand) zahlt dafür einen Pauschalpreis und der ist in der Regel höher (auch wenn immer das Gegenteil behauptet wird) in jährlichen Tranchen. Das Schöne ist,, diese Ausgaben erscheinen nicht in der Verschuldungsstatistik, obwohl diese Raten dem Auftraggeber aus seinen Steuereinnahmen zur Wahrnehmung seiner Aufgaben nicht mehr zur Verfügung stehen. Sind solche Kliniken über einen derart langen Zeitraum von privaten Betreibern bewirtschaftet worden, fällt gar nicht mehr auf, wenn diese nach dieser Zeit weiterhin privat betrieben werden, weil sie heimlich privatisiert wurden (auch meine subjektive Sicht). Bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft lese ich dann auch:
Wachstumsmarkt Gesundheitswesen
In Deutschland werden die Patienten der über 2.084 Krankenhäuser von 1,1 Millionen Beschäftigten behandelt.
Mit rund 67 Milliarden Euro Umsatz sind die deutschen Krankenhäuser ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Wachstumsmarkt Gesundheitswesen. In vielen Regionen ist das Krankenhaus der größte Arbeitgeber.
Trotz immer knapperer Budgets und Einschränkungen bei Personal und Bettenanzahl bieten die deutschen Krankenhäuser einen erstklassigen Standard in der Patientenversorgung. Die medizinische, pflegerische und wissenschaftliche Arbeit kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet ist, tritt die Deutsche Krankenhausgesellschaft als Anwältin der Krankenhäuser für deren Existenzsicherung ein.
Spätestens hier sollte klar werden, welche Intention mit der "Gesundheitskarte" wirklich verbunden ist. Es geht ums Geschäft und um Profite. Patienten sind da eher ein notwendiges Übel. Natürlich wird sie von allen Befürwortern in den höchsten Tönen gelobt. Z. B. schreibt die Vorstandsvorsitzende der GKV Dr. Doris Pfeiffer geradezu begeistert von den Vorteilen dieser Karte.
Für mich eher eine Horrorversion, eine Karte, die jedem, dem ich sie aushändigen muss, wenn ich medizinische Betreuung in Anspruch nehmen muss, mein gesamtes Krankheitsbild zur Verfügung stelle, ohne selbst zu wissen, ob nicht irgendwelche Quacksalber dort Daten hinterlegt haben, die nicht nur unrichtig sind, sondern sich auch schädigend für mich auswirken. Ich weiß nicht, was der Einzelne auf dieser Karte an Daten über mich eingibt, sondern erfahre in der Regel nur, was mir ein Arzt erzählt, was er eingibt. Kontrollieren kann ich es nicht und wenn ein Arzt beispielsweise ein Bit aktiviert, das einen Gegner der Organverpflanzung zum Organspender macht, wie Pfeifer das euphorisch als künftige Möglichkeit äußert, kann ich durchaus mal in den Sog von Ersatzteilhändlern geraten, z. B. im Urlaub in einem Land, in dem das vorkommt.
Einmal mehr sollen wir dem Kollegen Computer ausgeliefert werden, ohne wirklich zu wissen, was damit alles über uns an Daten in Umlauf kommt. Wer garantiert mir, dass nicht irgendein Richter demnächst ein Urteil spricht, dass ein Arbeitgeber Anspruch darauf hat, bei einem Einstellungsgespräch als Voraussetzung für eine Einstellung die Informationen aus der "Gesundheitskarte" zu lesen.
Ich für meinen Teil sehe in dieser Gesundheitskarte mehr Möglichkeiten, sie gegen mich zu verwenden, als für mich, denn ich habe keinerlei Kontrollmöglichkeiten, was dort gespeichert wird und was evtl. gegen mich verwendet werden kann. ganzer Text/Quelle/links
Bei der Explosion in Frankreich ist natürlich doch Radioaktivität ausgetreten
Als über die Explosion in einer französischen Atomanlage in der Nähe von Avignon berichtet wurde vor einigen Tagen, wollte der Bürgerjournalist nicht gleich „Alarm“ schreien, obwohl es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass in einer MOX-Brennstabherstellung eine Explosion, die einen Menschen tötet, nicht zu einem Austritt von Radioaktivität führt.
Das erwies sich als falsch: Man muss der Atom-Mafia immer das Schlimmste unterstellen und vor allem: Man darf ihr nie glauben. Unter Atom-Mafia ist hier zu verstehen: Die Betreiber der Anlagen, die Regierungen, die ihnen nur die Profite lassen, aber den Müll und die Strahlung mit Steuermitteln behandeln, die Aufsichtsbehörden (in Deutschland: TÜV), die mit ihnen unter einer Decke stecken und die Techniker und Wissenschaftler, die bei diesen Institutionen angestellt sind.
Am 13. September wurden nämlich auf der Website der französischen Gruppe ‚Cordination anti-nucléaire, Sud-este’ Strahlungsmessungen vom Tag zuvor veröffentlicht, also vom 12. 9. 2011. Es würden weit erhöhte Werte von radioaktiver Strahlung, sowohl Gamma-Strahlen, als auch Beta- und Alpha-Strahlen gemessen in einem Umkreis von 120 km um die MOX-Herstellanlage in Marcoule.
Im Schnitt war die Strahlung bis zu 10 Mal höher als die natürliche Grundstrahlung.
Die folgenden Werte wurden in MikroRem pro Stunde gemessen. 1 MikroRem sind 10 nanoSievert. Die Messdauer betrug 30 bis 38 Sekunden.
Avignon, Comercial Centre Le Pontet: Vergleichswert natürliche Strahlung: 12, Extremwert natürliche Strahlung: 14. Gemessen am 12.9.: 98 (Durchschnittswert), Höchstwert 113.
Avignon, Parking das Italiens: Vergleich natürlich: 12, Höchstwert natürlich: 14. Gemessen am 12.9.: 85, Höchstwert 94.
Avignon, Pont Daladier: Vergleicht natürlich: 14, Höchstwert natürlich: 16. Gemessen am 12.9.: 68, Höchstwert 74.
Avignon, Les Angles: Vergleich natürlich: 13, Höchstwert natürlich: 15. Gemessen am 12.9.: 58, Höchstwert 64.
A7, Ausfahrt Montpellier Est: Vergleich natürlich: 11, Höchstwert natürlich: 16. Gemessen am 12. 9.: 54, Höchstwert: 59
Und so gehen die Zahlenkolonnen weiter. Glasklare Beweise für eine Wolke radioaktiven Staubs, die durch den Südosten Frankreichs zieht.
Wer sich das auf Englisch ansehen will, hier: http://enenews.com/french-report-radioactivity-10-times-normal-avignon-anomalous-increase-radioactivity-could-be-directly-linked-explosion-marcoule-chart
Die Behörden hatten ja behauptet – und die Medien hatten das ungeprüft übernommen, es sei keine Radioaktivität ausgetreten. Checken Sie einmal, ob die Medien sich jetzt berichtigen.
Nun gibt es natürlich die Schlauberger der Atom-Mafia, die sagen werden: Aber diese Strahlung ist extrem gering, das sind nur grössenordnugsmässig 0,1 mSievert pro Stunde! Da sind Sie einer höheren Strahlung ausgesetzt, wenn Sie mit dem Flugzeug am Rande der Stratosphäre fliegen!
Aber diese Schlauberger „vergessen“ immer dazu zu erwähnen, dass Sie im Flugzeug keine radioaktiven Partikel einatmen, sondern die Strahlung ausschliesslich aus Gamma-Strahlung aus dem Weltraum besteht.
Im Süden Frankreichs aber zog eine (unsichtbare) Wolke radioaktiver Partikel durch die Städte wie zum Beispiel Avignon, Nimes und Montpellier. Viele Menschen haben kleine Mengen davon eingeatmet und andere kleine Mengen davon durch Speisen und Getränke zu sich genommen.
Und – jetzt kommt der Haupthammer: Ein Teil dieser Teilchen waren aus Plutonium, weil nämlich MOX-Brennstäbe solche sind, die aus einem Uran-Plutonium-Gemisch bestehen. Und Plutonium ist nicht nur radioaktiv strahlend, sondern auch hochgiftig! Bekommt man eine grössere Menge davon ab, stirbt man schon an der Vergiftung.
Die radioaktive Strahlung von Plutonium besteht zunächst aus Beta-Strahlen und dann wird im Lauf der Jahre immer mehr Alphastrahlung abgeben, weil sich Plutonium mit der Strahlung in ein anderes Isotop umwandelt. Und Plutonium strahlt im Körper bis zum Tode weiter, die Halbwertszeit beträgt Zehntausende von Jahren. Die Intensität dieser Strahlung ist nicht sehr hoch, man kann sie ausserhalb des Körpers kaum messen – darum ist dies so teuflisch: Plutonium lässt einen noch jahrelang weiterleben, bis es sich durch Geschwüre bemerkbar macht, die nicht verheilen.
Die wahrscheinlichste und häufigste Folge von sehr kleinen Plutonium-Mengen im Körper ist Krebs. Der braucht glatte 2 bis 10 Jahre, um sich zu entwickeln. Dann denkt man schon gar nicht mehr an das Atom-Ereignis und nur die Häufung von Krebs in bestimmten Regionen gibt Zeugnis über die Ursache.
Und das teuflische: Gesunde Erwachsenen bekommen eventuell keinen Krebs, weil der Körper (bei jedem in unterschiedlichem Masse) Fehler in der DNA, die zu Krebszellen führen können, berichtigen kann. Diese Fähigkeit ist aber bei Kinder noch viel zu schwach ausgebildet.
Deshalb ist das schreiend Schlimme an den Atom-Ereignissen immer: Viele, viele Kinder mit Krebs, meist Leukämie – und viele von ihnen sterben! ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Der schlimmste Teil der Katastrophe beginnt erst Massivste Lügen der Atom-Mafia von Karl Weiss
Fukushima ist weithin aus den Schlagzeilen und den Nachrichten verschwunden. Es scheint so, als ob die Katastrophe keine wirkliche gewesen wäre. Tatsache ist, das katastrophalste der Katastrophe kommt jetzt erst: Tausende von krebskranken Kindern.
Ein Super-Gau ( in Fukushima waren es nach offiziellen Angaben bereits drei, inoffiziell werden fünf gezählt) hat natürlich zunächst konkrete Auswirkungen in der unmittelbaren Umgebung. Dazu gehört das Gelände des Atomkraftwerks und die umliegenden Kilometer, dann auch die 20-km-Zone, die weitgehend geräumt wurde.
Es gibt akute Verstrahlungen der Arbeiter im Werk, man setzte die grenzwerte herauf, um nicht so schnell diese Arbeiter zu verlieren, die sowieso schon dem Tod geweiht sind und dies auch wissen. Siehe hierzu auch diesen Artikel: „Radioaktivität – alles unschädlich“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/16545873/ )
Dabei handelt es sich um die Strahlenkrankheit, um Strahlung von aussen in den Körper hinein. Dies wird ohne Zweifel eine Menge Tote kosten. Doch die eigentliche Katastrophe ist das noch nicht, denn die wird durch Strahlung von innerhalb des eigenen Körpers ausgelöst, wenn strahlende Teilchen über die Atemwege, über verschluckte Luft, über Speisen und Getränke oder über Wunden in den Körper kommen und sich da einlagern.
Das schlimme an diesen Teilchen ist eben: Sie sind aus Elementen, die der Körper als „Spurenelemente“ braucht und im Körper einlagert werden oder sind schwerere Elemente der gleichen Elementegruppe, die der Körper nicht von den leichteren unterscheiden kann, die Spurenelemente sind.
Hier noch einmal eine Zusammenfassung der gefährlichsten Isotope aus einem früheren Artikel:
„- Da ist zunächst einmal das Caesium 137, eines der infamsten Isotope, welches die Natur kennt. Es ist ein Beta-Strahler (weiter unten noch etwas dazu) und hat eine Halbwertszeit von zig Jahren, nimmt also im Verlauf einer solchen Erkrankung kaum an Strahlung ab. Hat man Teilchen dieses Isotops in den Körper bekommen, also eingeatmet, verschluckt oder über eine Wunde (dabei reichen wenige Pico- bis Milligramm), so entwickelt die Strahlung ihre fürchterliche Wirkung. Caesium ist chemisch extrem ähnlich zu Kalium und der Körper kann beide nicht unterscheiden (Kalium ist ja eines der wichtigsten Spurenelemente, das alle Lebewesen brauchen).
Der Körper baut also das strahlende Caesium direkt an verschiedenen Stellen ein und es gibt keine Möglichkeit, dies wieder loszuwerden. Zwar kann das auch zu Strahlenkrankheit führen, die oben schon beschrieben wurde, aber nun ist weit häufiger, das sich Krebs bildet.
Da wird oft Leukämie hervorgerufen, aber auch andere Krebsarten, abhängig davon, wo der Körper die Teilchen eingebaut hat. Wer mit Caesium 137 contaminiert ist, kann nur auf einen schnellen Tod hoffen. Gliedmassen verfaulen und müssen amputiert werden, Organe verfaulen im lebenden Körper, mehrere Krebsarten entwickeln sich gleichzeitig und am schlimmsten sind die dran, die nicht schnell daran sterben. Nach Hiroshima wurde von Menschen berichtet, die es auf fast 15 Jahre des Überlebens unter unbeschreiblichen Schmerzen brachten.
- Als zweites ist hier Strontium 90 zu erwähnen, ebenfalls ein Beta-Strahler, ebenfalls vom Körper mit einem lebenswichtigen Element verwechselt (in diesem Fall Calcium) und ebenfalls eine Halbwertszeit im Zig-Jahre-Bereich. Alles andere läuft genau parallel zum Fall Caesium 137.
- Drittens ist hier von Jod 131 zu sprechen. Jod wird ebenfalls von unserem Körper gebraucht – dabei geht es hauptsächlich um die Schilddrüse. Dieses Isotop hat eine geringere Halbwertzeit als die vorher genannten, aber dafür ist auch die Strahlung intensiver. Da der Körper dies Isotop praktisch immer in der Schilddrüse einbaut, ist das Ergebnis fast immer Schilddrüsenkrebs. Der führt meistens schnell zum Tode und so darf Jod 131 zu den weniger fürchterlichen Isotopen gerechnet werden. Gegen dieses Isotop gibt es einen teilweisen Schutz, wenn man Jodtabletten schluckt. Die "besetzen" dann das ganze Jod in der Schilddrüse und verhindert (zum Teil), das sich das radioaktive Isotop dort einpflanzt. Diese Jodtabletten haben aber keine Wirkung gegen die anderen radioaktiven Isotope, so dass dadurch nicht wirklich Probleme gelöst werden.
- Schliesslich kommen noch die Plutonium-Nuklide ins Spiel, denn ein Atomreaktor produziert auch künstliche Isotopen von natürlich nicht vorkommenden Elementen. Dazu gehören Plutonium und Americium, beides extrem giftige Schwermetalle. Meistens ist es aber nicht die Giftigkeit, die tötet, sondern die Strahlung. Besonders Plutonium 239 ist gefürchtet, denn es ist ein Alpha-Strahler und hat die phantastische Halbwertszeit von 24 000 Jahren. Wer das in den Körper bekommen hat, wird noch Jahre überleben, aber von niemandem beneidet werden. Es gibt auch noch Plutonium 241, das zunächst als Betastrahler nicht so gewalttätig ist, bis es sich in Americium 241 umgewandelt hat. Das ist nämlich wie das erwähnte Plutonium-Isotop ein Alpha-Strahler, in diesem Fall mit einer Halbwertszeit von über 400 Jahren, also der sichere Tod, aber mit Zeitverzögerung, um dem Betroffenen noch viele Monate oder Jahre des Leidens zu bescheren.“
Unter diesen Voraussetzungen muss man nun neue Meldungen aus Fukushima betrachten:
Die erste ist: In der japanischen Präfektur Fukushima (das ist also der Teil, der ausserhalb der geräumten Zone liegt) wurden 1080 Kinder unter 15 Jahren untersucht und 45% (45%!) von ihnen hatten eine radioaktiv strahlende Schilddrüse, das heisst also, sie haben bereits Jod 137 in der Schilddrüse eingebaut! Es gibt keinen Zweifel: Ein wesentlicher Teil dieser Kinder werden einen Schilddrüsenkrebs entwickeln (das dauert eventuell Monate, manchmal Jahre) und ein grosser Teil von denen dann daran sterben.
Zwar konnten ausserhalb des Körpers nur 0,04 MikroSievert und im Extremfall 0,1 MikroSievert gemessen werden, der willkürlich auf 0,2 Mikrosievert festgelegte Grenzwert wurde nicht überschritten, aber die Strahlung kommt ja von innen und sie wird nur sehr langsam zurückgehen. Bis dahin können sich schon Tausende von erbgutgeschädigten Zellen in der Schilddrüse entwickelt haben, von denen jede der Anfang eines Krebsgeschwulst sein kann. Der menschliche Körper hat die Fähigkeit, solche Erbgutschäden der Zellen zu „reparieren“, aber das klappt nicht in jedem Fall und bei Kindern ist diese Fähigkeit noch nicht so gut ausgebildet. Das ist der Grund, warum die erschütternste Folge von Gaus und Supergaus immer die hohe Zahl der Kinder mit Krebs ist.
Eine zweite Meldung besagt: In der Stadt Fukushima wurden 10 Kinder im Alter zwischen sechs und 16 Jahren auf Radioaktivität im Urin überprüft. ALLE hatten Spuren von radioaktiven Substanzen im Urin. Nun mag einer sagen, das ist doch gut, wenn die radioaktiven Substanzen durch den Urin ausgeschieden werden, aber dies bedeutet ja gleichzeitig: Mehr als jene Radioaktivität ist noch im Körper!
Die dritte und noch unheilvollere Meldung kommt aus Tokio: Dort wurde das Fleisch von geschlachteten Rindern auf Radioaktivität untersucht. Bei 11 Tieren wurde eine hohe Dosis von Radioaktivität festgestellt, vor allem Caesium 137 (siehe oben). Es stellte sich heraus: Im Schlachthof von Tokio wurden bereits seit Ende April wieder Rinder aus der Zone unmittelbar um das Atomkraftwerk Fukushima geschlachtet.
Und der absolute Hammer kommt jetzt: Ein Tokio-Universitätsprofessor erklärte, der Genuss dieses Fleisches sei nicht gesundheitsschädlich!!!
Wenn Sie oben noch einmal den Teil über Caesium nachlesen, das verschluckt wird, so wird deutlich: Die Atom-Mafia arbeitet nicht nur mit „leichten Veränderungen der Wahrheit“, sondern mit massivsten Lügen, um die Bevölkerung stillzuhalten.
Die Gesundheit der Kinder hat sich verschlechtert von Egon W. Kreutzer 5. Juli 2011
Eine im Auftrag der DAK durchgeführte Umfrage unter Kinderärzten hat ergeben:
Kinder, Mädchen und Jungen, vor allem Grundschüler zwischen sechs und acht Jahren leiden in immer stärkerem Maße unter
psychischen Problemen Verhaltensauffälligkeiten Übergewicht Sprach- und Hörprobleme
Schuld sei
ungesunde Ernährung Bewegungsmangel zu viel Zeit vor Fernseher und Computer
Da frage ich mich:
wie kommt es, dass unseren Kindern ungesunde Ernährung vorgesetzt wird? Wie kommt eine Gesellschaft überhaupt dahin, ihre Kinder (und nicht nur die) ungesund zu ernähren? Ist das nicht pervers? Sollte man Kindern ungesunde Nahrung nicht ebenso verbieten wie Alkohol und Zigaretten? Oder gibt es vielleicht gar nicht mehr genug gesunde Nahrung? Wird überhaupt nur noch Müll und Mist und Gammelfleisch und Kunstkäse und Klebschinken produziert, damit sich die Fütterung der großen Masse auch richtig lohnt?
Was hilft ein ganzes Verbraucherschutzministerium, wenn die Kinder wegen ungesunder Ernährung immer kränker werden?
Fehlt es nicht - vor lauter Wachstums- und Wettbewerbs- und Profit- und Exportinteressen an der Ernsthaftigkeit, endlich einmal etwas zum Besseren zu wenden, statt wortreich tatenlos zuzusehen, wie alles immer schlechter wird, solange nur die eigene Pfründe sicher ist? Ist Bewegungsmangel bei Kindern nicht ein Zeichen dafür, wie krank, verhärtet und verkrustet unsere Gesellschaft ist?
Wie hat man es geschafft, den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder so zu unterdrücken? Ist es nicht so, dass Kinder in einer Welt voller Verbotsschilder, voller Beton und Vorschriften gar keinen Platz mehr finden, an dem sie sich natürlich und naturgemäß bewegen, austoben könnten? Ist es nicht so, dass die Abenteuer, die Computerspiele und doofe Kindersendungen und verbotene Videos auf den Bildschirm zaubern ihren Reiz sofort verlören, gäbe es die Chance, ein einziges kleines Abenteuer selbst zu erleben?
Da frage ich mich: Hilft es, mehr Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen? Was hat man davon? Ja, man kann früher feststellen, dass Kinder sich falsch ernähren, sich zu wenig bewegen, zuviel auf die Glotze starren,
aber solange die Lebenswirklichkeit nicht geändert wird, solange wird auch eine Verzehnfachung von Vorsorgeuntersuchungen nur die zehnfache Zahl alarmierender Erkenntnisse hervorbringen, und wohlgemeinte, aber in den Wind gesprochene Empfehlungen an Eltern, denen in jedem Supermarkt die ungesunde Ernährung für ihre Kinder angedreht wird, die in jeder Schule vergeblich nach mehr als zwei Stunden Schulsport pro Woche suchen werden, die nicht wagen, ihre Kinder aus der Mietwohnung zum Spielen auf die Straße zu schicken, weil es dort zu gefährlich ist, und die es sich nicht leisten können, ihren Kindern wohlbehütete Abenteuerferien zu kaufen,
Gesundheitsminister, deren Job sich darin erschöpft, die Kassenbeiträge auf Ärzte, Krankenhäuser und Pharmazie zu verteilen, Verbraucherschutzminister, die es nicht verhindern, dass Interessenverbände verhindern, dass wenigstens aussagefähige und leicht erkennbare (Ampel) Hinweise auf mehr oder minder ungesunde Produkte auf die Nahrungsmittelverpackungen kommen, die resignierend erklären, das sei "nicht durchsetzbar", selbst in den eigenen Reihen nicht, die tragen die Schuld am Zustand dieser Gesellschaft, ihnen fehlt die Ernsthaftigkeit, sich dem Amt so zu widmen, wie es die Menschen, die ihnen vertrauen möchten, verdient hätten.
Wenn Politik als die Kunst des Möglichen gilt, dann darf doch das nicht Entschuldigung dafür sein, das Schwierige gar nicht erst zu versuchen!
und dazu würde ich jetzt gerne Ihre Meinung hören (lesen) ... weil mir solche Studien einfach zu wenig Aufmerksamkeit finden.
Und sollte ich Ihre Meinung erfahren - und sie enthält nichts, was nicht veröffentlich werden könnte, dann finden Sie sie hier wieder, mit Ihrem Namen, denn ich meine, man muss zu dem stehen, was man sagt. Mail an Egon W. Kreutzer schreiben ganzer Text/Quelle/links
Neue Rekord-Strahlung in Fukushima Reaktor 1 streut nun Radioaktivität nach allen Seiten von Karl Weiss
Die stückchenweise Wahrheit, die uns die Tepco über die Reaktoren in Fukushima zukommen lässt, wurde durch ein neues Detail bereichert: In Block 1 ist die Radioaktivität nun so hoch, dass ein Arbeiter dort nach vier Tagen bereits die Jahresdosis abbekommen hätte.
Ein Kind wird auf Verstrahlung geprüft nach der Katastrophe in Fukushima. Das nennt man Triage. Ist es nicht oder nur leicht verstrahlt, kann es mit seinen Eltern evakuiert werden. Ist es mittelschwer verstrahlt, wird es in einem besonderem Camp untergebracht. Ist es schwer verstrahl, bereitet man ihm einen ruhigen Platz zum Sterben.
Ein Roboter hat diese hohe Dosisleistung gemessen: 4000 MilliSievert pro Stunde oder 4 Sievert pro Stunde. Das ist weit über jener Schwelle, die schon nach wenigen Minuten Krebs erzeugen kann, als Jahresdosis ist das also völlig inakzeptabel, aber wir sind nun ja schon gewohnt: Die Atom-Mafia weiss nicht, was Krebs ist. ("Krebs? Was ist das?")
Eine so hohe akute Strahlung ist der klare Beweis: Der ganze Reaktor ist bereits geschmolzen, der Sicherheitsbehälter durchlöchert und der Betonmantel ebenso:
Der geschmolzene Kern ist bereits ausserhalb des eigentlichen Reaktormantels und verbreitet sich in Form von Wasserdampf (es wird ja immer noch versucht mit Wasser zu kühlen und damit steigt immer viel Wasserdampf aus dem Reaktor ins Freie), vom Wind bewegten Teilchen und vom Wasser ausgewaschenen Teilchen, die mit dem Wasser in den Untergrund sickern und von da wahrscheinlich ins Meer gelangen.
Die gesamte Menge Radioaktivität, die dort vorhanden ist, wird an die Umwelt abgegeben. Das ist deutlich mehr als bei einer Atombombenexplosion von einer Bombe der Hiroshima-Grösse.
Das ist auch deutlich weit mehr als bei der Tchernobyl-Katastrophe, denn dort wurde ja im Einsatz von Zehntausenden von Helfern ein riesiger Betonmantel über das ganze Atomkraftwerk gebaut.
In Fukushima ist das mit dem Betonmantel nicht anwendbar, denn man hat es ja unmittelbar ans Meer gebaut. Hier müsste zusätzlich eine Betonmauer von einigen Hundert Metern Tiefe zwischen Reaktor und Meer geschaffen werden, um das Absickern in die Tiefe und anschliessende seitwärts Sickern ins Meer zu verhindern.
Dies ist ein Bild von der Explosion des Reaktors 3, das ist der mit dem Plutonium. Die Form der Wolke ist nicht typisch für eine Wasserstoffexplosion, sie deutet vielmehr auf eine Kernexplosion hin (bei der weit höhere Temperaturen erreicht werden). Die Wolke steigt viel höher als es bei typischen Explosionen ohne Brennstoff-Effekt der Fall wäre. Siehe hierzu auch den Artikel "Fukushima: Nuklear-Explosion" (Link siehe unten)
Auch in diesem Fall zeigt sich wieder: Man hat vorher nicht durchgedacht, was man im Falle eines Gau oder Super-Gau machen würde, sonst wäre ein Atomkraftwerk unmittelbar am Meer schon ausgeschlossen worden.
Voraussehende Vorsichtsmassnahmen, wie sie bei jedem anderen Gebäude Selbstverständlichkeit wären, werden bei Atomkraftwerken nicht vorgesehen. In jedem modernen höheren Gebäude werden z. B. brandgesicherte Treppenhäuser mit Eisentüren eingebaut, um eine Katastrophe im Falle eines Brandes zu verhindern und Fluchtwege offen zu halten, aber vergleichbare Massnahmen bei einem Atomkraftwerk zur Verminderung der Folgen bei einem Gau oder Supergau gibt es nicht!
Man baut Atomkraftwerke (und das gilt nicht nur für Fukushima, sondern auch für alle anderen Atomkraftwerke), ohne auch nur die mindesten Massnahmen gegen das Auftreten eines Gaus oder Super-Gaus vorzusehen und sieht ebenso keine Sicherheitsmassnahmen für den Fall eines solchen Unfalls vor.
Dies ist das Foto von der Wandzeichnung eines von der Krebsbehandlung gezeichneten Kindes in Tchernobyl mit dem zerstörten Reaktor im Hintergrund. Die schlimmsten Folgen der Atomunfälle sind meistens die grossen Zahlen von Kindern mit Krebs (meistens Leukämie).
Man kann also nicht mehr davon ausgehen, dass es sich um Fehler oder Irrtümer handelt. Es ist ein Terroranschlag gegen viele Menschen!
Dazu kommt jetzt auch noch: Tepco gibt zu, dass in den Resten der Atomkraftwerke Fukushima in offenen Becken riesige mengen stark radioaktiv verstrahlten Wassers (um die 100 000 Tonnen) gelagert sind. In der bald einsetzenden jährlichen Regenperiode befürchtet man, würden sie überlaufen.
Und nun ist auch noch das passiert, woran vorher niemand gedacht hatte, nämlich der Super-Gau in vier direkt nebeneinander liegenden Atomkraftwerken, die zusammen den Haupt-Komplex von Fukushima ausmachen. Das gleiche, was jetzt in Reaktor 1 passiert ist – das Abgeben der gesamten Radioaktivität an die Umwelt – wird auch in Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 passieren (oder läuft schon ab).
Im Fall von Nr.3, der mit plutoniumhaltigen Brennstäben ausgerüstet war, wird zusätzlich noch eine kaum enden wollende Lawine von Plutonium freigesetzt! Plutonium ist nicht nur zusätzlich zur Radioaktivität extrem giftig, es hat auch eine Halbwertszeit von Zehntausenden von Jahren. Man wird als o in der Umgebung von Fukushima noch erhöhte Radioaktivitität im Jahre 21 000 messen können!
Das sind also vier Mal weit mehr Freisetzungen von radioaktiven Teilchen als in Tchernobyl plus die ganze Plutonium-Last, eine Katastrophe ungeahnten Ausmasses!
Selbst die Umweltschützer (wie der Bürger-Journalist), die bereits vor Jahrzehnten vor den möglichen Folgen von Unfällen in Atomkraftwerken gewarnt hatten, konnten sich nicht in den schlimmsten Alb-Träumen eine solche Extrem-Katastrophe vorstellen.
All dies wird nun von den Medien weitgehend unberücksichtigt gelassen. Zwar werden noch von Zeit zu Zeit kleine unverdauliche Happen von Informationen über Fukushima abgegeben, aber der Zusammenhang wird nirgendwo hergestellt.
Denn sonst würden sich noch mehr Menschen für das sofortige Abschalten aller Atomreaktoren einsetzen und sich nicht mit der Stillegung einiger und dem Weiterfunktionieren vieler anderer für Jahrzehnte zufrieden geben.
Die Atomreaktoren sind Terror gegen die Menschheit! Weg mit den Terroristen! Weg mit dem Kapitalismus!
EHEC: Krebsbekämpfung mit genmanipuliertem Darmbakterium Enterohämorrhagische Escherichia (E. coli) von petrapez | 3.Juni 2011
Topographische Bilder von Kolonien von E. coli O157:H7 (A) 43895OW (nicht curli-produzierend) und (B) 43895OR (curli-produzierend) auf Agar (48 h bei 28 °C)
Gentechnik-Konzern Life Technologies, der künstliche mikrobakterielle Lebensformen mit ausgetauschten DNA-Sequenzen für medizinische Biotechnologie-Labore kommerziell “am Fliessband” produziert, von deutschem Institut mit Genom-Analyse des EHEC-Verursachers der festgestellten gefährlichen Krankheitsverläufe beauftragt.
Designerbakterium aus der Retorte – Künstlich veränderte Lebensform mit einem im unmöglichen Medizinerjargon bezeichnetem eingeschleusten sogenannten “Selbstmord-Gen” im menschlichen Verdauungskanal zur Bekämpfung von Darmkrebszellen – eine explosive Gentechnik-Bombe (Foto: USDA/Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei)
Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der gemeldeten Erkrankungen durch das Darmbakterium Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sollte man die ethischen Diskussionen um gentechnische Verfahren der Biotechnologie unter neuen Aspekten aufnehmen. In der Lebensmittelindustrie und anderen technischen oder gesundheitlichen Bereichen werden unzählige neue künstlich modifizierte Mikroorganismen in Labors entwickelt und in der Praxis eingesetzt.
Ganz davon abgesehen, dass die gesamten Auswirkungen dieser neuen Lebensformen auf die sich im Laufe der Jahrmilliarden in ihrem Zusammenspiel in Symbiose entwickelten Lebewesen auf diesem Planeten niemals von Wissenschaftlern in ihren einzelnen Vorgängen beschrieben werden können, mutieren Viren und Bakterien in sehr kurzen Zeitspannen mit hohen Teilungsraten. Der Einbau von Gensequenzen anderer Mikroorganismen ist dabei keine Ausnahme und vom Menschen unkontrollierbar. Setzen sich diese in ihrem Erbgut veränderten Lebensformen nicht auf dem Parkett der Bühne des Lebens durch, werden sie wieder verschwinden. Im schlimmsten anzunehmenden Fall reissen sie einen von ihnen befallenen Wirtskörper mit ins Grab des ewigen Vergessens, wenn sie dessen eigene Mikroorganismenflora zuvor durch ihre Anwesenheit verdrängt haben.
In Bezug auf den menschlichen Körper betrachtet – der im Laufe der Evolution so wie andere Spezies sich nur durch die unterstützende enzymbildende Besiedelung von Abermilliarden Bakterien, inklusive eines ausgeklügelten Systems der Entsorgung der toxischen Abfallprodukte des Stoffwechsels der Mikroorganismen, wie auf der Haut, im Magen, der Mundhöhle oder im Darmtrakt, entwickeln konnte – bedeutet die Zerstörung dieser Symbiose eine Katastrophe, die zu Krankheiten wie Allergien und zu Funktionsausfällen einzelner Organe bis zum Tod führen können, wenn die körpereigenen Helfer keine Zeit für die Entwicklung einer Gegenstrategie zur Verfügung haben.
Anhand der Beschreibung der Symptome des Krankheitsbildes mit hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) und blutigen Diarrhöen des erneuten lokalen Ausbruchs im Raum Hamburg von Darmerkrankungen durch das aggressiv vorgehende Darmbakterium Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli (EHEC) Subtyp O104:H4 (Indikation: Blutige Stühle, hämolytisch urämisches Syndrom (HUS), thrombotisch thrombozytopenische Purpura (TTP), Nierenversagen mit Enteritis in der Anamnese) (1) sollte bei der Suche nach der Ursprungsquelle durchaus auch das Augenmerk auf Forschungsinstituten im Norden liegen, die sich möglicherweise mit Untersuchungen des Darmkrebs-Bekämpfungsbakteriums und den entsprechenden Tier- oder Menschenversuchen befassen.
Das Robert-Koch-Institut zum vermuteten Ursprungsort der Ausbruchsquelle: “Der Schwerpunkt des Geschehens liegt im Norden Deutschlands. Auch in anderen Bundesländern und europäischen Nachbarländern traten Fälle auf, in der Regel im Zusammenhang mit Reisen nach Norddeutschland.” (2)
Diese Untergruppe des Bakteriums wurde bisher selten diagnostiziert. Im Jahr 2005 wurde ein Fall in Südkorea von der Klinik für Innere Medizin, Chonnam National University Medical School in Gwangju dokumentiert. (6)
Die spanischen Gurken als Verursacher schieden nach der veröffentlichten Erklärung der Laborbefunde aus. (7)
Am 2.Juni 2011 wurden Berichte in der Presse veröffentlicht, dass das Genom des Erregers der aktuellen gefährlichen EHEC-Erkrankungen von “Experten am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit Hilfe chinesischer Kollegen gelesen” wurde schrieb die Zeit und zitierte nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa den Bakteriologen Holger Rohde mit den Worte: “Es handelt sich um eine so noch nie gesehene Kombination von Genen.”
Prof. Helge Karch, Mikrobiologe an der Universitätsklinik Münster und Leiter des Konsiliarlabor für das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), in dessen Auftrag das Unternehmen Life Technologies in Darmstadt das Bakterium untersuchte, sagte, dass es sich “nicht um einen neuen Erregertyp, sondern eine Art Hybrid-Klon, der Eigenschaften unterschiedlicher Erreger in sich vereine”, handelt und dass “allem Anschein nach zwei Bakterien Teile ihrer Erbsubstanz miteinander ausgetauscht haben – über eine Art primitiven Sex. Damit gehen Eigenschaften eines Keimes auf andere über, es kommt zu Mischformen, auch Chimären genannt. In der Summe entstand hier ein Escherichia coli (E. coli)-Bakterium, welches das HUS auslösen kann”, so Karch in der Zeit zu dem “sehr ungewöhnlichen” Erreger. “Die Krankheitsverläufe sind so aggressiv, dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt.” (8), (9)
80 Prozent stammten vom E. coli-Stamm O104 (Rohde: vom “Mutterschiff”. Die übrigen 20 Prozent wurden von einem anderen Bakterium übernommenen mit den Erbanlagen zur Produktion des gefährlichen Shigella-Toxins.
Um welche Art “Rest” es sich bei diesem Bakterium handelt, wurde nicht mitgeteilt.
Auf der Webseite der Medizinischen Fachhochschule Hannover heisst es zu dem EHEC/Shiga-Toxin (Enterohämorrhagische E. coli, hämolytisch urämisches Syndrom (HUS)):
“Jeder Shiga-Toxin produzierende E. coli ist, unabhängig vom Vorhandensein weiterer Pathogenitätsfaktoren, als potentiell pathogen anzusehen. Nach derzeitigem Stand der Kenntnis ist die antibiotische Behandlung einer EHEC-Infektion kontraindiziert, wenn keine zwingenden Gründe dafür vorliegen (z.B. Peritonealdialyse). Antibiotika können die Toxinproduktion von EHEC stimulieren und damit das Krankheitsbild verschlimmern.” (2)
Somatische Gentherapien mit “Selbstmordgenen” – die Übertragung von Suizidgenen in Körperzellen mit therapeutischem Ziel
Bei der Suche zur direkten Bekämpfung von verschiedenen Arten von Krebszellen (Onkogene) einschliesslich ihrer dabei auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen sind in der Medizin und Forschung Projekte mit Hilfe von Teilen des Erbgutes von Viren- oder Bakterien (virale Vektoren) bei der Kreation neu zusammengesetzter DNA-Sequenzen seit weit mehr als einem Jahrzehnt gängige Praxis. (3), (4) Im Jahr 1986 wurde erstmals über das Einschleusen dieses Mechanismus in Herpes-Viren berichtet.
Zur Bekämpfung von Darmkrebszellen wie auch bei einigen anderen Tumorarten werden die unkontrollierbaren von Menschen kreierten Gen-Monster so modifiziert, dass sie die Zellwände und die Zucker- und Blutversorgungseinheiten der Krebszellen zerstören und sie so eliminieren sollen, da diesen der eigene Mechanismus zum altersbedingten Absterben abhanden gekommen ist und so zu immer weiterer Zellvermehrung – den Wucherungen (Krebs) führt. Gesunde Zellen werden angeblich nicht in den Zelltod getrieben, diese Aussagen sind bei der Mutationsfreudigkeit von Viren und Bakterien geradezu als kriminell und fahrlässig zu bezeichnen – es geht um Garantien für das Leben von Menschen.
In Deutschland ist neben anderen Einrichtungen die Universität Heidelberg seit sehr langer Zeit intensiv unter Leitung von Prof. Uwe Haberkorn in diese Art der Krebsforschung involviert wie ein Artikel auf der Uniwebseite vom März 1999 zeigt: “Gentherapie mit Selbstmordgenen – Die Idee ist bestechend: Tumorzellen sollen in den Selbstmord getrieben werden, in dem man ihnen Gene einpflanzt, welche die entarteten Zellen – und nur sie – empfindlich auf Krebsmedikamente reagieren lassen. Uwe Haberkorn von der Radiologischen Universtitätsklinik Heidelberg beschreibt das Prinzip dieser neuen Gentherapie von Tumoren, zeigt Möglichkeiten der Optimierung und nennt die Hürden, die auf dem Weg zum Ziel noch genommen werden müssen …” (4)
Die Firma Invitrogen AG, die im November 2008 mit Applied Biosystems zu Life Technologies fusionierte, hat sich auf die Technik der Herstellung von künstlichen bakteriellen “Selbstmördern” spezialisiert und bietet diese unnatürlichen, genmanipulierten “Produkte” kommerziell an.
Die als Gateway-Klonierung bezeichnete Verfahrensweise beruht auf dem sequenzspezifischen Rekombinationssystem des Phagen λ (einem Bakterienvirus), der mit Hilfe bestimmter Enzyme seine DNA in das Genom des Bakteriums Escherichia coli integriert.
Hier ist es im Sinne eines wahrscheinlichen Interessenkonfliktes bemerkenswert festzustellen, dass das Unternehmen Life Technologies, das bei der Entschlüsselung des Verursachers der zur Zeit in Deutschland ausgebrochenen Krankheit mit dem Bakterium EHEC beauftragt wurde die gleiche Firmengruppe ist, die sämtliche Genlabore der weltweiten Forschungseinrichtungen in Massen mit künstlichen Viren und Bakterien beliefert, in denen DNA-Abschnitte ausgetauscht wurden.
Im Jahr 2004 kündigten die Forscher des „Laboratoire du Développement et du Vieillissement de l’Endothélium“ des CEA ( Labor für Entwicklung und Alterung des Endotheliums am Zentrum für Atomenergie) in Grenoble nach Arbeiten an Versuchstieren Experimente am Menschen mit einer neuen Strategie in der Verwendung mit “Selbstmordgenen” zur Zerstörung der Blutgefässe an und schrieben, dass sie bezüglich der Einführung eines Programms zu diesem Thema für jede Mitarbeit offen sind. (5)
Am 23.Mai 2011 veröffentlichte der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen vfa eine Liste der Zulassungen für gentechnisch hergestellte Arzneimittel in Deutschland sowie die Produktionsstandorte, soweit die Präparate das EU-Zulassungsverfahren durchlaufen haben. (8) Darunter finden sich die grössten Pharmakonzerne wieder, die Produkte gegen verschiedene Krankheiten, bei denen auch veränderte E. coli-Genabschnitte als Bestandsinhalt eine Rolle spielen, beantragt haben.
Die Pharmafirma Pfitzer bietet in Amerika Imfstoffe für Rinder gegen EHEC an.
Wie gefährlich das sündhaft teuere Experimentieren mit den veränderten Mikroorganismen für die Kontaminierung der Umwelt ist, zeigen die Aussagen des Veterinärmediziners Lothar Wieler vom Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen an der Freien Universität Berlin:
“Wenn Sie einen Impfstoff erforschen, müssen Sie mit gentechnisch veränderten Organismen arbeiten. Ein Tier, das so etwas gespritzt bekommt, können Sie für nichts mehr verwenden, es muss komplett entsorgt werden.”
In Deutschland gibt es für derartige mögliche Impfstoffversuche an Rindern nur die veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig oder das Biolabor auf der Insel Riems bei Greifswald des Friedrich-Loeffler-Instituts, so die Zeit. (9)
Die Zeit schrieb weiter: “Kurz vor der Ehec-Epidemie haben Lutz Geue (Anm.: Friedrich-Loeffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Greifswald) und sein Team ein Forschungsprojekt beantragt. Die Kernfrage: Wie kann man die gefährlichen Ehec-Keime in Rindern reduzieren? Die Chancen auf eine Bewilligung stehen angesichts der momentanen Lage nicht schlecht.”
Ein schwer umkämpfter Milliardenmarkt in der Produktion von Medikamenten durch die Pharmaindustrie und Konkurrenz um die Zuteilung von staatlichen Fördergeldern für die Forschungseinrichtungen lässt erwarten, dass diese Krankheit ähnlich wie bei der Schweine- und Vogelgrippe sowie dem Rinderwahnsinn, AIDS und Dutzende andere die EHEC-Fälle zur Pandemie wuchern lässt und die Medien noch einige Zeit in reisserischen Artikeln darüber berichten werden.
Der schon in den Medien angeklungene Schwachsinn von Bioterroristen liess nicht gerade lange auf sich warten, genau zur Ablenkung von den zahlreichen laufenden “zivilen” medizinischen Forschungen mit E. coli geeignet, was eigentlich nahe liegen würde, hier ein Entweichen in die freie Natur über ein Leck in einem Labor zu untersuchen. Ein derartiger Unfall kann nie ganz ausgeschlossen werden.
Desweiteren sind Diskussionen über absichtliches Ausbringen von Bakterien als Biowaffe von den Geheimdiensten erwünscht und eventuell lanciert, denn das bedeutet Wasser auf die Mühlen des Innenministeriums, noch schärfere Überwachungsgesetze durchzudrücken und aus dem Rechtsstaat einen weiteren Baustein herauszuklopfen auf den Weg zum Neubau eines Überwachungsstaats zur restlosen Kontrolle über jeden Schritt der einzelnen Bürger.
Der treibende Motor zur Gewinnabschöpfung ist wie in den meisten Vorkommnissen das Spiel mit der Angst der einzelnen Menschen, die die kollektiven Zahlmeister sind.
Die öffentliche Aufmerksamkeit zum Thema EHEC bringt jedoch genau wie das Atomreaktorunglück in Fukushima mit den Forderungen zum sofortigen Ausstieg aus der Kernkraft einen positiven Aspekt der Rückbesinnung auf natürliche Produktionsformen mit sich, der nicht zu unterschätzen ist:
Die landwirtschaftlichen Agrarerzeugnisse und die Haltung der Nutztiere gehören nicht in mit Giften und Medikamenten verseuchten Massenfabriken sondern in die biologischen, regionalen kleinen Unternehmen der Landwirte und Gartenbaubetriebe, die durch die Billigpreise dieser Konkurrenz kaum noch überleben können. Es liegt an den Verbrauchern, ob sie bereit sind diese Spirale durchbrechen. In den meisten Fällen erhalten sie dafür gesunde Lebensmittel – heutzutage der wichtigste Faktor für die Ernährung in einer bereits von vielen Chemikalien verseuchten Umwelt. ganzer Text/Quelle/links
Kohlenmonoxid – noch ein SuperGau möglich Ohne Unterlass wird Höchst-Risiko gebaut, diesmal: CO-Pipeline von Karl Weiss
Ein einziger Wahnsinn, dieser Kapitalismus! Nicht nur werden überall in dicht besiedelten Gegenden Atomkraftwerke hingestellt, die überhaupt nie nötig waren, eine höchste Gefährdung der Bevölkerung darstellen und deren Abfälle für Jahrzehntausende das Leben auf der Erde gefährden, nun hat man auch noch den chemischen Super-Gau erfunden: Eine CO-Pipeline, die dem Bayer-Konzern höhere Profite verspricht.
Auf Kapitalisten-Chinesisch heisst das dann: „Es werden Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen gesichert.“ Hören Sie die Drohung? „Sonst machen wir das im Ausland, dann werfen wir hier Leute raus.“
Kohlenmonoxid mit der chemischen Formel CO ist eines der heimtückischsten und giftigsten Gase, die es gibt. Während andere giftige Gase, wie zum Beispiel Chlor, Salzsäure-Gas, Ammoniak, Blausäure, Phosgen usw. sofort wegen ihres heftigen Geruchs wahrgenommen werden (andere wegen ihrer Farbe) und so automatisch zur Flucht und zum Wahrnehmen der Gefahr führen, ist CO zur gleichen Zeit hochgiftig und geruchs- und farblos.
Bei einem Unfall merkt also für lange Zeit niemand, dass etwas passiert ist, bis die Menschen tot umfallen wie die Fliegen – und auch dann bleibt unklar, was eigentlich passiert ist, bis am nächsten Tag verlautet, es sei CO aus der Leitung ausgetreten, was die Bayer natürlich sofort dementieren wird und dann wird der „Krieg der Gutachter“ beginnen – so wie wir es mit dem Atom-Super-Gau von Fukushima erleben.
Drei tiefe Atemzüge von reinem CO reichen aus, um einen Menschen zu töten.
CO wird vom menschlichen Körper nicht als solches erkannt, sondern vielmehr für Sauerstoff O-O gehalten. Der Körper baut es in die Sauerstoffstellen im Körper ein und nimmt dem Körper damit die Möglichkeit, Sauerstoff zu speichern und zu transportieren. Ist die Menge von CO hoch genug, stirbt der Mensch dann einem inneren Ersticken, weil kein Sauerstoff mehr aufgenommen werden kann.
CO ist jenes Gas, das u.a. in den Autoabgasen enthalten ist. Wenn jemand das Garagentor schliesst, den Motor des Wagens anmacht und sich hineinsetzt, ist er innerhalb von 10 Minuten tot. Die Zeitverzögerung nur, weil die Konzentration von CO im Autoabgas gering ist.
Und nun hat die Bayer eine Verbindungspipeline zwischen zweien seiner Werke gebaut und will dort CO durchleiten. Das fällt in Dormagen an und wird in Krefeld-Uerdingen gebraucht.
Nun ist natürlich im Prinzip eine solche Pipeline denkbar, wenn sie mit extremen Sicherheitsausrüstungen ausgestattet ist. So müsste man das Rohr natürlich doppelwandig auslegen, um bei einem Bruch mehr Sicherheit zu haben. Zudem müssten mindestens alle hundert Meter (die Pipeline ist 67 km lang) Schieber eingebaut sein, die bei einem Druckabfall innerhalb von Zehntel-Sekunden schliessen. So könnte sichergestellt werden, dass höchstens die Menge CO austreten kann, die in Hundert Meter Rohr enthalten ist.
Aber von solchen Sicherheitsvorkehrungen ist nicht die geringste Rede. Das würde ja was kosten und die Profite schmälern. Es wird vielmehr eine völlig normale Pipeline gebaut, mit einfachen Rohr, ohne viele Schnellschlussschieber, so als ob es zur Erdgasversorgung benutzt würde und nicht für CO. Lediglich die Dicke der Rohrwandung wurde erhöht, was aber nicht viel zusätzliche Sicherheit bringt.
Im Boden verlegte Rohrleitungen haben wegen der allgemeinen Erkenntnis, dass der Boden immer „arbeitet“, meistens ziemliche Spannungen auszuhalten. Nicht erkannte mikrofeine Risse sind darum typischerweise die Ursache für Brüche von Pipelines. Diese mikrofeinen Risse werden durch höhere Wanddicke keineswegs vermindert. Es ist vielmehr eine extrem aufwendige Röntgenuntersuchung der gesamten Rohrleitung vor dem Absenken in den Boden nötig, die aber oft nicht und oft nur oberflächlich durchgeführt wird.
Der „Sachverständige“, den man da herbeigeholt hat, ist von der Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin, also einer Bundesbehörde, die Weisungen unterworfen ist. Hätte er gegen die Pipeline ausgesagt, hätte sein Arbeitsplatz gefährdet sein können.
So aber sagt er den denkwürdigen Satz: Die verwendeten Sicherheitseinrichtungen etwa zum Absperren der Pipeline bei einer Leckage seien "Stand der Technik". Das ist, mit Verlaub gesagt, ungeheuerlich. Da es noch nie eine Pipeline für ein unsichtbares, hochgiftiges Gas ohne Geruch gegeben hat, gibt es natürlich keinen „Stand der Technik“ dafür.
Der „Stand der Technik“ für Pipelines bezieht sich auf Erdölpipelines oder auf Erdgas-Pipelines, aber nicht auf hochgiftiges Gas. Der Stand der Technik reicht hierfür nicht aus, er hätte entwickelt werden müssen für diese neue Pipeline, aber der Gutachter sagt, sie sei „Stand der Technik“.
Die Profitinteressen des Bayer-Konzerns sind für die Regierung wichtiger als so unwichtige Dinge wie menschliches Leben.
Kurios, dass dies ausgerechnet mitten in einem Gebiet „erprobt“ wird, in dem die höchste Bevölkerungsansammlung und eine der höchsten Bevölkerungsdichten auf der ganzen Welt herrscht.
Sehen Sie sich einmal das Satelittenbild von Europa bei Nacht an. Da zieht sich ein einziges, breites Lichtband von Rotterdam bis nach Dortmund, die durch Licht bewiesene höchste Ansammlung von Menschen an einem Fleck auf der ganzen Welt.
Und die CO-Pipeline wird genau in der Mitte dieses Lichtstreifens gebaut!
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschied heute, dass die Genehmigung der Kohlenmonoxid-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld rechtswidrig ist, weil die Erdbebensicherheit des Projekts nicht ausreichend geprüft wurde. Die Pipeline darf somit nicht in Betrieb genommen werden. Ein Gutachten des Kreises Mettmann war zu dem Ergebnis gekommen, dass mehr als 140.000 Menschen durch einen Bruch der Leitung gefährdet sind.... ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Nun hat es auch die ‚Süddeutsche‘ bemerkt Schnellmerker von der Firma langsam von Karl Weiss
Wenn doch nur die Voraussagen des Bürgerjournalisten nicht so treffsicher wären! Dann könnte man angesichts des Supergaus von Fukushima bedeutend besser schlafen. Aber nun ist eine weitere Voraussage eingetroffen – und das verheisst wiederum nichts Gutes.
Bereits am 3. April hat der Bürgerjournalist im Artikel „Was war der Auslöser des Fukushima-Supergaus?“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/16548138/ ) folgendes geschrieben:
„Bruch der Wasserrohre durch das Erdbeben (...) ... gibt es klare Anzeichen für das Erdbeben als Auslöser des Super-Gaus in Fukushima und nicht den Tsunami, wie bisher gemeldet. Das ist insofern von Bedeutung, als hier ja das Standartargument „Bei uns gibt‘s keine Tsunamis“ verwendet wird, um die Behauptung zu unterstreichen, deutsche Atomkraftwerke seien sicher. (...) Was passiert nun, wenn ein solches Rohr bricht? Es tritt Wasser bzw. Wasserdampf aus und der Stand des Kühlwassers im Reaktor beginnt zu fallen. Liegen dann die ersten Brennstäbe teilweise frei, so überhitzen sie sich und beginnen zu schmelzen: Die katastrophale Kernschmelze ist eingeleitet.
Als Nebeneffekt erzeugt der Reaktor dabei auch noch Wasserstoff, der sich dann an den heissen Oberflächen entzündet und zu grossen Explosionen führt, wie wir das in Fukushima gesehen haben.“
Nun, lesen Sie, was die ‚Süddeutsche‘ heute (17.5.) schreibt, also eineinhalb Monate später und vergleichen Sie:
„Die Kernschmelze im AKW Fukushima-1 begann direkt nach dem Erdbeben. Damit ist eine wichtige Schutzbehauptung der Atomlobby endgültig widerlegt. (...) Das Erdbeben hatte den Reaktor Leck geschlagen, deshalb begann sein Kühlwasserspiegel noch am selben Nachmittag zu sinken. Schon nach fünf Stunden begann die Kernschmelze.“
Die verzweifelten Versuche der Tepco, noch Wochen nach der Kernschmelze im Reaktor 1 von „teilweise geschmolzenen Brennstäben“ zu sprechen, die es zu kühlen gälte, und den Tsunami verantwortlich zu machen, dessen Intensität man nun wirklich nicht hätte voraussehen können, sind damit als Notlügen entlarvt.
In Wirklichkeit liegt die gesamte Masse der Brennstäbe von Reaktor 1 schon seit Mitte März am Boden des Reaktorbehälters als ein geschmolzener Block. Da nun tonnenweise Wasser in den Reaktorbehälter gepumpt wurde, hat man damit riesige Mengen von radioaktiv strahlenden Partikeln aus diesem Block herausgelöst oder –gespült und dies Wasser ist durch die bereits vorhandenen Löcher in der Wand des Behälters in den Untergrund gesickert und von da ins Meer.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass weit entfernt von Fukushima im Meer bereits mehrmals radioaktive Strahlung von einer Intensität gemessen wurde, die mit den zugegebenen Ereignissen nicht in Zusammenhang zu bringen war (siehe auch den oben schon verlinkten Artikel).
Was die ‚Süddeutsche‘ aber wiederum vermeidet, ist zu sagen, was das denn nun bedeutet. Es lässt sich bereits voraussehen: Auch die beiden anderen am Tag des Erdbebens im Betrieb stehenden Reaktoren 2 und 3 werden wahrscheinlich ein ähnliches Schicksal erlitten haben. Also waren auch dort die bisherigen „Rettungsmassnahmen“ nicht sachgerecht.
Zum Reaktor 4, der ja ebenfalls zerstört ist, aber gar nicht im Betrieb war am Tag des Erdbebens, wurde nun erstmals teilweise Stellung genommen: Er sei unterirdisch mit dem Reaktor 3 verbunden gewesen und sei deshalb durch die Riesenexplosion des Reaktors 3 ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Interessante Bauweise, nicht? Das bot sich natürlich an, die Reaktoren unterirdisch zu verbinden, nicht?
Wichtig in diesem Zusammenhang nicht zu vergessen: Der Reaktor 3 wurde mit Mox-Stäben betrieben, die Plutonium enthalten. Wenn diese ganzen Mengen Plutonium an die Luft oder ans Wasser abgegeben werden, dann sind da ganze Gegenden bzw. das Meer weltweit für Zehntausende von Jahren strahlend, denn das wichtigste Plutonium-Isotop hat eine Halbwertszeit der Strahlung von Zehntausenden von Jahren!
All dies zieht die ‚Süddeutsche‘ vor, nicht zu berichten – das könnte ja Panik auslösen!
Allerdings gibt es doch einen sehr positiven Teil des Artikels, aus dem man lernen kann. Hier:
Dort wird nämlich Haruki Madarame zitiert, der heute oberster Wächter Japans über alle Reaktorsicherheitsfragen ist. Der habe, als er noch Professor an der Universität in Tokio war, gesagt:
"Irgendwo muss man einen Strich ziehen. Es wäre unmöglich, ein AKW zu entwerfen, wenn die Ingenieure jede einzelne Möglichkeit berücksichtigen müssten."
Hören Sie? Hören Sie? Wenn alle Möglichkeiten eines Atomunfalles berücksichtigt würden, wäre es unmöglich, die Atomkraftwerke zu bauen!
Warum? Weil sie bei weitem zu teuer würden! Andersherum gesagt: Die Atomkraftwerke gibt es nur, weil eben nicht alle Möglichkeiten von Atomunfällen ausgeschlossen werden. Damit sind alle, die da vor sich hinbeten „Bei uns sind die Atomkraftwerke sicher“ widerlegt.
Atomkraftwerke sind nur nebenbei zur Stromerzeugung da, ihre Hauptaufgabe ist es Profit zu erzeugen und damit ist klar, es werden eben nicht alle Möglichkeiten berücksichtigt.
Atomkraftwerke sind der reinste, der extremste und der am meisten charakteristische Ausfluss des Kapitalismus. Es ist, als wären die Worte Atomkraftwerk und Kapitalismus identisch.
Und damit ist auch klar: Wer da immer noch Restlaufzeiten befürwortet, werd da immer noch plappert, ohne AKWs gingen die Lichter aus, wer immer noch nicht begriffen hat, auf welchen Zeitbomben wir alle sitzen, der steht auf der Seite des Todes und nicht auf der des Lebens!
Fukushima: Mein Gott, Walter! Abfall-Strahlung von Karl Weiss
Es lässt sich immer weniger verbergen, wie gewaltig bereits die Mengen an radioaktiven Partikeln sind, die von den Reaktoren in Fukushima verbreitet wurden und werden. Während Betreiber und die japanische Regierung versuchen Optimismus zu vernbreiten, werden an immer neuen Stellen radiaktive Verstrahlungen festgestellt.
Die neueste Meldung ist diese: Man findet bereits hohe Strahlenwerte weit entfernt von Fukushima in der Asche von Müllverbrennungs anlagen, so z.B. in jener in Koto Ward, im Osten von Tokyo, also hunderte Kilometer von Fukushima entfernt. Dort wurden in der Asche, die gefiltert wurde, 170 000 Bequerel pro Kilogramm radioaktive Belastung festgestellt, das ist ein extrem hoher Wert.
In zwei anderen Müllverbrennungsanlagen im Grossraum Tokyo, mit den Namen Itabashi und Ota wurden ebenfalls hohe Werte von Radioaktivität gefunden: 100 000 bis 140 000 Bequerel pro Kilogramm, wobei hierbei Cäsium als Ursache vermutet wird.
Dies bedeutet:
1. Grosse Teile Japans und Tokyo sind bereits von ernst zu nehmenden Mengen von radioaktiven Substanzen betroffen, was die Regierung und der Betreiber immer geleugnet haben.
2. Natürlich reichert sich die Radioaktivität während des Verbrennens von Müll an, aber der Müll muss bereits deutlich belastet gewesen sein. Wenn solche Werte gefunden wurden, dann muss natürlich die Müllverbrennung eingestellt werden, um zu verhindern, dass die radioaktiven Teilchen über die Verbrennung erneut in die Luft gelangen, nachdem sie schon irgenwo im Müll vergraben waren. Nun raten Sie einmal, ob die Müllverbrennung eingestellt wurde? Natürlich nicht! Es gibt unter den radioaktiv strahlenden Teilchen natürlich auch ganz feine, die nicht von den Filtern erfasst werden und in die Luft gehen.
3. Es geht hier ausschliesslich um radioaktiv strahlende Teilchen, nicht um eine Strahlung, die direkt von Fukushima ausgeht. Also spuckt Fukushima bereits radioaktive Teilchen in alle Richtungen. Man hat die Weltöffentlichkeit frech angelogen.
4. Der gleiche Prozess der Anreicherung wie bei der Verbrennung von Müll findet auch im menschlichen Körper statt. Vor allem das langlebige Cäsium 137, das im menschlichen Körper als Kalium-Atom erkannt und dann im Körper eingebaut wird und das Strontium 90, das der menschliche Körper als Calcium-Atom erkennt und ebenfalls entsprechend einbaut – auch langlebig – werden angereichert, auch wenn nur geringe Mengen in der Luft oder in der Nahrung vorhanden sind.
5. Das gleiche gilt auch für Tiere und Pflanzen, die dem menschlichen Genuss dienen. Die für Nahrungsmittel angegebenen „ungefährlichen“ Grenzwerte sind vollkommen unakzeptabel angesichts der Möglichkeit der Anreicherung. Da man nun schon weiss, ein wesentlicher Teil der strahlenden Materie von Fukushima ist ins Meer geflossen, muss vor allem davon ausgegangen werden, dass Fische und andere der menschlichen Nahrung zugeführten Meeres-Lebewesen, wie etwa Shrimps, selbst bereits solche radioaktiven Substanzen anreichern und dann nach dem Verzehr wiederum die Anreicherung im menschlichen Körper folgt.
Es nützt also gar nichts, wenn die Nahrungsmittel getestet und freigegeben werden, weil "die Strahlung unter den Grenzwerten liegt". Wenn die Anreicherung berücksichtigt wird, müssen die Grenzwerte gleich über der Nachweisgrenze liegen!
Es sei in diesem Zusammenhang noch einmal an den Rücktritt des von der japanischen Regierung bestellten Atom-Beraters Toshiko Kosako erinnert, der erklärte, er könne sich nicht mit den von der Regierung festgelegten Grenzwert von 20 MilliSievert pro Jahr für Schulen und Kindergärten in Japan einverstanden erklären.
Es muss noch einmal betont werden: Kinder sind weit empfindlicher als Erwachsene gegen radioaktive Strahlung (sie wie auch ältere Menschen). Sie haben noch nicht (bzw. nicht mehr) die starke Fähigkeit, falsche DNA im Körper zu erkennen und zu „reparieren“, was die Entwicklung von Krebs verhindert. In allen Fällen, die mit Radioaktivität zu tun haben, ist das erste und deutlichste Anzeichen die weit über dem Üblichen liegenden Zahl von Kindern mit Krebs (meistens Leukämie).
Für Kinder (und Ältere) müssen daher Grenzwerte gelten, die nur ein Zehntel der Werte für Erwachsene darstellen. Dies wurde in Japan nicht getan. Man muss davon ausgehen: In ein bis zwei Jahren werden im Ballungsraum Tokyo hohe Zahlen an Leukämie-Erkrankungen von Kindern auftreten und man wird, so wie auch in Deutschland, einfach abstreiten dies habe mit der erhöhten Radioaktivität zu tun. Siehe zum deutschen Fall auch diesen Artikel:
„Atomunfall in Geesthach geheimgehalten“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/2802992/ )
Wahrscheinlich hätte man im Grossraum Tokyo (mit 35 Millionen Menschen) schon alle Kinder und Älteren evakuieren müssen. Das wäre aber eine Riesenaktion und würde weltweit noch mehr Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, wie unsicher Atomkraftwerke sind. Man fürchtet, es könnte sich eine weltweite kämpferische Bewegung gegen die Atomkraftwerke entwickeln – die dann wahrscheinlich auch nicht bei dieser Frage stehen bleiben würde.
So lässt man die Radioaktivität sich anreichern und wiederholt wie eine Gebetsmühle: „Die Grenzwerte sind nicht erreicht“.
Es wird auch deutlich, warum die Zone um Fukushima zu einer absoluten Sperrzone erklärt wurde: So hat man keine unliebsamen Zeugen, die in der Nähe des explodierten Atomkraftwerks Strahlung messen könnten, wie dies ein „Greenpeace-Mann“ in zehn Kilometer Entfernung von Fukushima getan hatte und dabei deutlich höhere Werte fand, als offiziell im eigentlichen Kraftwerk zugegeben wurden.
Auch in Deutschland gibt es jetzt bereits einen deutlichen Rückgang der Berichterstattung zu Fukushima, obwohl sich ja der „Kampf gegen die vier Super-Gaus“ noch Monate hinziehen wird.
So wird gezielt versucht, das Thema von der Tagesordnung zu holen und eine Laufzeitverlängerung doch noch durchzusetzen. Wer jetzt seine Aufmerksamkeit von Fukushima abzieht, fällt auf diese Taktik herein.
Raten Sie einmal, wo der Bürgerjournalist suchen musste, um die obigen Meldungen zu erreichen. Ja, in China! Xinhua.net nennt sich die englische Version der chinesischen Nachrichtenagentur, hier:
Ausserdem kommt gerade die Nachricht herein: Der dritte Arbeiter von Fukushima ist gestorben! Die Arbeiter dort werden offenbar rücksichtslos hohen Strahlenmengen ausgesetzt. Es wird angegeben, die Todesursache sei unbekannt. Die halten uns für völlig verblödet!
Und eine weitere Meldung, die wirklich makaber klingt und es auch ist: Eine Gruppe von älteren Japanern hat eine „Bewegung“ gegründet, damit sich ältere Personen als Arbeiter in den Trümmern von Fukushima freiwillig melden. Angeblich hätten sie bereits 90 Freiwillige aufgetan. Die Argumentation ist: Die Älteren hätten ja sowieso nicht mehr viel zu leben. Ist das die neue Version von Harakiri? ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Jetzt scheint es passiert zu sein Das „China-Syndrom“ von Karl Weiss
Hiess der letzte Artikel zu Fukushima hier im Blog noch “Vor einem neuen Ausbruch?“, so scheint sich der befürchtete „Ausbruch“ nun ereignet zu haben - eventuell schon vor einiger Zeit, ohne dass es gemeldet wurde. Jedenfalls gibt es Meldungen aus verschiedenen Quellen, der Reaktorkern des Reaktors 1 in Fukushima hätte sich nun endgültig in einen Feuerball verwandelt, sei durch die Stahl- und Betonwände des Druckkessels und der Reaktorummantelung durchgebrannt und sei „auf dem Wege nach China“.
Das „China-Syndrom“, die Vorstellung, ein solcher „durchgegangener“ Reaktorkern würde sich durch den ganzen Erdball brennen und auf der anderen Seite in China wieder herauskommen, ist natürlich Unsinn – abgesehen davon, dass von Fukushima aus die andere Seite Brasilien wäre und nicht China.
Dieser Feuerball ist ja 2000 Grad heiss oder mehr, also eine unvorstellbar hohe Temperatur, die nicht nur alles in Brand steckt, was ihr in den Weg kommt, sondern auch Feuer nach allen Seiten spuckt. Vor allem aber wird dieser Feuerball mit der Aussenluft in Kontakt kommen und dann passiert das, was den Begriff „China-Syndrom“ zum gefürchtetsten Unfall bei Atomkraftwerken macht:
Ein solcher feueriger „Kracher“ gibt den wesentlichen Teil seiner Radioaktivität an die Umwelt ab, er verschwindet nicht einfach auf Nimmerwiedersehen in der Erde.
Er feuert natürlich auch Gammastrahlen, aber die können ja nur für Leute in der Nähe schädlich sein. Was dieses Ereignis so gefürchtet macht ist: Es werden Partikel von so ziemlich jedem bekannten radioaktiven Material an die Luft, die umgebende Erde und an alle Wasserläufe abgegeben, die da unterirdisch verlaufen. Da Fukushima ja unmittelbar am Meer liegt, wird damit wiederum eine hohe Dosis von radioaktiven Partikel ins Meer gelangen.
Die hohe Temperatur des geschmolzenen Reaktorkerns fährt auch dazu, dass mit der heissen Luft radioaktive Partikel in grosse Höhen gerissen werden, wo sie dann um den ganzen Erdball wandern können (in West-Ost-Richtung), um dann langsam wieder herunterzukommen.
In diesem Zusammenhang sei nochmals auf die Aussagen in den vorherigen Fukushima-Artikeln zu den Partikeln von Strontium 90, Cäsium 137 und Jod 131 hingewiesen, die für lange Zeit strahlen und nicht vernichtet werden können.
Die klarste Aussage zur Kernschmelze wird auf dieser Website in einem Interview ausgesprochen – sagen Leute, die japanisch können:
Auch hier wird bestätigt: Die Brennstäbe sind geschmolzen und haben bereits Löcher in die Wände gebrannt und die heisse, glühende und spratzende Masse fliesst aus den Sicherheitsbehältern:
http://www.heise.de/tp/blogs/2/149834 und hier: http://www.heise.de/tp/blogs/2/149832
Da die Tepco wie immer alles leugnen wird und die japanische Regierung nur wiedergibt, was Tepco bereits zugegeben hat, können wir nicht nicht erwarten, hierzu in Echtzeit informiert zu werden. Wahrscheinlich wird man erst erfahren, dass dies wirklich geschah, wenn weltweit die Radioaktivität ansteigt. Wir werden also auf neue Meldungen warten müssen. ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Nuklearexplosion? Interview mit Prof. Busby von Karl Weiss
Ein wichtiges Interview wurde am Englischen Fernshen mit Professor Busby geführt, einem bekannten Physiker, der auch wissenschaftlicher Berater der EU ist. Er erklärt die hohen Werte von gemessener Radioaktivität in der Nähe von Fukushima (höhere Werte als offiziell zugegeben innerhalb Fukushima) durch die Tatsache einer Nuklearreaktion, die als Wasserstoffgas-Explosion ausgegeben wurde.
Er weist auf die Tatsache hin, dass ausserhalb des Geländes des Atomkraftwerks Plutonium im Boden nachgewiesen wurde. Wo sollte das sonst herkommen? Er vermutet, auch die grosse Explosion vor 25 Jahren in Tchernobyl sei eine Kernreaktion gewesen, denn auch damals waren die Mengen von in die Luft geschleuderten radioaktiven Partikeln immens und nicht durch eine einfache Kernschmelze zu erklären.
Es sei nur daran erinnert, dass heute noch, 25 Jahre später, im Raum des Bayerischen und Böhmerwaldes und in den Alpen (also 2000 km von Tchernobyl entfernt!) vor dem Verzehr von Pilzen gewarnt wird, die bestimmte radioaktive Isotopen anreichern und Wildschweine, die viel Pilze fressen, auf Strahlung überwacht werden müssen, bevor sie zum menschlichen Verzehr freigegeben werden.
Er verweist in diesem Zusammenhang auf die radioaktive Aktivität, die bereits im Meerwasser vor Hawaii und den Marianen-Inseln nachgewiesen wurden. Ebenso hebt er hervor: In den USA hat man bereits radioaktiven Fallout aus dem Fukushima-Desaster festgestellt.
Er klagt die offiziellen japanischen Stellen und die Atomindustrie an, zu lügen und die Tatsachen zu verdrehen.
Im Zusammenhang mit der massiven Verstrahlung des Meerwassers vor der japanischen Küste muss auch darauf hingewiesen werden, dass viele Fischarten und andere Meereslebewesen, wie zum Beispiel Shrimps, ebenfalls bestimmte radioaktive Isotopen anreichern. Es kann also absolut sein, dass im Jahr 2036 noch der Verzehr bestimmter Meerestiere nur nach Kontrolle auf Radioaktivität freigegeben werden kann.
Wird Japan dies dem Rest der Menschheit ersetzen? So systematisch, wie die japanische Regierung die Gefahren herunterspielt und sich weigert, die von internationalen Fachleuten empfohlenen erweiterten Evakuierungen durchzuführen und statt die Bevölkerung zu schützen, einfach die Grenzwerte hochsetzt, lässt vermuten, man wird in der Zukunft alle Schadensersatz-Ansprüche abwehren.
Die Aussagen von Professor Busby werden systematisch unterdrückt. Kein einziges der Medien des Systems („Mainstream“) hat darüber berichtet. Stattdessen werden immer wieder Leute zitiert, die in die Atom-Mafia involviert oder die mit der tödlichen Atom-Politik verbunden sind.
Busby befürchtet, die Folgen von Fukushima werden noch schlimmer sein als die von Tchernobyl. Er spricht von Krebs und von den Menschen, die sterben werden. Er sagt: „Wer die Geschichte ignoriert, muss sie wiederholen!“
Er geht davon aus, kein solcher Schutzbau, wie er von Zehntausenden von Helfern in Tchernobyl gebaut wurde, um die Ruine abzudecken, wird in Fukushima möglich sein, da alles direkt ins Meer läuft.
Zwar ist in Japan vom Bau einer Betonmauer zwischen den Kraftwerken und dem Meer die Rede, aber da steht vor allem die Frage, wie tief in den Boden die gehen muss, denn darunter sickert eben meist immer noch Wasser durch. Solche Fragen werden gar nicht gestellt und noch weniger beantwortet.
Die Theorie mit der möglichen nuklearen Explosion („kleine Atombombe“) ist umstritten. Die Repräsentanten der Atom-Mafia leugnen diese Möglichkeit und weisen darauf hin, der Anreicherungsgrad des spaltfähigen Urans ist in einem Atomreaktor um das zehnfache geringer als in einer Atombombe. Von der Atom-Mafia unabhängige Physiker betonen aber, der einzige Unterschied sei die Geschwindigkeit des Ablaufs der Kernspaltung. Damit besteht die theoretische Möglichkeit der lokalen Anreicherung in einer Kernschmelze eines Reaktors, die sehr wohl zu einer Kernexplosion führen kann, was man eine “kleine Atombombe“ nennen kann.
Dies ist das Bild d er Explosion in Reaktor 3, die eine Kernexplosion gewesen sein könnte. Tatsächlich formt sich ein "Pilz" ähnlich wie bei einer Atombombe.
Vor allem weist man darauf hin, diese Möglichkeit hätte durch mathematische Simulation und/oder einen realen Test ausgeschlossen werden müssen, bevor man sich an das Bauen von Atommeilern machte.
Das reiht sich lückenlos in die Liste der anderen versäumten Test und Simulationen, die nie gemacht wurden, bevor die Atomkraftwerke in Massenproduktion gingen:
1. Es hätten in einem Testreaktor alle möglichen Störungen durchgespielt werden müssen, die vorkommen können, auch jene, die weniger wahrscheinlich sind, um wirklich sicher sein zu können, dass solche Atomkraftwerke bei dieser Bauweise sicher betrieben werden können. Das geht von Ausfall der Stromversorgung, unbeabsichtigetem Fehlbedienung (allein dafür gibt es über 100 Möglichkeiten) über Ausfall der Wasserversorgung, Ausfall des Kühlturms (oder alternativ/gleichzeitig der Kühlwasserversorgung aus dem Meer oder einem Fluss) Und schliesslich auch gleichzeitiger Ausfall der Stromversorgung, der Generatoren und der Wasserversorgung und dazu noch Bedienungsfehler. Wäre je ein solcher Test durchgeführt worden, wäre diese Bauweise von Atomkraftwerken sofort ausgeschlossen worden. Man hat solche Tests und Simulationen aber nie durchgeführt (oder jedenfalls deren Resultate aus guten Gründen geheimgehalten), weil man ja die Atomkraftwerke als Profit-Maschine haben wollte. Nichts, nicht einmal eine Goldmine ist so profitabel wie ein Atomkraftwerk, nachdem die Betreiber ja nicht das Problem mit dem Atom-Müll haben, sondern dies auf die Allgemeinheit verlagert wird.
2. Es hätten alle verwendeten Materialien und alle verwendeten Auslegungen wieder und wieder unter allen Bedingungen getestet werden müssen. Z.B. sind die Wasserrohre, die Kühlwasser zum Wärmeaustauscher bringen, in dem das heisse Wasser heruntergekühlt wird, um wieder als kühles Wasser dem Reaktor zugeführt werden zu können, diese Wasserrohre sind absolut lebenswichtig in einem Atomkraftwerk, wie Fukushima nun zur Genüge gezeigt hat. Sie sind in allen Atomkraftwerken nur einfach ausgelegt! Zum mindesten eine doppelte Auslegung, besser eine dreifache wäre notwendig gewesen, um jederzeit den Zufuhr von Kühlwasser zu den Wärmeaustauschern sicherstellen zu können, natürlich auch mit der Möglichkeit, handbetrieben die entsprechende Schieber bedienen zu können. Doch selbst solche Selbstverständlichkeiten werden nicht gemacht, denn Atomkraftwerke sind ja nicht dazu da, Strom zu erzeugen (jedenfalls nicht primär), sondern Profit. Solche zusätzlichen Rohre, die vielleicht nie genutzt worden wären, wären ja vom Profit abgegangen!
3. Wie oben schon gesagt, hätten natürlich die Möglichkeiten einer Kernschmelze theoretisch und eventuell auch praktisch getestet werden müssen. Einmal, um die Möglichkeit der „kleinen Atombombe“ auszuschliessen, aber speziell dann, als die MOX-Brennstäbe eingeführt wurden, die Anteile von Plutonium enthalten. Durch den Plutonium-Anteil wird ja die Dichte der spaltbaren Atome in den Brennstäben deutlich erhöht, was eine Kernexplosion erleichert.
Zu diesem letzten Fall ist es wichtig zu wissen: Der Reaktor 3 in Fukushima ist der mit MOX-Stäben ausgerüstete, also mit Plutonium. Wir haben hier ein Foto von der Explosion von Reaktor 3 (wer das mit dem grossen Foto der vier Reaktoren vergleicht, kann an der Position der Türme leicht ablesen, es war der Reaktor 3. Dies war bei weitem die heftigste Explosion und es ist offensichtlich, Busby bezieht sich bei seiner Vermutung einer Kernexplosion genau auf diese.
Das läuft also genau parallel zur Theorie MOX-Brennstäbe, wie oben dargelegt.
Dies Bild zeigt eine Wandzeichnung eines von der Krebsbehandlung gezeichneten Kindes in Tchernobyl mit der Ruine des Atomreaktors im Hintergrund. Das schlimmste an den Atom-Katastrophen sind meistens die vielen Kinder mit Krebs.
Wer das Video mit Professor Busby (auf englisch, gute Englisch-Kenntnisse vonnöten) auf Youtube sehen will, hier ist der Link:
den Rücktritt des von der japanischen Regierung bestellten Atom-Beraters Toshiko Kosako. Der erklärte unter Tränen (Wann haben Sie das letzte Mal einen japanischen Mann weinen gesehen?), er könne sich nicht mit den von der Regierung festgelegten Grenzwert von 20 MilliSievert pro Jahr für Schulen und Kindergärten in Japan einverstanden erklären und müsse deshalb zurücktreten.
Zur Erläuterung: 20 MilliSievert pro Jahr ist schon für Erwachsene eine hohe Strahlendosis, die bereits heftig im möglichen Krebs-Bereich liegt, wird aber verbrecherischerweise weltweit für die Mitarbeiter in Atomkraftwerken verwendet. Kinder dagegen sind weit empfindlicher gegen Strahlen (der Reparatur-Mechanismus von veränderter DNA ist bei ihnen noch nicht so weit entwickelt) und müssen daher weit niedrigere Grenzwerte erhalten als Erwachsene.
Wie verkommen muss man sein, um Kinder bewusst in den Krebstod zu schicken? ganzer Text/Quelle/links
Der Deutsche Atom-Gau Schachtanlage Asse läuft voll von Karl Weiss
Während wir alle gebannt nach Japan zum Super-Gau von Fukushima gucken, hat sich heimlich, still und leise ein deutscher Gau direkt unter unseren Füssen herangeschlichen. Im unterirdischen Lager "für leicht- und mittelschwer strahlende" Atom-Abfälle in der Schachtanlage Asse wurden hohe und höchste Strahlungswerte gemessen.
Das angeblich wasserdichte Ex-Bergwerk wurde von einem unterirdischen Wasserlauf „gefunden“ und läuft jetzt voll. Dabei laugt es wasserlösliche Teile des Atom-Mülls aus den Fässern mit dem Müll, die natürlich verrosten und allen Inhalt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Und die wasserlöslichen Anteile des Atommülls sind eben gerade jene, die besonders tükisch sind, vor allem Strontium 90 und Cäsium 137.
Die „Welt“ meldete am 24. April 2011, dass vor der Kammer 12 Höchstwerte von Cäsium 137 gemessen wurden, die selbst an Orten, wo Atombomben explodierten, noch nicht vorkamen: Das Wasser enthielt 266 000 Bequerel pro Liter Cäsium 137!
Das wäre nicht möglich, wenn dort, wie eigentlich vorgesehen, nur schwach und mittel strahlender Müll abgelagert wurde. In Wirklichkeit, das wird jetzt immer deutlicher, hat man Asse zum Teil als (nicht genehmigtes) Endlager für hoch radioaktives Material wie Brennstäbe und ähnliches genutzt.
Nur ein Beispiel (aus einem Artikel hierzu, http://politikprofiler.blogspot.com/2011/04/ist-die-asse-das-deutsche-fukushima-700.html , in diesem Artikel auch weiterführende Links):
„ ... in einer Liste vom 18. Januar 1977 ist vermerkt, dass 49 Atommüllfässern eine Strahlung von 550 bis 700 Sievert pro Stunde an der Außenseite aufweisen [Das ist mehr als im Inneren der Atomkraftwerke in Fukushima.].
Der Begleitschein gibt lediglich Auskunft darüber, dass es sich um ein- betonierten Schrott aus dem Kernforschungszentrum in Karlsruhe handelt. In den Jahren um 1977 arbeiten Forscher an einem Pilotprojekt zur Wiederaufbereitung von Brennstäben. Vielleicht galten zur damaligen Zeit Brennelemente noch als Atomschrott, wenn sie aus einer Forschungsanlage stammten? Heute will das Keiner mehr wissen und die Papiere geben keine Auskunft darüber.“
Hier noch einmal einiges Grundlegende zu Asse und Cäsium 137:
„In einem Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz an das Bundesumweltministerium wird betont, bereits vor 13 Jahren – und damals war Frau Merkel dort Ministerin – wurde das Ministerium über die mögliche Gefahr einer Verstrahlung des Trinkwassers durch das Atommülllager Asse informiert. Was Frau Merkel daraufhin unternahm, war – nichts. Sie vertraute einfach darauf, dass sich Probleme selbst erledigen. Sie saß das Problem nach dem Vorbild von Kohl aus. Nur, was bei politischen Problemen manchmal funktioniert – man ignoriert sie einfach und sie werden mit der Zeit vergessen – ist bei wirklich realen Problemen eben nicht so. Sie hätte damals umfassende Untersuchungen über die Gefahren anstellen lassen müssen und dann entsprechende Maßnahmen in Gang setzen.
Sie war aber so damit beschäftigt, CDU-Vorsitzende und dann später Bundeskanzlerin zu werden, dass sie dafür keine Zeit fand. Das werden nun weite Teile der bundesdeutschen Bevölkerung büßen müssen. Auch das typisch für unsere Politiker-Brut. Ihre Fehler büßen immer wir.
Das Atommülllager Asse wurde nämlich völlig unsachgemäß mit immer neuem Atommüll vollgestopft, obwohl dafür überhaupt keine Genehmigung vorlagt. Die Betreibergesellschaft hielt sich nicht an vereinbarte Regeln, bestreitet heute, dass es solche Regeln überhaupt gab, was alles nur noch schlimmer macht.“
Zitat aus: „Die zweite Leiche in Frau Merkels Keller“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5949444/ )
„Die Grundidee war und ist: Man könne die strahlenden Atom-Abfälle in tiefen aufgelassenen Bergwerken einlagern. Dort würden sie für alle Zeiten sicher lagern und man könne das Problem vergessen. Dumm nur, dass die Geologen (die nicht gekauft waren) sofort widersprachen: Sie sagten: Der gesamte Untergrund auf der Erde ist von Wasseradern durchzogen, die zusätzlich noch andauernd (manchmal alle zehn Jahre, manchmal alle 100 Jahre, manchmal nach Hunderten von Jahren) Weg und Richtung des Flusses ändern. Und fast all dies Wasser kommt irgendwann an irgendeiner Stelle wieder an die Oberfläche – und zwar im Einzelfall unvorhersehbar. Der Untergrund arbeite, er sei nicht auf Dauer stabil. Wo es grosse Kavernen gibt, werden diese irgendwann vom „Bergdruck“ geschlossen und alles, was darin ist, zermalmt. Eingelagerte Behälter würden dann die radioaktiven Stoffe freigeben und das Wasser würde sie aus den Höhlungen laugen und an irgendwelchen Stellen an die Oberfläche bringen.“
„Nur um dem Nichtfachmann eine Idee zu geben: Wenn dieses Wasser mit Cäsium-137 an irgendeiner Stelle einen Trinkwasserbrunnen oder ein Grundwasser verunreinigt, aus dem Trinkwasser gewonnen wird, dann werden Hunderte, vielleicht Tausende, vielleicht Zehntausende, im schlimmsten Fall Hunderttausende Menschen mit geringen Mengen des hochradioaktiven Isotops verstrahlt. Dessen Salze sind wasserlöslich und unser Körper baut sie, als wären es Kalium-Atome, in den eigenen Körper ein (Kalium ist eines der lebenswichtigen Spurenmetalle). Dort können dann selbst winzigste Mengen, 10, 20 oder 30 Milligramm (tausendstel Gramm) ihre Langzeitwirkung durch Strahlung entfalten.
Die mit geringen Mengen von Caesium 137 verstrahlten aus der Nähe von Hiroshima und Nagasaki haben zum Teil die fürchterlichsten Schicksale von allen gehabt. Entsetzliche Schmerzen – Gliedmassen faulen ab, müssen amputiert werden, Organe entfernt. Krebs! Mehrere Krebse entwickeln sich zur gleichen Zeit. Wer das überlebt, ist noch schlimmer dran. Es gibt Fälle, wo Menschen 15 Jahre lang entsetzlich litten, bevor der Tod sie erlöste.
Wer mit Cäsium 137 verstrahlt wird, speziell mit kleinen Mengen, so dass er nicht schnell stirbt, wird die Gefolterten von Abu Ghraib und von Guantanamo beneiden.“
„Dass dort Decken einstürzen, sagt nämlich, das ganze ehemalige Bergwerk wird unter dem Druck des umliegenden „Gebirges“ zermalmt. Außerdem wissen wir auch bereits, dass das angeblich von allen Wasserquellen isolierte Salz-Bergwerk bereits massiv von Wasser geflutet wird (im September 2008 waren es 12 000 Liter pro Tag, inzwischen schon deutlich mehr, wahrscheinlich schon über 20 000 Liter pro Tag). Das Zusammenwirken dieser beiden Fakten ist eine Katastrophe. Das Wasser wird bald Zig und dann mehrere Hundert Meter hoch im Bergwerk stehen und alle Abschottungen werden vom Bergdruck zerstört worden sein. Das bedeutet, das Wasser wird Zugang zu den hochradioaktiven Abfällen haben und wird dort wasserlösliche Salze von Caesium-137 herauslösen [ Diese Voraussage von damals ist jetzt eingetroffen.] und mit sich führen (dazu auch feine Schwebeteilchen anderer, nicht wasserlöslicher strahlender Substanzen).
Der hohe Wasserdruck wird in den unteren Teilen des Bergwerks zu irgendeinem Zeitpunkt zum Ausbruch des Wassers führen: Das Wasser wird durch Felsspalten sickern und wird außerhalb des Bergwerks den Weg nach oben finden. Und nach oben heißt: Es wird irgendwann in einem Grundwasserstrom anlangen. Und das heißt Caesium-137 im Grundwasser!“
Zitat aus: „Ob die Decke über Ihnen einstürzt?“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5990650/ )
Es ist seit Jahren bekannt: In der Asse wurde auch hochradioaktiver Müll eingelagert. Das für wasserdicht gehaltene Bergwerk ist nicht mehr wasserdicht. Das Wasser steht jetzt schon hoch im Bergwerk. Viele der Betonabsperrungen von gefüllten Kammern sind bereits zerstört. Es hätte bereits vor 15 Jahren alles aus der Asse herausgeholt werden müssen, um eine Verstrahlung von Grundwasser sicher zu verhindern. Doch die Politik verlängerte statt dessen die Laufzeiten der Atommeiler, deren Müll keinen Platz hat, wo er sicher abgelagert werden kann.
Dies Bild zeigt eine Wandzeichnung mit einem von den Spuren der Krebsbehandlung gezeichneten Kind in Tchernobyl mit der Ruine des Atomkraftwerks im Hintergrund. Das schlimmste bei Atom-Katastrophen sind meistens die vielen Kinder mit Krebs.
Wenn der erste Grundwasserstrom in Deutschland Cäsium 137 führt, wird man sagen, wie jetzt in Japan, die Strahlung sei so gering, dass keine Gefahr bestünde.
Und dann kommen die vielen Fälle von Kindern mit Krebs, vor allem Leukämie. Und die Politikerbrut wird weiterhin sagen, es sei nicht bewiesen, dass Radioaktivität aus der Asse die Ursache ist.
Und die Familien werden an den Gräbern ihrer Kinder stehen und weinen.
Atomreaktor: 50 Jahre Abklingzeit Eine schwere Bürde für Generationen von Karl Weiss
Da nun nicht nur Fukushima auf dem Höhepunkt seiner Strahlungskraft steht, sondern auch 25 Jahre Tschernobyl begangen werden, muss man sich einmal mit dem Phänomen Atomkraftwerk als solches beschäftigen. Nichts eignet sich dazu besser als der Thorium-Hochtemperatur-Reaktor (bzw. seine Ruine) in Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen.
Er hat zwar keinen Super-Gau erlebt, aber wahrscheinlich nur, weil seine Gefährlichkeit erkannt und er stillgelegt wurde. Sein Konzept wurde als „revolutionär“ gefeiert und es wurden Millionen ausgegeben, um diese neue Technik zuerst zu entwickeln und dann 4 Milliarden Euro zum Bau dieses ersten Reaktor dieses Typs, sechsmal soviel wie ursprünglich vorgesehen (hört ihr da bei Stuttgart 21: sechsmal soviel!). Er ist auch der letzte seines Typs.
Hätte man einen Grundschüler befragt, ob er wohl sicherer sein würde als die bekannte Atomkraftwerktechnik, so hätte man ihm nur klarmachen müssen, er sollte statt bei 100 Grad Celsius, der Siedetemperatur des Wassers, zu arbeiten, bei 800 Grad Celsius arbeiten und von Helium gekühlt werden, von Helium, einem Gas!
Die Brennelemente sind keine Stäbe wie bei der üblichen Technik, die im Notfall aus dem Reaktor herausgezogen werden können, während man gleichzeitig Bor-haltige Stäbe in die Reaktionszone einführt, welche die Kettenreaktion zum Halten bringen. Statt dessen wurde dieser Reaktor mit Kugeln gefüllt, die im Inneren Uran und aussen Graphit enthielten.
Nun, der Grundschüler hätte wohl, da er ein verständiger Grundschüler ist, gesagt, das sei doch offensichtlich ein weit schwerer zu beherrschendes Konzept als die typischen Atomkraftwerke. Ein Gas statt Wasser als Kühlelement, das entweicht doch beim geringsten Leck, während das Wasser wenigstens immer nach unten fliesst. Und Kugeln, die zu einem Haufen gepackt werden (darum hiess er auch der Kugelhaufenreaktor), sind doch offensichtlich schlechter beherrschbar als Stäbebündel in Metallummantelungen.
Was der Grundschüler wahrscheinlich nicht hätte voraussehen können, waren die Probleme der mechanischen Stabilität der Kugeln, denn Graphit ist mechanisch wenig belasttbar und so zerbrachen viele der Kugeln.
Damit ging aber der eigentlich als Vorteil gedachte Graphit um die Kugeln verloren, der eigentlich die Möglichkeit einer Kernschmelze hätte ausschalten sollen, denn nun waren eben doch die Uran-Brennelemente frei und der vermeintliche Vorteil, dass Graphit erst bei extrem hohen Temperaturen schmilzt, kam nicht zum Tragen.
Na gut, seien wir gerecht, ein Grundschüler hätte dies so wohl nicht voraussehen können, aber andererseits brauchte man auch kein Diplom-Physiker mit Spezialisierung in Atom-Physik zu sein, um die höhere Anfälligkeit dieses Konzepts zu erkennen.
Ausserdem waren die Kugeln sehr teuer in der Herstellung und weit schwerer wieder aufzubereiten als Brennstäbe.
Tatsache ist, der 4 Milliarden Euro teuere Reaktor von Hamm-Uentrop hatte während seiner kurzen aktiven Zeit (er wurde 1983 angefahren) insgesamt 125 meldepflichtige „Ereignisse“ und wurde schliesslich als zu unsicher für immer abgestellt. Da hatte natürlich auch eine Rolle gespielt, dass er auch im korrekten Betrieb viel weniger effektiv war als konventionelle Reaktoren und zusätzlich wegen der häufigen Abschaltungen durch Störungen auch nie einen wesentlichen Beitrag zum deutschen Stromverbrauch leistete. So wurde er 1989 stillgelegt.
Doch in einem ist dieser Atomrektor genau gleich wie alle anderen Atomkraftwerke: Man kann sie nicht einfach nach ihrer Lebensdauer abwracken und zur Tagesordnung übergehen. Stattdessen hat man leicht, mittel und hoch strahlendes Material in Hülle und Fülle und muss dies zunächst aufbereiten und dann irgendeiner halbwegs sicheren Endlösung zuführen.
Und zu allem kommt: Das eigentliche Atomkraftwerk kann nicht einfach verschrottet werden, es hat vielmehr zunächst 50 Jahre „Abklingzeit“ zu verbringen, in der die Strahlung so weit zurückgeht, dass man wenigstens den Mantel und alle anderen Teile, die nicht direkt der radioaktiv machenden Neutronenstrahlung ausgesetzt waren, an einen sicheren Ort bringen kann.
Für den Hochtemperatur-Reaktor Hamm-Uentrop ist vorgesehen: Er muss zunächst noch bis zum Jahre 2030 ständig überwacht und kontrolliert werden. Das Wasser in der ganzen Umgebung muss bis dahin ständig auf Radioaktivität hin untersucht werden. Er hat bereits einen fünf Meter dicken Betonmantel bekommen, aber Strahlung verschwindet nicht einfach, sie klingt ab. So ist der Reaktor heute in einem etwa 40 Meter hohen ‚Kasten‘ gefangen.
Im Jahr 2030 wird dann mit dem „Rückbau“ begonnen werden, der 15 Jahre dauern soll. Dabei werden insgesamt etwa 6000 m³ leicht und mittel verstrahltes Baumaterial anfallen, das sicher gelagert werden muss.
Erst 2045 wird das Atomkraftwerk wirklich „weg“ sein und selbst dann muss man den Ort noch absperren und für spätere Generationen Warnungen hinterlassen, denn das Plutonium zum Beispiel, das in geringen Mengen bei der Gewinnung von Strom aus angereichertem Uran anfällt, braucht mehrere zehntausend Jahre, bis seine Strahlung auch nur auf die Hälfte abgeflaut ist.
Die Wartung und der „Rückbau“ werden voraussichtlich noch einmal eine Milliarde Euro verschlingen.
Und dann kommt noch das völlig ungelöste Problem der Endlagerung. Das eigentlich gar nicht als Endlager vorgesehene Asse, ein aufgelassenes Salzbergwerk, das dann aber faktisch doch als Endlager für viel Atom-Müll benutzt wurde, hat jetzt bereits erhöhte Strahlung in der Umgebeung. Die Gleichung: Salzbergwerk = sicheres Endlager geht also nicht auf.
Das nun als Endlager vorgesehen Bergwerk Gorleben ist noch weniger als Asse geeignet. Es ist zu befürchten, die Regierung wird es trotzdem als Endlager durchsetzen und damit viele Tote und viele Kinder mit Leukämie und anderen Krebsarten verursachen.
Die einzig wirklich sichere Endlagerung für hochradioaktiven Atom-Müll ist, ihn in Raketen zu packen und in die Sonne oder in die Tiefen des Weltraums zu schiessen. Würde das wirklich getan, würden die gesamten Kosten dafür in etwa beim 100 000fachen des Werts des Stroms liegen, den das AKW vorher ins Netz gegeben hat.
Es hätte niemals auch nur ein Atomkraftwerk gebaut werden dürfen! Wir haben bereits jetzt schwerste Probleme! Jede weitere Minute, die AKWs noch laufen, schafft neue und kostet uns in der Zukunft Millionen und Milliarden!
Siehe zu Asse und Gorleben diese Artikel:
-„Nach Asse nun auch Gorleben“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/8423750/ )
- „Ob die Decke über ihnen einstürzt?“ ( http://karlweiss.twoday.net/stories/5990650/ )
Nun gibt es ernste Sorgen in Fukushima über die riesigen Wassermassen, die sich in den Reaktoren durch die laufenden Kühlmassnahmen angesammelt haben. Anscheinend gibt es keinen Platz, wohin man dieses hoch radioaktiv verstrahlte Wasser bringen könnte.
Im Moment benutzt man jetzt die Betonumhüllung der Reaktoren selbst als Wasserbecken. Die japanische Atombehörde erinnert, dass Wasser Beton angreift und befürchtet, die Betonwände würden in ihrer Struktur beeinträchtigt und eine könnte bei einem der nächsten Nachbeben einbrechen.
Der Betreiber Tepco sieht das anders und will im Gegenteil bei den beiden am schlimmsten betroffenen Reaktoren 1 und 3 das Gehäuse bis Mitte Juli bis zur Hälfte mit Wasser füllen, um immer genügend Kühlmittel bereit zu haben.
Das erscheint nicht sehr klug, denn zum einen gibt es die Betonwände, die sehr wohl von Wasser "angefressen" werden und auf Dauer auch nicht wasserdicht sind, zum anderen gibt es eine Menge Teile aus Stahl. Es wird in Atomkraftwerken keineswegs etwa rostfreier Stahl verwendet, sondern normale Stahlsorten, die rosten. Ob das den Tepco-Leuten klar ist?
Es wird im Moment von mehreren Millionen Litern Wasser innerhalb des Kraftwerk-Geländes geschrieben. Anscheinend wird aber immer neues Wasser hineingepumpt. Das ist aber nicht nur wegen der Aggressivität von Wasser gegen Beton und Stahl kritisch, sondern auch weil all diese Wassermassen ja hoch verstrahlt sind. Wenn da etwas bricht und das ganze Wasser ins Meer läuft, wird alles noch viel schlimmer.
Die letzte Meldung ist, Tepco habe begonnen, einen Teil des Wassers abzupumpen. Wohin, wird nicht gesagt. Es muss davon ausgegangen werden, ins Meer.
Die Wassermengen hätten die Arbeiten zur Wiederherstellung der normalen Kühlsysteme behindert. Und das war nicht vorauszusehen?
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, an einzelnen Orten seien höhere radioaktive Werte gemessen worden. genaueres wird nicht gesagt.
Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet auch, die Männer, die noch im Kraftwerk arbeiten, seien immer höheren Strahlendosen ausgesetzt. Mittlerweile gebe es einen weiteren Arbeiter, dessen Gesamtdosis bei mehr als 100 Millisievert liege. Damit steige die Zahl der seit dem verheerenden Beben im März mit einer solchen Strahlendosis belasteten Fukushima-Helfer auf 30.
Zum Vergleich: Für Mitarbeiter von Atomkraftwerken in Deutschland ist eine Strahlendosis von höchstens 20 Millisievert erlaubt - pro Jahr. ganzer Text/Quelle/links
Nach Fukushima nun Kashiwazaki-Kariwa? In Fukushima weitere neun Monate Kampf? von Karl Weiss
Vervielfacht sich nun der Alptraum? Nach den Problemen des Atomkraftwerks Fukushima kommt jetzt auch eine erste Meldung über Probleme des Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa, das in der japanischen Provinz Niigata liegt. Rauch sei aufgestiegen, verletzt sei niemand, die Ursache sei unklar. Das hört sich genauso an wie die ersten Meldungen über Fukushima.
Das kann damit zusammenhängen, dass kurz zuvor ein neues „Nachbeben“ gemeldet wurde, diesmal mit dem Zentrum nahe Tokio.
Bei Fukushima scheint ja nun festzustehen: Der eigentliche Auslöser der Probleme in den vier Reaktoren waren Brüche der Kühlwasserleitungen durch das Mega-Erdbeben. Als eigentliche Ursache der Probleme ist damit die Auslegung des Atomkraftwerks identifiziert. Die Kühlwasserleitungen waren nicht doppelt oder besser dreifach ausgelegt, mit auch manuell zu bedienenden Schiebern, die schnell auf eine nicht gebrochene Leitung umlenken und den Strom des unbedingt nötigen kühlenden Wassers sicherstellen.
Es sind bereits vier „Nachbeben“, die in Japan gemeldet wurden, jedes einzelne davon hätte unter anderen Umständen die Meldung eines „schweren Erdbebens“ ausgelöst, aber so wird mit dem Namen „Nachbeben“ etwas Kleines suggeriert, nur waren sie alle nicht klein. So kann also das letzte von ihnen vom Samstag neue Probleme mit der Kühlung in dem anderen Atomkraftwerk ausgelöst haben, das auf die gleiche Weise ohne Sicherheit konstruiert wurde wie Fukushima.
Was Fukushima betrifft, so gibt es dort auch neue Meldungen. Der Chef des Betreibers Tepco, der immer noch auf freiem Fusse ist, gab einen Zeitplan bekannt, der aber weniger beruhigt, als wenn er geschwiegen hätte, wie er das vorher fast immer tat. Er sieht nämlich einen Zeitraum von 9 Monaten vor (9Monate!), bis die wesentlichen Probleme in Fukushima gelöst sein werden.
Allein das Schliessen von Lecks, aus denen heute radioaktiv verstrahltes Wasser ins Meer läuft, wird nach seinen Aussagen drei Monate dauern (drei Monate!). Oder mit anderen Worten: Es wird noch weitere drei Monate stark strahlendes Wasser ins Meer laufen.
Im Moment, so der Chef, der eigentlich auf der Anklagebank wegen Massen-Todschlag sitzen müsste, konzentriere man sich ganz darauf, in die drei Reaktoren (damit dürfte wohl 1, 2 und 3 gemeint sein, was mit Nr.4 los ist, bleibt weiterhin wohl gehütetes Geheimnis), in denen im Moment eine Kernschmelze vor sich geht, Stickstoff zu pressen, um erneute Explosionen von Knallgas (Sauerstoff und Wasserstoff) zu verhindern.
Und das ist jener Herr, der verantwortlich ist und bisher schon bewiesen hat, er wird die Wahrheit immer nur in kleinen Stücken herauslassen und auch dann immer noch „leicht geschönt“. Was also wirklich in der kommenden Zeit von Fukushima zu erwarten ist, kann man sich da schon einigermassen vorstellen.
Die völlige und absolute Unvorbereitet-sein auf ernste Störfälle, das die internationale Gemeinschaft der Atomkraftwerkhersteller, -betreiber und -befürworter hier an den Tag legt, ist nicht mehr mit Worten zu beschreiben.
Es gibt keinerlei Regeln für schwerste Unfälle dieser Art – und zwar in keinem Land der Welt! Es wäre zum Beispiel interessant, die Verantwortlichkeit bei Gau-Ereignissen einer trainierten Gruppe von Spezialisten zu überlassen und dem Betreiber, der andere Interessen hat, die Oberhoheit über „sein“ Atomkraftwerk zu nehmen, um die bestmögliche Bekämpfung der Folgen sicherzustellen. Nichts dergleichen!
Auch in Deutschland haben wir keinerlei Notfallpläne für die Deskontamination von Zehntausenden von Personen, für die Behandlung von Tausenden von Strahlengeschädigten und für die Evakuierung von Millionen. Nichts, absolut nichts!
Es sieht vielmehr so aus: Trotz der bereits vorliegenden Erfahrungen aus Three-Mile-Island und Tschernobyl hat sich niemand auch nur die mindesten Gedanken gemacht, wie man in solchen Fällen vorgehen soll. Man hat in einer der am besten verdienenden Industrie der Welt schlicht und einfach die Augen verschlossen vor möglichen Unfällen.
Alles, was versucht wird, ist nicht erprobt. Zuerst versuchte man mit Zement Lecks zu verstopfen. Ging nicht! Dann kamen Versuche mit Wasserglas – offenbar auch nur zum Teil erfolgreich. Jetzt ist man auf den Stoff Zeolith gekommen, der Wasser zu einem Gel macht. Auch eine Idee, aber weder erprobt noch garantiert sicher.
Wenn in anderen Industrien so amateurhaft bei Unfällen vorgegangen würde, kämen die Verantwortlichen, die keinen Unfallschutz getrieben haben, vor ein Gericht. Bei Atomkraftwerken ist nicht einmal die Rede davon, dass es Verantwortliche gibt. Alle tun so, als seien Atomkraftwerkunfälle Naturkatastrophen, die weder vorherzusehen noch zu bekämpfen sind.
Wenn es nicht so unwahrscheinlich wäre , müsste man davon ausgehen, diese Nicht-Vorbereitung auf kritische Zustände ist Absicht, damit die Atomkraftwerke schnell das Leben aushauchen und neue erstellt werden müssen.
Denn da ist auch noch die US-Firma GE, die diesen Reaktor (und viele andere in der Welt) gebaut hat und sich einen feuchten Kehricht kümmert, was mit denen geschieht.
Die Atomkraftwerke – und zwar alle auf der Erde – müssen sofort abgestellt werden!
Vor allem aber: Der Kapitalismus, der uns all dies eingebrockt hat, muss weg – und zwar schnell, sonst ist es zu spät! ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Düster, düsterer (9) Selbst der erneute Beginn der Kettenreaktion ist nicht mehr ausgeschlossen von Karl Weiss
Eigentlich hatte der letzte Fukushima-Artikel im Blog damit geendet, dass etwas Hoffnung geschöpft wurde, aber nun hat sich die auch schon wieder in Wohlgefallen aufgelöst. Es ist noch deutlich schlimmer als befürchtet bzw. gehofft. Der New York Times wurde ein internes Papier der US-Atombehörde NRC zugespielt und die hat es veröffentlicht. Auf deutsch hat jetzt den Inhalt auch der „Tagesspiegel“ veröffentlicht.
Hier der Artikel: http://www.tagesspiegel.de/wissen/die-taegliche-dosis-9/4037614.html
Und hier der Bericht auf Englisch: http://www.tagesspiegel.de/downloads/4037602/1/NRC%20Assessment
Wer sich nicht die Mühe machen will, das alles durchzulesen, hier ist die Zusammenfassung über den Inhaltes jenes Berichtes vom 26. März in Form der wesentlichen Zitate des Artikels (dass er schon ein wenig zurückliegt, macht alles nur schlimmer, denn jetzt hat man eine Idee, was da inzwischen schon passiert ist):
„... es sieht in Fukushima düsterer aus, als es die von Tepco und der japanischen Atomaufsicht NISA veröffentlichten Daten vermuten ließen. Auch zeigt sich, dass bisher einiges falsch gemacht wurde bei der Bekämpfung der Havarie.“
„ ... die Verwendung von Meerwasser zur Kühlung [hat] viel mehr Schaden angerichtet als vermutet. Insbesondere im Reaktor 1 ist durch massive Salzkrusten die Kühlung der Brennstäbe sehr ineffektiv. Das Kühlwasser steht hier nach Einschätzung der NRC auch nur noch in der äußeren Ummantelung des Reaktordruckbehälters, während der innere Kessel (Reaktorkern), in dem die Brennstäbe sind, gar kein Wasser mehr enthält. Im Normalbetrieb läuft das Wasser nämlich zuerst in einem Hohlraum zwischen Druckbehälterwand und Reaktorkern nach unten und strömt dann, über Löcher im Boden des Reaktorkerns, wieder nach oben an den Brennstäben vorbei. Die NRC-Techniker vermuten, dass sich in der Bodenkalotte des Druckbehälters eine dicke Salzkruste gebildet hat, die das Kühlwasser vollständig blockiert. Wegen der Salzkruste gebe auch der am Boden des Druckbehälters von Reaktor 1 gemessene, moderate Temperaturwert (derzeit 115,3 °C) keinen Aufschluss über die wahre Innentemperatur.“
„ ... Tepco [hat] seit heute Morgen begonnen, Stickstoff in das äußere Containment von Reaktor 1 einzuleiten. Der offizielle Grund, damit solle ein eventuell gebildetes, explosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff ("Knallgas") herausgeblasen werden, ist aber nur die halbe Wahrheit. Das Knallgas muss nämlich entfernt werden, weil voraussichtlich noch einmal eine Druckentlastung in Reaktor 1 notwendig sein wird. Bei diesem Manöver war am 12. März das Reaktorgebäude explodiert. Da hierbei unweigerlich auch wieder Radioaktivität in die Atmosphäre entweichen wird (weil in Fukushima die andernorts vorgeschriebenen Filter an den Ablassventilen fehlen), möchte Tepco offenbar nicht darüber reden, bevor es soweit ist.
Auch bei Reaktor 2 sieht es schlechter aus, als die Tepco-Angaben bisher vermuten ließen. Die merkwürdige Überschwemmung des Gebäudes mit hoch radioaktivem Wasser erklärt der Bericht so, dass auf dem Höhepunkt der Überhitzung kurz nach der Notabschaltung die Dichtungen der Kühlwasser-Umwälzpumpen zerstört wurden. Durch diese defekten Dichtungen, die in der Wand im unteren Drittel des Druckbehälters sitzen, strömt hoch radioaktives Kühlwasser in das äußere Containment aus Stahlbeton. Weil der Stahlbeton seinerseits durch das Erdbeben undicht geworden ist, läuft radioaktives Kühlwasser in die unteren Geschosse des Reaktorgebäudes. Durch das Versagen der Dichtungen steht das Kühlwasser auch nur bis auf deren Höhe, das heißt eine Kühlung der darüber liegenden Teile der Brennstäbe ist kaum noch möglich. Das alles macht die Kühlung der Reaktoren noch schwieriger.
Leider zeigt der Bericht auch, dass Tepco eine Reihe von folgenschweren Fehlern gemacht und falsche Informationen gegeben hat. Beispielsweise ist erst jetzt klar, dass die Brennstäbe in Reaktor 1 wahrscheinlich im Trockenen stehen - laut Tepco-Angaben waren sie immerhin halb mit Kühlwasser bedeckt. Auch stellt sich die Frage, ob man nicht viel früher Süßwasser statt Meerwasser für die Kühlung hätte heranholen können - schließlich steht das nordjapanische AKW nicht gerade in der Wüste.
Regelrecht nervös macht auch die jetzt bekannt gewordene Tatsache, dass Tepco bis heute (!) bei Reaktor 1 Kühlwasser ohne Borsäure verwendet - zur Vermeidung einer Re-Kritikalität wäre das eine unverzichtbare Standardprozedur.
Neben der sofortigen Beimischung der Borsäure haben die NRC-Experten eine lange Liste weiterer Empfehlungen gegeben. Bleibt sehr zu hoffen, dass diese jetzt konsequent umgesetzt werden.“
Es tut mir leid, dass dieser Artikel in weiten Teilen aus Zitaten eines Zeitungsartikels besteht. Das ist sonst nicht meine Art. Aber in diesem Ausnahmefall ist der Artikel von einem Fachmann (er trägt den berühmten Namen Kekulé) und er lässt auch nicht immer das Wichtigste weg, so dass man nach zwei Sätzen immer erklären muss. So habe ich mich dazu durchgerungen, diesmal 5 gerade sein zu lassen, weil es ja hauptsächlich um die korrekte Information der Leser geht und nicht um persönliche Befindlichkeiten.
Allerdings ist noch eine Anmerkung zu machen:
Wenn der Reaktor 1 so wie hier beschrieben in jeder Beziehung ausser Kontrolle ist und bereits erneut einen kritisch hohen Druck im Druckbehälter entwickelt, so muss man davon ausgehen (und das erwähnt Kekulé nicht), dass zumindest für diesen Reaktor die vollständige Kernschmelze praktisch nicht mehr zu verhindern ist. Das schliesst also das Durchbrechen des Sicherheitsbehälters ein und das Gelangen der gesamte Radioaktivität in die Umwelt.
Ach so – und da muss auch noch erklärt werden, was mit „Re-Kritikalität“ gemeint ist. Das ist ein Fachausdruck, den er leider nicht erklärt. Ein Reaktor ist „kritisch“, wenn darin die Kettenreaktion stattfindet. Wird er abgeschaltet, wird einfach die Kettenreaktion unterbrochen (durch das Einführen von Stäben mit Bor, das die Neutronen abfängt, darum auch die Notwendigkeit, Borsäure dem Kühlwasser zuzugeben). Es muss dann vermieden werden, dass er wiederum „kritisch“ wird, also die Kettenreaktion wieder in Gang kommt, so lange er abgeschaltet ist. Das „wieder anspringen“ nennt man dann „Re-Kritikalität“. ganzer Text/Quelle/links
Fukushima: Kernschmelze im Reaktor 4 Erhöhte Werte auch in Deutschland von Karl Weiss
Hatte der Bürgerjournalist gerade im letzten Artikel zu Fukushima geschrieben: „Interessanterweise hört man nichts über den Reaktor 4, der - ausweislich des Bildes hier oben - ja ebenfalls von einer Explosion zerstört worden war. Da gibt es anscheinend noch ein weiteres Geheimnis, das man uns nicht offenbaren will.“, da tritt es auch schon ein:
Nach Meldung von Monitor in ARD geht in diesem Moment im Reaktor 4 eine Kernschmelze vor sich. Vorher waren ja schon (teilweise) Kernschmelzen in den Reaktoren 1, 2 und 3 zugegeben worden. Damit haben wir also jetzt Kernschmelzen (also Super-Gaus) in allen vier zumZeitpunkt jenes Erdbebens in Funktion befindlichen Reaktoren von Fukushima.
Damit ist dies Ganze heute schon ein Tschernobyl mal 4.
Besonders kritisch ist: In Japan selbst wird andauernd nur Beruhigendes an die Bevölkerung weitergegeben. In der Furcht, es könnte zu panikartiger Flucht aus den Grossstädten kommen, setzt die japanische Regierung eine Millionenbevölkerung ungeschützt und ungewarnt den Strahlen aus.
Wenn selbst im Tausend Kilometer entfernten Korea bereits Schulen geschlossen bleiben, aber in Japan selbst so getan wird, als gäbe es keine Radioaktivität und überhaupt sei alles nur aufgebauscht, so grenzt das bereits an Totschlag.
“The document also suggests that fragments or particles of nuclear fuel from spent fuel pools above the reactors were blown “up to one mile from the units,” and that pieces of highly radioactive material fell between two units and had to be “bulldozed over,” presumably to protect workers at the site. The ejection of nuclear material, which may have occurred during one of the earlier hydrogen explosions, may indicate more extensive damage to the extremely radioactive pools than previously disclosed.”
Versuche mal zu übersetzen mit meinem mittleren English:
„Die Dokumente [die US-Forscher von japanischen Fachleuten bekamen] erwähnen auch, dass Teile von erschöpften nuklearen Brennstäben aus den Abklingbecken über den Reaktoren bis zu einer Meile weit vom Kraftwerk geschleudert wurden und dass Teile hochradioaktiven Materials zwischen zwei Reaktoren gefallen sind und dort mit Bulldozzern vergraben werden mussten, wahrscheinlich um die Arbeiter dort zu schützen. Der Auswurf von Atombrennstoff, der wahrscheinlich durch die vorherigen Wasserstoff-Explosionen verursacht wurde, weist auf einen höheren Zerstörungsgrad der hoch strahlenden Abklingbecken hin als vorher angenommen.“
Das sind schon wieder keine guten Meldungen. Was da an radioaktiven Teilchen bereits ausgetreten ist und weiterhin austritt, ist gewaltig und die Massnahmen des Schutzes vor diesen Teilchen, speziell in Japan selbst, wurden noch nicht einmal begonnen.
Die japanische Regierung weigert sich weiterhin, die Evakuierungszone auszuweiten. Das geht anscheinend nach dem Motteo: Wenn die später an Krebs sterben, können sie gar nicht nachweisen, dass wir daran schuld sind, aber wenn wir sie jetzt evakuieren, werden sie Schadensersatzansprüche stellen.
Das ist Kapitalismus in Reinkultur.
Tatsächlich: Kapitalismus und Atomkraftwerke, das ist wie ein Synonym:
Kalt, gefährlich heiss, zynisch, überholt, mörderisch, verborgen, verlogen, unübersehbare Folgen für die Zukunft, dient nur dem Profit, gehört schon lange weg!
Und für jene, die denken, Japan ist weit, dies hier: Im französischen Atomkraftwerk Fessenheim, das unmittelbar am Rhein liegt, der dort die deutsch/französische Grenze ist, hat es einen nicht näher erklärten „Zwischenfall“ gegeben. Das dortige Atomkraftwerk mit zwei Reaktoren ist eines der ältesten und ist bekannt störungsanfällig. Selbst Schweizer Kantone haben schon das Abschalten gefordert. Auf der deutschen Rheinseite wurden danach leicht erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen. Selbstverständlich leugnen die Verantwortlichen in Frankreich, dass radioaktive Teilchen ausgetreten seien.
Alle lügen und die Zeitbomben ticken!
Zusatz vom 9. 4. 2011 1Uhr32
Heute ist der Tag der englischen Texte. Hier ist der nächste:
"Japanese officials estimate that they already have accumulated about 15 million gallons of highly radioactive water. Hundreds of thousands of gallons are being added every day as the plant's operator, the Tokyo Electric Power Co., continues to feed coolant into the leaky structures."
Und hier wieder mein Versuch einer Übersetzung:
"Nach offiziellen japanischen Schätzungen hat man [in Fukushima] bereits etwa 15 Millionen Gallonen (grössenordnungsmässig 52 Millionen Liter oder 52 000 Tonnen) von hoch verstrahltem Wasser angesammelt. Hunderttausende von Gallonen kommen täglich hinzu, während der Betreiber, die Tokyo Electric Power Co., damit fortfährt, Kühlwasser in die löcherigen Gebäude [des Kraftwerks] zu pumpen."
Die US-Fachleute, die zu helfen versuchen, haben nach eigenen Angaben keine Ahnung, was man mit diesen Mengen hochverstrahlten Wassers anfangen kann.
Interessant, wie diese Atomkraftwerke andauern Situationen ohne Ausweg zu produzieren verstehen. Eine weitere Eigenschaft, die sie mit dem Kapitalismus gemein haben. ganzer Text/Quelle/links
Strahlende Teilchen in Kanadas Trinkwasser - Fukushima 7 Langsam werden die Folgen von Fukushima sichtbar von Karl Weiss
Fukushima und die Folgen war und ist das wichtigste, was in diesem historischen Moment passiert auf der Welt. Daher fährt der Bürgerjournalist fort, die jeweiligen neuen Ereignisse, ihre Interpretation und was in den Meldungen „vergessen“ wurde, zu sammeln und zu veröffentlichen, ebenso wie neue Erkenntnisse, die gewonnen wurden.
Eines der Ereignisse ist die Meldung: In Kanada wurden im Trinkwasser radioaktive Teilchen gefunden. Nun, von Japan bis Kanada, das sind um die 2500 bis 3000 km Entfernung. Man sollte meinen, die Staubkörnchen, welche diese Radioaktivität hervorriefen, hätten sich auf dieser Strecke, getragen von Winden, so verdünnt, dass praktisch fast nichts mehr nachzuweisen gewesen wäre. Aber gefehlt:
In Vancouver, das ist jene Stadt, die der US-Stadt Seattle gegenüber liegt, wurden im Regenwasser am 20. März 12 Bequerel pro Liter gemessen, das ist weit mehr als es etwa die natürliche Strahlung verursachen könte. Nach Angaben der „Süddeutschen“ gaben die Kanadischen Fachleute an, sie hätten Jod 131 gefunden, und zwar nicht nur im Regenwasser, sondern auch im Trinkwasser. Nach kanadischer Norm sind nur bis zu 10 Bequerel pro Liter zugelassen.
Eine Woche später war der Wert bereits deutlich niedriger. Offenbar hatten die Winde etwas gewechselt. Allerdings wurde kein Alarm ausgelöst. Es ist immerhin bemerkenswert, dass gerade Teilchen von Jod 131, das ja eine kurze Halbwertszeit hat, auf eine so grosse Entfernung nachgewiesen werden können.
Das belegt, es hat bereits eine Kernschmelze stattgefunden, die radioaktive Wolke wurde ausgestossen und hat sich bereits über die Luft über dem ganzen Pazifik ausgebreitet. Erinnern Sie sich der Meldungen „Über dem Reaktorgebäude 2 wurde Rauch gesehen“?
Man stelle sich vor, wie es auf Pazifikinseln mit dem Trinkwasser aussieht, die weit, weit näher an Japan liegen.
So setzt sich das Puzzle langsam zusammen.
Die andere keineswegs ermutigende Nachricht vonheute: Der Betreiber gibt an, die grosse Menge von radioaktiv verstrahltem Wasser, die er ins Meer schütten lässt, ist deshalb notwendig, weil in den Wasserbecken bzw. -tanks Platz für höchst verstrahltes Löschwasser geschaffen werden muss.
Das Problem dahinter: Bis heute konnten die beim Erdbeben ausgefallenen Kühlpumpen nicht wieder zum Laufen gebracht werden, deshalb müssen die Reaktoren von aussen mit Wasser gekühlt werden.
Solange das der Fall ist, wird immer wieder tonnenweise hochverstrahltes Wasser ins Meer abgelassen werden müssen. Die nächsten Alarmrufe aus Vancouver und vielen anderen Orten könnten also wegen des Meerwassers kommen.
Zu all dem steht ja noch das Problem jener Öffnung (oder der Öffnungen) im Raum, die im Reaktor 2 Wasser, das mit Brennstänben in Berührung war, also höchst vertrahlt ist, ins Meer laufen lässt. Es wurde nun ein Versuch mit „flüssigem Glas“ veranstaltet, um diese Öffnung zu schliessen. Der Wasserverlust habe sich aber nur wenig verringert, wurde als Ergebnis bekanntgegeben. Wahrscheinlich handelt es sich also wirklich, wie schon vermutet, um eine Reihe von Öffnungen, welche bei der Kernschmelze, die dort stattfand, entstanden sind.
Man kann aber weiterhin nicht nachvollziehen, wie das Wasser aus dem Block 2 herauskommt und stochert daher im Dunkeln.
Die Gesamtmenge von radioaktiv hoch verstrahltem Wasser aus den Kühlungsversuchen wird laut der „Süddeutschen“
mit 60 000 Tonnen angegeben, also 60 Millionen Liter. Es gibt auf der ganzen Erde keinen sicheren Aufbewahrungsort für hochverstrahltes Wasser.
Und jetzt beginnen auch schon die diabolischen Tricks mit den offiziellen Grenzwerten von Radioaktivität. So fischt man vor der Küste in Japan logischerweise bereits verstrahlte Fisch. Z.B., sehen Sie sich dieses Zitat an:
„Am Montag teilte das japanische Gesundheitsministerium mit, dass bei Jungfischen einer Sandaal-Art deutlich erhöhte Werte von radioaktivem Jod-131 gemessen worden seien. Der kontaminierte Fang stammte von der Küste vor der Stadt Kitaibaraki in der Präfektur Ibaraki, die direkt an Fukushima angrenzt.“
(aus dem Artikel „Der strahlende Ozean“, hier: http://sueddeutsche.dehttp://www.sueddeutsche.de/wissen/atomkatastrophe-in-japan-der-strahlende-ozean-1.1081570 )
Hat man nun den Fisch aus dem Verkehr gezogen? Weit gefehlt! Laut Japan ist der Grenzwert für radioaktives Jod in Speisen 2000 Bequerel pro Kilogramm, der für Caesium 137 bei 500 Bequerel pro Kilogramm. Dies (wie auch alle anderen Grenzwerte, die nun weltweit immer grössere Rolle spielen werden) ist ein völlig willkürlich festgelegter Wert (schon die grossen Unterschiede von Land zu Land belegen dies) ohne jede wissenschaftliche Grundlage. Diese Werte wurden nur erfunden, „um Panik zu vermeiden“.
Sehen Sie hier ein anderes Zitat aus diesem Artikel:
„Radioaktives Jod hat eine Halbwertszeit von nur acht Tagen, Cäsium-137 hingegen von mehr als 30 Jahren. Zudem bauen Lebewesen Cäsium in ihren Stoffwechsel ein, da es chemisch dem lebensnotwendigen Element Kalium ähnelt. Als erstes betroffen sind Plankton, Muscheln und Algen. Über sie kann die strahlende Substanz binnen Tagen in Fische gelangen. Radioaktive Partikel beider Stoffe werden sich wohl nicht im Meeresboden ablagern, da Cäsium und Jod gut im Wasser löslich sind.“
Was da „vergessen“ wurde zu sagen: Jod 131 wird, auch in weit geringeren Konzentrationen als diese „Grenzwerte“, wenn es in den menschlichen Körper kommt, auf direktem Wege in die Schilddrüse gebracht und dort eingelagert. Das führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Schilddrüsenkrebs. Dabei ist jene Wahrscheinlichkeit weniger von der genauen Dosis abhängig, die man ‚abbekommen‘ hat, sondern viel mehr von der individuellen Fähigkeit des Körpers der betroffenen Person, „getroffene“ DNA-Frequenzen „reparieren“ zu können. So gibt es Menschen, die trotz weit höherer Dosen keinen Krebs bekommen haben und andere, die von weit niedrigeren Dosen „dahingerafft“ wurden.
Dazu muss gesagt werden: Das Jod-Problem kann auch dadurch angegangen werden, dass man Jod-Tabletten mit hohen Dosen von Jod nimmt und so dem Körper mitteilt, es brauch Jod aus „anderen Quellen“ nicht mehr zur Schilddrüse zu befördern, dort ist es bereits überreich vorhanden.
Viel besser wäre aber noch die andere Idee: Da Jod 131 nur eine Halbwertszeit von acht Tagen hat (was zugleich die Intensität der Strahlung belegt), könnte man den Fisch einfrieren und nach einige Monaten wieder herausholen und verzehren, wenn fast keine Strahlung mehr übrig geblieben ist.
All diese Tricks, die beim Jod funktionieren, gehen aber nicht beim Caesium 137 (wie schon einmal gesagt eines der teuflischsten Dinge, die es in diesem Weltall gibt). Caesium ist als Kalium–Ersatz im Körper immer „willkommen“ und wird in Körpersubstanz eingebaut. Das führt oft zu Leukämie, aber auch zu allen möglichen anderen Formen von Krebs.
Bei ihm kann man auch nicht abwarten, bis die Strahlung nachgelassen hat, denn das dauert Zig bis Hundert Jahre.
Da die beiden aber bei Super-Gaus von Atomkraftwerken immer wie Zwillinge zusammen vorkommen (neben vielen andern strahlenden Isotopen), gibt es kein anderes Mittel, sich vor Krebs zu schützen, als verstrahltes Wasser nicht zu trinken und potentiell verstrahlte Fische nicht zu essen.
In Japan dürfte sich das bald zu einem Hauptproblem entwickeln, denn dort ist Fisch Hauptnahrungsmittel und die Fischerei (einschliessliich der Verarbeitung) beschäftigt Millionen Menschen. ganzer Text/Quelle/links
Über den Unterschied zwischen lang und breit von Egon W. Kreutzer
Am 2. April hatte ich angemerkt,
Verharmloser schreiben, aus einem Riss im Reaktor "sickert" radioaktives Wasser in den Pazifik. Dass die Strahlenwerte im Grundwasser und im Meer nur daher kommen können, dass es "strömt" - und zwar mindestens in dem Maße, in dem oben Wasser zur Kühlung drübergeschüttet wird, könnte man bei dieser Belaberung fast vergessen.
Über den Riss, aus dem es sickert, hieß es in unseren Qualitätsmedien mindestens einen Tag lang, er sei 20 cm lang.
Inzwischen wird über die Länge nicht mehr gesprochen, nur darüber, dass der Riss 20 cm breit sei. Von 20 cm breiten Rissen in Beton weiß ich, dass sie selten nur 20 cm lang sind. Ein 20 cm breiter Riss im Beton ist mindestens 5 Meter lang, vermutlich ist die ganze Wand/Mauer durchgängig aufgerissen und das Loch hat einen Querschnitt von mindestens einem Quadratmeter. Wie viel Wasser da durchströmt, hängt nur noch von den Druckverhältnissen, also vom Wasserstand hinter dem Riss ab.
Gestern war dann in unseren Qualitätsmedien zu hören, dass mehr als 11.000 Kubikmeter verseuchtes Wasser in den Pazifik abgelassen werden müssen, um Platz zu machen für noch strahlendere Brühe, und es war zu hören:
Die japanische Regierung warnt vor katastrophalen Folgen, wenn weiterhin radioaktiv strahlende Substanzen aus dem schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima ins offene Meer strömen.
Da bleibt einem doch die Tastatur quer im Halse stecken.
Eine Regierung, die vor katastrophalen Folgen für einen riesigen Ozean warnt, anstatt endlich einzugreifen, Tepco endlich zu enteignen und alle Kraft der gesamten Volkswirtschaft daran zu setzen, die Büchse der Pandora wieder zu schließen.
Und wen warnt Japan eigentlich? Den Rest der Welt? Göttlich! Oder das Management von Tepco? Ein Witz!
Ehrliche und zutreffende Information wäre wichtiger.
Hilfe anzunehmen, von wem auch immer sie angeboten wird, wäre wichtiger als eine derart hilflose Warnung in die Welt zu setzen.
... und, das muss auch einmal gesagt werden:
Meines Erachtens ist Fukushima ein wichtigeres Thema für die UN als es Libyen ist.
Meines Erachtens sollte die UN der japanischen Regierung das Recht absprechen, weiter im eigenen radioaktiven Sumpf ergebnislos vor sich hin zu wursteln.
Meines Erachtens sollte die UN eine Armee von Spezialisten - mit allem erforderlichen schweren Gerät - losschicken, mit dem Auftrag, die atomare Pestbeule, die die ganze Welt bedroht, zu entfernen. Koste es was es wolle.
Da denken Wissenschaftler darüber nach, wie man einen gefährlichen Asteroiden abschießen oder aus der Bahn werfen könnte, um einen Zusammenstoß mit der Erde zu vermeiden, aber einen Plan, für die Abwehr einer hausgemachten Superkatastrophe gibt es offenbar nicht.
Radioaktivität? – Alles unschädlich! Genau wie vorhergesagt von Karl Weiss
Die Verharmlosungskampagne hat begonnen. Wir werden von allen Seiten mit „Fachmeinungen“ unter Beschuss genommen, die uns erklären, die Radioaktivität, die sich ausgehend von Fukushima über die ganze Welt verbreitet, sei „gering“, „harmlos“, „nicht gesundheitsschädlich“ usw. usf.
Der Bürgerjournalist hat dies bereits vorausgesagt und auch gleich dazu Stellung genommen:
„Zugleich wird all dies in weltweiten Medienkampagnen geleugnet werden. Alle werden bis zum Erbrechen wiederholen, die Strahlung sei nicht über den Grenzwerten. Das mag sein, nützt aber niemandem etwas. Grenzwerte sind willkürlich von „Experten“ der Atomindustrie festgelegte Nummern, die in keinerlei wissenschaftlichen Experimenten bestätigt wurden.
Darum sei hier noch einmal gesagt: ALLE, JEGLICHE radioaktive Strahlung ist gefährlich und zerstört Zellen und/oder kann Zellen dazu bringen, zu degenerieren und Krebs zu entwickeln bzw. missgebildete Kinder zu verursachen. Auch die natürliche Umgebungsstrahlung tut dies bereits Tag für Tag. Darum spreche ich auch ausdrücklich von „zusätzlichen“ Fällen von Krebs und Missbildungen.“
Hier auch meinen Dank an den Leser Roland Buss, der mir per E-mail Links geschickt hat.
Den Preis der unverschämtesten Ansammlung von Lügen und Halbwahrheiten erhält dabei der Interviewte der ARD, ein gewisser Kanisch, dessen Funktion folgendermassen definiert wurde:
„Günter Kanisch ist Diplom-Physiker und Mitarbeiter der Leitstelle Umweltradioaktivität des Hamburger Johann Heinrich von Thünen-Instituts, einer Bundesforschungseinrichtung für Ländliche Räume, Wald und Fischerei.“
„Bundesforschungseinrichtung“, hören Sie? Dem seine Chefs sind der Bundesforschungsminister und Frau Merkel. Dem bleibt also nichts anders übrig: Entweder er lügt im Interesse des Atomstaates das Blaue vom Himmel herunter oder er gefährdet seinen Arbeitsplatz. Selbstverständlich hat er sich für das erstere entschieden.
Und dann geht das Interview los: Gleich am Anfang behauptet er, Fische würden radioaktive Partikel, die sie in den Körper bekommen, wieder ausscheiden. Weiss nicht, woher er diese Weisheit hat.
Wenn ich mich an den Biologieunterricht erinere (auch wenn das schon viele Jahre her ist), haben alle Wirbeltiere (und die Vorfahren von ihnen allen waren ja Fische) im Prinzip übereinstimmende chemische Vorgänge im Körper und übereinstimmende Elemente, ohne die sie nicht leben können (die sogenanten Spurenelemente). Zu denen gehören Kalium und Calcium.
Nun wird aber Caesium 137 vom Körper der Wirbeltiere mit Kalium verwechselt, weil beides Alkalimetalle sind und chemisch fats identisch reagieren. Aus diesem Grund baut der Körper dieses Isotop in die Körpersubstanz ein, als sei es ein Kaliumatom. Das gleiche gilt für Strontium 90, ein anderes Isotop aus einem Super-Gau: Der Körper verwechselt es mit Calcium, weil es eben auch ein Erdalkalimetall ist und baut es in die Körpersubstanz ein. Ähnliches dürfte für Jod 131 gelten, aber da bin ich nicht sicher, ob Fische auch eine Schilddrüse haben, die Jod einbaut. Aber Jod ist sowieso weniger gefährlich, weil es eine kürzere Halbwertszeit hat.
Die Behauptung, Fische würden (im Gegensatz zum Menschen) radioaktive Isotopen, wie sie bei einem Supergau entstehen, wieder aus dem Körper ausscheiden, ist also gewagt. Warum er sie gewagt hat: Er geht davon aus, kein Schwein weiss über diese Details Bescheid und da kann man schon mal lügen.
Wenn allerdings diese seine Behauptung zusammenbricht, dann tut es auch die Schlussfolgerung: Fische, die weit entfernt von Fukushima gefangen würden, hätten keine strahlenden Teilchen mehr im Körper.
Dann kommt der nächste Trick, mit dem er uns im Sinne des Atomstaates übertölpeln will, hören Sie:
„ ... annimmt, man würde über das Jahr verteilt acht Kilogramm Fisch essen, der eine radioaktive Konzentration von 100 Becquerel aufweist, dann kommt man auf eine Jahresdosis von 10 Mikrosievert im Jahr. Zum Vergleich: Der Grenzwert, der allgemein für die Bevölkerung gilt, liegt bei einem Millisievert, also 1000 Mikrosievert pro Jahr. Akut gesundheitsgefährdend für den Menschen wird es erst ab einer Konzentration von 500 bis 1500 Millisievert.“
Haben sie die beiden Tricks bemerkt? Nein, haben Sie leider nicht und deshalb darf er es auch wagen, solche unverschämten Halbwahrheiten hinauszuposaunen. Der erste ist das Wörtchen „akut“.
Eine „akute“ Gesundheitsgefährdung ist etwas, was den Menschen innerhalb kurzer Zeit krank macht und eventuell sterben lässt. Dagegen sind die Gesundheitsgefährdungen, die vom Essen von Fisch mit strahlenden Teilchen von Caesium 137 und/oder Strontium 90 im Körper ausgehen, ja die Herausbildung von Krebs (das kann Monate und Jahre dauern) und die Veränderung der Gene, so dass es zu Missbildungen beim Nachwuchs kommt, was ebenfalls lange dauern kann, bis es manifest wird.
Der zweite Trick: Wenn er den allgemein für die Bevölkerung geltenden Grenzwert von einem Millisievert pro Jahr nennt, so ist zu sagen, es gibt keinerlei Untersuchung mit wissenschaftlichem Anspruch, die belegt, dass eine solche Dosis, wenn sie radioaktiv strahlende Teilchen IM MENSCHLICHEN KÖRPER betrifft, keine Gesundheitsgefahren beinhaltet. Im Gegenteil: Jeder Fachmann, der nicht mit der Atomindustrie oder dem Atomstaat verbandelt ist, wird eine solche Aussage klar verneinen. Selbstverständlich ist eine solche Strahlung IM KÖRPER schwer gesundheitsschädlich!
Er vergleicht also Äpfel und Birnen und hofft, wir merken es nicht.
In der Internet-Version des Interviews mit diesem Gentleman ist auch noch ein Kasten enthalten, in dem die Sache mit den Sieverts so erklärt wird:
„In Deutschland liegt die natürliche Strahlenbelastung nach Angaben des Bundesumweltministeriums in einem ganzen Jahr bei durchschnittlich 2,4 Millisievert. Akute Strahlenschäden sind ab einer Dosis von mehr als 500 Millisievert pro Stunde zu befürchten: Dazu zählen laut Bundesamt für Strahlenschutz verbrennungsähnliche Erscheinungen auf der Haut, Haarausfall, Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit und Blutarmut.“
Das ist infam! Es wird überhaupt nur als „Strahlenbelastung“ gezählt, was zur „Strahlenkrankheit“ führt. Die beschriebenen Erscheinungen sind die der Strahlenkrankheit, die jeder bekommt, wenn er relativ hohen Dosen von Strahlung ausgesetzt war, ohne aber auch nur EIN verstrahltes Teilchen in den Körper bekommen zu haben (z.B. weil man Schutzanzug und Maske trug).
Solche hohen Strahlungen kommen aber nur im Falle des Atomreaktors oder der Atombombe vor. Die Fragestellung bezog sich aber auf die radioaktive Teilchen eines Super-Gaus, die es herunterregnet und die man eventuell einatmet oder verschluckt oder die Teilchen, die im Trinkwasser sind oder in der Nahrung. Man lenkt also absichtlich vom Thema ab.
Die Möglichkeit, dass Radioaktivität Krebs erzeugt und Missbildungen bei den Nachkommen, wird überhaupt nicht erwähnt. Wie gesagt, das ist infam!
Am Ende des Interviews wird der „Fachmann“ noch auf das Problem Plutonium angesprochen, das ja inzwischen auch gefunden wurde ausserhalb der Reaktoren in Fukushima. Da dies natürlich nun der kritischste Teil des Interviews wird, benutzt der schlaue Dioplom-Physiker einen neuen Trick: Die bisher gefundenen Mengen von Plutonium seien ja klein und so kleine Mengen könnten eigentlich keine Gefahr für die Weltbevölkerug darstellen.
Er unterschlägt einfach: Dort, wo diese kleinen Mengen aus dem Reaktor 3 entfleucht sind, werden noch weitere Mengen kommen, den niemand hat bisher behauptet, der Betreiber von Fukushima habe irgendwelche Lecks bereits schliessen können oder dies auch nur versucht.
Zu all dem kommt dann noch der Skandal der Erhöhung der Grenzwerte für Höchstrahlung von Lebensmitteln in Europa genau im jetzigen Moment, hier:
„Es ist ein Skandal, wenn die Grenzwerte massiv angehoben werden und die Bevölkerung im Unklaren darüber gelassen wird“, (...) zumal Deutschland nicht am Rande einer Nahrungsmittelknappheit stehe. Es sei nicht hinnehmbar, dass Lebensmittel, die in Japan nicht mehr in den Handel gelangen dürfen, nun frei in Deutschland verkauft werden können. So liege beispielsweise der Grenzwert für radioaktives Cäsium in Fleisch in Japan bei 500 Becquerel und in der EU nun bei 1250 Becquerel. Fischöl und Gewürze dürften in der EU nun mit bis zu 12.500 Becquerel pro Kilogramm belastet sein – ein 20-faches des bisherigen EU-Grenzwerts.
( wer sich dazu genauer informieren will, kann das hier tun: http://www.hintergrund.de/201103301469/politik/politik-eu/in-japan-verboten-in-deutschland-auf-dem-tisch-ueber-aufgeweichte-strahlengrenzwerte-und-zweifelhafte-buergschaften-fuer-schrottreaktoren.html )
Da gibt es auch noch etwas über den Skandal der Bundesregierung mit den Bürgschaften. Der deutsche Steuerzahler bekommtvon der Regierung Bürgschaften für das Errichten von Atomkraftwerken in anderen Ländern aufs Auge gedrückt.
Hier auch noch etwas zur Frage, ob man nicht auswandern soll aus Deutschland und irgendetwas auf der Südhalbkugel finden soll, um den Gefahren der Strahlung zu entgehen. Nein, das hat keinen Sinn. Zwar wird die Strahlung in der Luft in West-Ostrichtung rund um die Erde getragen und wird sich damit damit zunächst auf der Nordhalbkugel verbreiten, aber mit der Zeit wird das immer breiter und nach 20 Jahren hat man eine gleichmässige Verteilung um die ganze Erde (wie damals mit den Teilchen der oberirdischen Atombombenversuche).
Aber die radioaktiven Teilchen im Meer – und das scheinen diesmal besonders viele zu sein, weil Fukushima am Meer liegt – werden sich in kurzer Zeit mit den grossen Meeresströmungen über die ganze Welt verbreiten. Wichtige solche Strömungen überschreiten den Äquator und auch auf der Südhalbkugel kann niemand sicher sein. Es kann einem also in einem Jahr passieren, dass man am Strand in Rio einen Schwall Wasser in den Mund bekommt und damit einige Teilchen Caesium 137. Und später fragt man sich, warum gerade man selbst Krebs bekommen musste – noch dazu einen so aggressiven.
Zusammengefasst:
Atomkraftwerke sind eines der grössten Geschäfte aller Zeiten (nicht zuletzt deshalb, weil selbst einfache Sicherheitsvorkehrungen nicht gefordert werden und im Fall eines Unfalls immer die Öffentlichkeit zahlt, nie der Betreiber). Neben dem Betreiber ist natürlich der Hersteller einer der anderen grossen Gewinner. Im deutschen Fall heisst der Siemens.
Diese Milliarden-Profite wird man sich nicht so leicht nehmen lassen. Man hofft, den Fukushima-Schock dadurch in den Griff zu bekommen, dass man jetzt aufhört (oder fast aufhört), über den Fortgang des Super-Gaus zu berichten und die ganze Berichterstattung darauf konzentriert, es gäbe keine Gesundheitsprobleme.
Es geht um Leben und Tod! Die Proteste gegen die Atomkraft müssen jetzt überall weiter intensiviert und vor allem auch kämpferischer werden!
Zusatz vom 1. April 2011 (aber kein Aprilscherz!)
Im Meerwasser vor der Atomruine wurde erneut eine sehr hohe Konzentration von radioaktivem Jod entdeckt. Die Radioaktivität habe das 3355-fache des zulässigen Wertes erreicht, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. ganzer Text/Quelle/links
Fukushima – Es wird immer gruseliger Jetzt auch Plutonium von Karl Weiss
Hätte jemand vor über zwei Wochen, als das erste Mal der Name Fukushima in den Schlagzeilen auftauchte, den heutigen Stand der Dinge und die nun sehr wahrscheinlichen Möglichkeiten vorhergesagt, er wäre als Katastrophen-Journalist, als Schwarzmaler, als Berufs-Pessimist, als Verschwörungstheoretiker und was noch alles bezeichnet worden. Denn nun kommt fast täglich eine neuer gruseliger Fakt hinzu. Das Murphy-Gesetz: „Wenn etwas schiefgehen kann, wird es auch schiefgehen“ scheint sich durchzusetzen.
Nachdem gestern vom Betreiber Tepco erstmals zugegeben wurde, in einem der Reaktoren sei es bereits zu einer (teilweisen) Kernschmelze gekommen, ist der letzte aktuelle Grusel-Faktor Plutonium. So ganz nebenbei gab man bekannt, an mehreren Stellen auf dem Gelände der havarierten Reaktoren sei Plutonium nachgewiesen worden. Das ist eigentlich die ersten Seiten aller Zeitungen und Magazine und die Aufmachermeldung der Fernsehnachrichten wert. Doch man versteckt das lieber weiter hinten. Schliesslich will man den Bundesbürger ja nicht besorgt machen, nicht wahr?
Es gibt nämlich noch eine kleine Chance, dieses Plutonium könnte aus einem der offenliegenden Abklingbecken stammen, denn auch bei der „normalen“ Bauweise eines Atomreaktors mit der Verwendung von Uran als Brennstoff entsteht eine kleine Menge Plutonium.
Aber die weit wahrscheinlichere Möglichkeit ist die, dass das Plutonium aus dem Reaktor 3 stammt, wo die sogenannte Mox-Technik angewandt wird, nämlich eine Mischung aus Uran und Plutonium zu verwenden.
Sehen Sie sich einmal gut das Bild vom Reaktor 3 an, das am 27. März aufgenommen wurde, wie ins Bild eingeblendet ist. Es ist also das eigentliche Reaktorgebäude bereits vollständig zusammengebrochen und auf den Betonmantel des Reaktors gefallen – es hatte ja eine grosse Explosion gegeben.
Bei dieser Bauweise ist der Kran, der die Brennstäbe aus dem Reaktorbehälter herausheben soll, am Reaktorgebäude festgemacht.Dieser Kran kann also nicht mehr benutzt werden und zudem besteht der Verdacht, er hat beim Fallen auf den Betonkern dort ein Loch geschlagen. Aus diesem Loch würde jetzt die Radioaktivität einschliesslich des Plutoniums entweichen. Der dunkle Rauch, den man auf dem Bild sehen kann, weist auch daraufhin: Das ist bereits Wasserdampf mit vielen (dunklen) radioaktiven Teilchen vermischt – und die können nur aus dem Reaktorinneren stammen.
Nun, mag einer sagen, nehmen wir doch einmal den positivsten Fall an und warten erst einmal ab, was sich heraustellt.
Dies ist die Attitüde aller bisherigen Berichterstattung über die Fukushima-Katastrophe. „Lasst uns das Beste hoffen und nicht gleich das Schlimmste annehmen“. Nun, in keinem einzigen Fall trat bisher „das Beste“ ein, sondern immer das Schlimmste.
Ausserdem wurde jetzt offiziell zugegeben, dass die Brennstäbe in drei der Reaktoren "beschädigt" seien. Wiederum eine verniedlichende Darstellung. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass der eigentlich Betonmantel des inneren Schutzgehäuses noch in keinem Reaktor dort zusammengefallen ist, sondern bestenfalls Löcher hat, so können "Beschädigungen" der Kernbrennstäbe eben nur aus Überhitzungen herrühren, also aus einer beginnenden oder schon ablaufenden Kernschmelze. Nun sind also drei schon zugegeben!
Plutonium ist nicht nur radioaktiv, sondern auch giftig (Milligrammengen können einen Menschen töten), wenn sie in den Körper kommen (verschlucken, einatmen). Die Halbwertzeit des häufigsten Plutonium-Isotops Plutonium-239 sind 24 000 Jahre! Das heisst: Im Jahr 26000 nach Christus strahlt immer noch die Hälfte der Radioaktivität von jetzt.
Weil es nun aktuell ist, hier ein kurzer Auszug aus dem ersten Artikel des Bürgerjournalisten zu Fukushima („Nur ein bisschen harmlose Radioaktivität“ http://karlweiss.twoday.net/stories/14878054/ ):
„Schliesslich kommen noch die Plutonium-Nuklide ins Spiel, denn ein Atomreaktor produziert auch künstliche Isotopen von natürlich nicht vorkommenden Elementen. Dazu gehören Plutonium und Americium, beides extrem giftige Schwermetalle. Meistens ist es aber nicht die Giftigkeit, die tötet, sondern die Strahlung. Besonders Plutonium 239 ist gefürchtet, denn es ist ein Alpha-Strahler und hat die phantastische Halbwertszeit von 24 000 Jahren. Wer das in den Körper bekommen hat, wird noch Jahre überleben, aber von niemandem beneidet werden. Es gibt auch noch Plutonium 241, das zunächst als Betastrahler nicht so gewalttätig ist, bis es sich in Americium 241 umgewandelt hat. Das ist nämlich wie das erwähnte Plutonium-Isotop ein Alpha-Strahler, in diesem Fall mit einer Halbwertszeit von über 400 Jahren, also der sichere Tod, aber mit Zeitverzögerung, um dem Betroffenen noch viele Jahre des Leidens zu bescheren. (...) Alphastrahlung ... ist sehr massiv, hat aber fast keine Eindringtiefe. Sie kann kein Blatt Papier durchschlagen. Hat man aber einen Alphastrahler im Körper, so wird jene Körperregion völlig zerstört. Da kommt es dann zu jenen abfaulenden Gliedmassen und Organen.“
Sollte es tatsächlich so sein, wie der Artikel der „Süddeutschen“ von heute nahelegt: „Zusammen mit der eben von Regierungsseite bestärkten Vermutung, dass in Block 2 eine Kernschmelze stattgefunden hat und dort der Druckbehälter wahrscheinlich beschädigt ist, wären somit zwei Reaktorkerne der havarierten Kraftwerksanlage mit der Außenwelt in Verbindung. Beide Druckkessel entlassen womöglich radioaktives Material in die Umwelt.“, so ist das nicht mehr ein Supergau, sondern DER Super-Super-Gau der Menschheitsgeschichte.
Wenn man voraussetzt, die japanische Betreiberfirma wird den Austritt praktisch der gesamten Radioaktivität (in Form winziger, dem blossen Auge unsichtbarer Teilchen) dieser beiden Reaktoren an die Umwelt nicht verhindern können (und davon muss man ausgehen), dann wird nicht nur der Norden Japans im wesentlichen unbewohnbar sein – und zwar bis ans Ende der Zeiten, dann werden auch die radioaktiven Teilchen, die in der Luft um den Erdball ziehen und von den Meeresstömungen auch noch in den letzten Winkel des Planeten gebracht werden, weltweit Millionen (ich wiederhole Millionen) Fälle von Plutonium-Vergiftungen, von Plutonium-Verstrahlungen mit abfaulenden Gliedern und/oder Organen, von Strahlungskrankheiten mit jahrelangem Leiden, von zusätzlichen Krebsfällen, speziell Leukämie, und von zusätzlichen missgebildet geborenen Kindern verursachen.
Zugleich wird all dies in weltweiten Medienkampagnen geleugnet werden. Alle werden bis zum Erbrechen wiederholen, die Strahlung sei nicht über den Grenzwerten. Das mag sein, nützt aber niemandem etwas. Grenzwerte sind willkürlich von „Experten“ der Atomindustrie festgelegte Nummern, die in keinerlei wissenschaftlichen Experimenten bestätigt wurden.
Darum sei hier noch einmal gesagt: ALLE, JEGLICHE radioaktive Strahlung ist gefährlich und zerstört Zellen und kann Zellen dazu bringen, zu degenerieren und Krebs zu entwickeln bzw. missgebildete Kinder zu verursachen. Auch die natürliche Umgebungsstrahlung tut dies bereits Tag für Tag. Darum spreche ich auch ausdrücklich von „zusätzlichen“ Fällen von Krebs und Missbildungen.
Die natürliche Umgebungsstrahlung kommt im wesentlichen als Gammastrahlung aus dem Boden, weil dort radioaktive Elemente vorkommen. Für sie gilt also die „Dosis“, also das, was man mit dem Geigerzähler misst. Bei Atomunfällen wie diesen kommen aber radiaktive Partikelchen ( Caesium137, Strontium 90, Jod 131, Plutonium 239, Plutonium 241 und viele, viele andere), in geringer Konzentration. Es sind oft so wenige, dass der Geigerzähler überhaupt keinen zusätzlichen Ausschlag gegenüber der Umweltstrahlung gibt – oder jedenfalls einen unter den berühmten „Grenzwerten“. Auch wenn alle „Grenzwerte“ eingehalten werden, können also die gefährlichen Partikel in den Körper kommen – und der lässt sie nicht wieder heraus.
Wir haben es, wenn sich das so entwickeln sollte wie oben beschrieben, - und das ist extrem wahrscheinlich – mit einer Katastrophe mit Millionen von Toten und missgebildeten Kindern zu tun.
Zusatz:
Ein alter Bekannter von mir hat mir per E-Mail diese Analyse geschickt, die ich in diesem Zusammenhang nicht unterschlagen will:
Was hat der Kernkraftwerkbetreiber Pemco in Japan verbrecherischerweise an Sicherheitsmassnahmen im Atomkraftwerk Fukushima unterlassen?
Nun, in einem Land wie Japan ist die erste Sicherheitsmassnahme natürlich die Resistenz gegen Erdbeben, denn Japan ist berühmt für seine Erdbeben und auch auch für ihre aussergewöhnliche Stärke. Die Japaner sind in hervorragender Weise in der Lage, in den Grossstädten Hochhäuser zu bauen, die erdbebensicher sind. Es gibt keinen einzigen Bericht von einem eingestürzten Hochhaus bei dem jetzigen Erdbeben von Stärke 9, das eines der schwersten aller Zeiten war. Die Japaner sind also Spezialisten im erdbebenresistenten Bau und es ist zu fragen, warum war das Atomkraftwerk nicht erdbebenresistent?
Zwar haben die Strukturen des Kraftwerkkomplexes und der Reaktoren keinen Schaden erlitten (oder jedenfalls wissen wir nichts davon), aber das Atomkraftwerk war nicht auf die Folgen von Erdbeben eingerichtet.
Auch hat das Erdbeben, wie vorgesehen, sofort zum Herunterfahren der produzierenden Reaktoren im Atomkraftwerk geführt, aber da hörte die Erdbebensicherheit auf.
Es fielen nämlich durch das schwere Erdbeben die Stromversorgung und die Wasserversorgung des Atomkraftwerkes aus. Das ist ein bei schweren Erdbeben vorauszusehender Effekt und man hatte Jahrzehnte Zeit, sich auf so etwas einzustellen.
Offenbar waren auch Dieselaggregate installiert, die in einem solchen Fall die Stromversorgung übernehmen sollten, doch die funktionierten nicht oder nicht lange genug. Gerüchte besagen, es habe Diesel gefehlt. Die andere Möglichkeit ist: Der nachfolgende Tsunami habe die Dieselaggregate überspült und sie seien ausgefallen.
Nun, das kann ja wohl nicht wahr sein! Das Land, das die grössten Tsunamis in der Geschichte erlebt hat, ist nicht auf Tsunamis eingestellt? Die Japaner haben die Tsunamis ja praktisch erfunden, selbst der Name Tsunami ist japanisch. Und da sollten sie vergessen haben, sich auf einen grossen Tsunami nach einem grossen Erdbeben einzustellen?
Es gibt hunderterlei Möglichkeiten, die in einer solchen Situation natürlich lebenswichtigen Stromerzeuger-Aggregate gegen Wassereinbrüche zu schützen. Man kann sie in einem Betonbunker und/oder auf einem leicht erhöhten Standort unterbringen, man kann sie überhaupt ausserhalb des eigentlichen Geländes auf der nächsten Anhöhe unterbringen. Eine 20 Meter hoher Hügel schützt bereits vollständig vor jedem Tsunami.
Das wäre auch eine Iddee für das eigentliche Atomkraftwerk gewesen. Statt unmittelbar am Meer hätte man es auf einer leichten Anhöhe in der Nähe des Meeres unterbringen können. Damit wäre die ganze Anlage Tsunami-sicher gewesen.
Der Standort am Meer wurde wohl gewählt, um Meerwasser zur Kühlung (in Gegenstrom-Kühlaggregaten) verwenden zu können, aber deshalb kann das Kraftwerk auch einige Hundert Meter vom Meer entfernt sein.
Das nächste war der Ausfall der Wasserversorgung, ebenfalls ein voraussehbarer Fall, denn schwerste Erdbeben knacken natürlich fast alle im Boden verlegten Wasserleitungen.
Nun wissen wir heute, da fehlten die Wassermengen, die man gebraucht hätte, um alle Reaktoren (und die Abklingbecken) die ganze Zeit runterzukühlen.
Wie konnte das passieren? Hat man ehrlich geglaubt, die Wasserversorgung könne nicht ausfallen? Oder hat man sich durch die Lage direkt am Meer täuschen lassen, wo ja immer genügend Wasser da ist? Nun, im eigentlichen Reaktorraum und auch in den Abklingbecken darf natürlich kein Meerwasser verwendet werden, denn dort verdampft das Wasser und dann bleibt Salz zurück, das alles verkrustet – wie es ja dann auch geschah.
Um für den Fall der Notabschaltung aller Reaktoren gerüstet zu sein (und die war ja für den Fall eines schweren Erdbebens ausdrücklich vorgesehen), muss man natürlich eine Riesenmenge Wasser in Becken, Tanks oder anderweitig zur Verfügung haben. Das weiss man ja vorher.
Warum das nicht vorhanden war bzw. die Wassermengen zu klein oder auch erneut das Problem des Fehlens des Stroms für die Pumpen, kan man sich kaum vorstellen. Sollte das eine zu hohe Anforderung an das Vorstellungsvermögen eines Reaktorplaners stellen: Wasser für das vollständige Herunterkühlen aller Reaktoren bereithalten und für Erdbeben- und Tsunami-resistente Pumpen und Energiequellen sorgen, um dieses Wasser dann auch dorthin pumpen zu können.
Man hätte zum Beispiel etwas landeinwärts an einer leicht erhöhten Stelle (tsunamisicher!) einen See anlegen können, von dem Wasser natürlich der Schwerkraft folgend zum Kernkraftwerk herunter rinnt (oder eben auch mit Pumpen und (tsunamisicheren) Generatoren).
Zusammengefasst: Man hätte mit einigen wenigen gut durchdachten und nicht sehr aufwendigen Massnahmen die schweren Folgen verhindern können, welche durch das Erdbeben und den Tsunami nur ausgelöst, nicht verursacht wurden. Die Ursachen liegen im Nicht-Vorbereiten auf eine solche Situation, obwohl die ja mit Sicherheit eines Tages eintreten würde.
Das ist kriminell und kein Unglücksfall!
Karl Weiss: Kommentar von mir: Wer nach Fukushima immer noch an den Kapitalismus glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. ganzer Text/Quelle/links
Als wär' es Neues aus der Anstalt von Egon W. Kreutzer
Die EU hat zwei Sorten Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln festgelegt. Sorte 1 für den Normalfall, wenn keine erhöhte Radioaktivität in der Umwelt ist, Sorte 2 für den Ausnahmefall, wenn nämlich die Normalfall-Grenzwerte überschritten werden. (Ja, ist wahr, hat nicht der Priol erfunden!)
Vorsorglich dürfen Lebensmittelimporte ab sofort die volle Bequerel-Menge der Grenzwert-Sorte 2 haben. (Ja, ist auch wahr. Hat nicht der Pelzig erfunden!)
Haben Sie nicht auch noch Ilse Aigner im Ohr, die uns zugesichert hat, Lebensmittel aus Japan streng auf Überschreitung der Grenzwert zu prüfen?
Ist wahr! Sie hat zwar gesagt, dass die Kontrollen in Japan stattfinden, und dass es sich um Stichproben handelt, und dass an den EU-Grenzen vielleicht zusätzliche Stichproben genommen werden, was als "scharfe Kontrolle" schon ziemlich dünne war,
dass wir aber aus Japan Lebensmittel einführen, die mehr als das Vierfache der Grenzwerte nach Grenzwert-Sorte 1 aufweisen, das hat sie uns wohl nicht gesagt. Da muss erst das Münchner Umweltinstitut darauf hinweisen! (sh. Grenzwertabelle im Link)
Herrschaftszeiten!
Ist denn das Überleben der europäischen Bevölkerung vom Import japanischer Lebensmittel abhängig?
Offensichtlich nicht!
Und warum dürfen die Japaner ihren Strahlenmüll dann in Lebensmitteln versteckt nach Europa exportieren?
Weil die Krebshäufigkeit in Europa zu gering ist, um die Kapazitäten des Gesundheitswesens auszulasten?
Weil die Europäer zu alt werden, um ihnen noch länger Rente zahlen zu können?
Oder einfach nur, weil irgendjemand ganz fett geschmiert worden ist, um dieser Schweinerei zuzustimmen?
Was haben die Polit-Eunuchen aus dem Europa-Parlament dazu gesagt? Nichts? Weil man sie gar nicht fragen muss?
Und wozu sind die dann gut?
Blöde Frage. Verzierungen sind stets zweckfrei, aber sie machen eben alles viel schöner.
Super-Gau Japan - 3 Neueste Meldungen: Jetzt ist Fukushima offiziell ein Super-Gau (Ereignis mit Kernschmelze). von Karl Weiss
Statt weitere Aktualisierungen im letzten Artikel zum Super-Gau in Japan anzubringen, werde ich nun einen neuen Artikel beginnen, denn seit dem letzten Mal hat sich Entscheidendes geändert:Es steht nun fest, dass eine oder mehrere Kernschmelzen bereits stattgefunden haben, es steht fest, es ist bereits ein Stufe 7-Ereignis (landläufig Super-Gau genannt) und es steht fest, die japanische Regierung klammert sich weiterhin verzweifelt an ein Lügen-Gebäude und erklärt das Ereignis für Stufe 5.
Spätestens seit die Deutsche Gesellschaft für Strahlenschutz ihre offizielle Stellungnahme abgegeben und gesagt hat, es habe (mindestens) eine Kernschmelze stattgefunden, kann niemand beim besten Willen mehr diese Tatsache verniedlichen oder verheimlichen. Fukushima ist bereits mindestens ein Tschernobyl-Ereignis (mit der Tendenz zu mehr). Diese Gesellschaft ist in diesem Sinne zuverlässig. Es waren ihr auch schon Verharmlosungen vorgeworfen worden, aber niemals Übertreibungen.
In der Zukunft wird es äusserst schwierig sein, die japanischen Behörden für diese Lügen zu bestrafen, denn sie werden sagen, sie hätten keine ausreichenden Informationen gehabt.
Tatsache ist aber: Jetzt auf Stufe 5 zu bestehen, wird viele zusätzliche Krebstote fordern und viele zusätzliche missbildete Kinder produzieren, denn die Stufe 5 verhindert eine Ausweitung der Evakuierungszone, denn Stufe 5 verhindert die umfassende Untersuchung von Wasser und von Nahrungsmitteln bis in relativ weite Entfernung vom Unglücksort, verhindert die Warnung an die internationalen Gremien, kurz: Sie ist unverantwortlich und sie ist tödlich.
Wie um diese Fakten noch zu unterstreichen, kamen heute weitere Hiobsbotschaften: Die erste ist zunächst scheinbar nicht so wichtig: Aus mehreren Lecks der längst offenen „Verbunkerung“ von vier Reaktoren von Fukushima dringt radioaktiv verseuchtes Wasser. Dies kann von den vergeblichen Versuchen stammen, die schmelzenden Reaktoren mit Meerwasser zu kühlen, kann aber auch aus den Abklingbecken kommen, die ja ebenfalls nicht mehr gekühlt werden konnten und daher eventuell eine andere Quelle von Kernschmelze waren.
Es muss also davon ausgegangen werden: In mindestens vier Reaktoren oder Abklingbecken hat bereits eine Kernschmelze stattgefunden.
Ein solches Wasser ist nicht einfach nur radioaktiv, es enthält alle gefährlichen radioaktiven Teilchen in extrem hohen Konzentrationen. Es müsste eigentlich aufgefangen und an einen sicheren Ort gebracht werden, aber es ist schon klar, die verbliebene „Todgeweihten“, die in Fukushima arbeiten, können nichts mehr tun, um den Verlauf der Katastrophe auf zu halten oder auch nur etwas zu vermindern. Wahrscheinlich lässt man es einfach ins Meer laufen, was die Probleme mit Radioaktivität im Meer noch weiter verschlimmert.
Die zweite schlechte Nachricht von heute ist: Der Reaktor 1, der eigentlich am Anfang als das einzige Problem bekanntgegeben wurde, gibt nun auch das 10 000-fache der radioaktiven Strahlung von sich – mit anderen Worten: Dort ist nun auch eine Kernschmelze im Gang. Eigentlich hatte man schon berichtet, es sei gelungen, diesen Reaktor herunterzukühlen. Das stellt sich nun als Falschmeldung heraus.
Es scheint so, dass die japanischen Offiziellen die ganze Zeit nur versucht haben zu beruhigen und nie die Wahrheit gesagt oder sie jedenfalls unterdrückt haben. Jetzt, da es sich nicht mehr verhindern lässt, rückt man Stückchen für Stückchen mit der Wahrheit heraus. Das ist verbrecherisch!
Auch muss man jetzt erneut über den Vergleich mit Tschernobyl reden, das demnächst sein 25-jähriges Jubiläum hat: In Tschernobyl war nur ein Reaktor durchgegangen und hatte alle jene Verstrahlung verursacht. In Japan reden wir aber nun bereits über 4 Kernschmelzen, das ist bereits 4 Mal Tschernobyl! Und es ist noch keineswegs gesichert, dass nicht alle 8 Reaktoren von Fukushima in Kernschmelzen eintreten und eventuell noch ein paar der Abklingbecken dazu.
Es kommt ein weiteres Erschwernis hinzu: Ein Atomkraftwerk wie Tschernobyl, Tausende von Kilometern von Meer entfernt, kann „nur“ in der Umgebung und in der Hauptwindrichtung sehr hohe radioaktive Werte verursachen und eine hohe Dichte von radioaktiven Teilchen (hier wird einmal von jenen Teilchen abgesehen, die von den „Jet Streams“ um die ganze Erde getragen werden). Das hängt damit zusammen, dass feste Teilchen auf dem Festland relativ konstant an ihren Orten bleiben.Zwar tragen die Winde diese Teilchen auch weit - man erinnere sich nur, wie hohe Konzentrationen der Tschernobyl-Strahlung im Alpengenbiet (über 2000 km entfernt) ankamen und dort bis heute nachgewiesen werden Können - aber die Haupt-Verstrahlung bleibt doch regional.
Fukushima liegt aber am Meer. Mit Sicherheit haben sich bereits Sturzbäche von Radioaktivität ins Meer ergossen. Das Meer aber bleibt nicht am selben Ort. Das Wasser wird mit den Strömungen rund um die Welt getragen. Und das sind (auch wenn sie verdünnt sind) deutlich höher strahlende Ereignisse als jene, die vom Fallout aus der Stratosphäre kommen.
Es könnte z. B. dazu kommen, dass nicht nur in Japan, sondern über weite Teile der Welt jeglicher Fischfang eingestellt werden und jeglicher Fisch, der verkauft wird über Jahre und Jahrzehnte mit dem Geigerzähler überprüft werden muss.
Machen Sie sich nur einmal klar, ein wie grosser Teil der Menschheit von Fischfang lebt und ein wie grosser Teil der Menschheit sich hauptsächlich von Fisch ernährt. Da sind noch Katastrophen über Katastrophen im Anrollen. ganzer Text/Quelle/links
Radioaktivitäts-Werte dürfen nicht mehr veröffentlicht werden „Fehlinterpretationen von Laien“ von Karl Weiss
Die Messtationen von radioaktiven Strahlen, die meist zusammen mit Wetterstationen arbeiten, dürfen im Norden Deutschlands, auf der Insel Fehmarn und im Landesteil Schleswig von Schleswig-Holstein, nicht mehr ihre Ergebnisse veröffentlichen. Anscheinend kommt bereits der erste ‚Fallout‘ aus Japan in Deutschland an. Der Norden scheint besonders betroffen zu sein.
Kann es sein, dass Radioaktivität aus dem Unfall in Japan bereits in Deutschland ankommt? Ja, das ist möglich. Die ungeheure Hitze einer Kernschmelze (über 2000° C) trägt die kleinsten belasteten Staubpartikel bis in über 12 000 Meter Höhe in die Stratosphäre. Dort herrschen die sogenannten Jet-Ströme, das sind Winde am Übergang der Lufthülle in den Weltraum. Durch die Drehung der Erde laufen diese Winde in West-Ost-Richtung (relativ zur Erde) und können im Extremfall Geschwindigkeiten bis nahe der Schallgeschwindigkeit erreichen.
In einem solchen Fall können diese Winde also feine radioaktiv belastete Partikel innerhalb von zwei Tagen um die Welt tragen. In dem Masse, wie sich solche Partikel zu grösseren zusammenlagern, fallen sie dann auf die Erde zurück und formen so einem radioaktiven ‚Fallout‘.
Es gibt jedenfalls keine andere vernünftige Erklärung, wieso die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes für Stationen auf Fehmarn und in Schleswig die Veröffentlichung der Radioaktivitätswerte untersagt hat.
Dort behauptet man, dies sei nur eine Vorsichtsmassnahme, um einer „möglichen Fehlinterpretation solcher Werte von Laien“ vorzubeugen.
Ja, Deutscher Wetterdienst, da könnte ja ein Laie auf die Idee kommen und die aktuellen Zahlen mit früheren vergleichen – was natürlich nur die Fachleute tun dürfen – und die sind nun einmal in der Atomindustrie zu finden.
Da könnte ein Laie auf die Idee kommen, selbst geringfügige Erhöhungen könnten zusätzliche Fälle von Leukämie und andere Krebsarten hervorrufen, ebenso wir Missbildungen im Mutterleib und durch Veränderung der Gene. Die Fachleute der Atomindustrie wissen natürlich: Selbst hohe Radioaktivitätswerte haben fast keinen negativen Einfluss auf Menschen.
Und – noch viel schlimmer, da könnte doch glatt ein Laie auf die absurde Iddee kommen, wegen solchen radiaktiven Fallouts auch in Deutschland das Stillegen der Atomkraftwerke zu fordern. Fachleute aus der Atomindustrie dagegen wissen: Das ist alles Angstmache und Manipulation von linken Spinnern. In Wirklichkeit ist die Atomenergie die sicherste von allen.
Zusatz vom Abend des 22.3.11, 20 Uhr 45 deutsche Zeit
Kaum war mein Artikel drei Stunden hier im Blog, schon beeilte sich die 'Süddeutsche', meine Vorhersage über die angebliche Unschädlichkeit der Strahlung in Deutschland zu konfirmieren.
Der Artikel "Spuren der Strahlung" ist vom 22.3., 18 Uhr 36, mein Artikel wurde um 15 Uhr deutscher Zeit reingestellt.
Hier Originalton:
"Für diesen Dienstag wurden erste radioaktive Partikel über Deutschland erwartet. Bedrohlich werden die Konzentrationen aber nicht sein."
Das ist die gleiche 'Süddeutsche', die vor ein paar Tagen einen Artikel drin hatte, in dem ein (wirklicher) Fachmann deutlich machte, auch kleine Mengen Radioaktivität erzeugen zusätzliche Krebsfälle und Missbildungen im Mutterleib oder in den Genen der Fortpflanzungsorgane.
Neuer Zusatz zum Artikel 22.3.11 nachts 23Uhr40 deutscher Zeit
Diesmal ist die Financial Times Deutschland dran mit der gleichen Lüge: Artikel "Radioaktives Jod in Island nachgewiesen" (22. 3. 22Uhr 46):
"Die Teilchen aus dem Unglücks-AKW Fukushima legen offenbar weite Wege zurück: Islands Strahlenbehörde hat erhöhte Messwerte festgestellt, die Mengen sollen aber ungefährlich sein."
Na immerhin sagt man noch "sollen ... sein".
Nur zur Erinnerung: Island liegt vor unserer Haustür.
Hier bekommen Sie einen deutlichen Eindruck, wie unsere Medien funktionieren. Und das sind nun noch keinesfalls Springer-Blätter!
Weiterer Zusatz, Nacht zum 23.3.
Erneut die FTD, die bringst heyt knüppeldick:
"Rund 40 Kilometer nordwestlich des Katastrophenreaktors Fukushima-Daiichi wurden um das 400-fache erhöhte Strahlenwerte gemessen. Das teilte das japanische Wissenschaftsministerium mit, berichtet der Fernsehsender NHK. Die Belastung mit dem krebserregenden Isotop Jod-131 liege 430 mal über dem Wert, der normalerweise im Boden gemessen wird, sagte Keigo Endo von der Gunma Universität. Die Strahlenbelastung überschreite die erlaubte Jahreshöchstdosis um das Vierfache, eine akute Gesundheitsgefährdung bestehe derzeit jedoch nicht, teilte der Wissenschaftler mit."
Verstehen Sie den Trick ? AKUTE Gesundheitsgefährdung! Da Krebs und Missbildungen ja erst nach Monaten oder Jahren manifest werden, ist das ja keine AKUTE Gesundheitsgefährdung. Verstehen Sie, wie man uns mit einem Spiel mit Worten einlullen will?
"Am 11.03.2011 wurden erhöhte Strahlenmesswerte in München festgestellt. Um 19 Uhr lag der Wert bei ca. 9 Bq/qm und stieg bis 03.00 Uhr auf ca. 182 Bq/qbm.
Laut Landesamt für Umwelt ist dies auf natürliche Aktivität zurückzuführen."
Die hams nicht mehr alle! Eine Schwankung von 9 auf 182, das sind also fast 450%, das gibts nicht als natürliche Erscheinung - ausser es gibt einen speziellen Ausnahmegrund, der aber nicht aufgeführt wird. Man kann also getrost von einem Japan-Effekt ausgehen.
Es gibt also erhöhte Strahlung nicht nur im Norden.
Weiterer Zusatz 23. 3. 2011 13Uhr43
Es wird inzwischen international gemeldet: Das Trinkwasser in Tokio ist mit grössenordnungsmässig 210 Bequerel pro Kilo radioaktivem Jod "ausgestattet".
Und Tokio ist 250 km von Fukushima entfernt! Und da behaupten die allen Ernstes, es habe noch keine Kernschmelze gegeben. Die halten uns alle für blöd!
Ausserdem wurden jetzt auch wieder die Hilfstruppen aus dem Atomkraftwerk abgezogen, weil über Reaktor 3 schwarzer Rauch aufstieg. Schwarzer Rauch - und das wird uns wieder verschwiegen - bedeutet zweierlei:
1. Der eigentliche Reaktor liegt bereits frei und spuckt Radioaktivität in die Luft, auch wenn gerade kein Rauch aufsteigt.
2. Es kann sich nicht um Wasserdampf handeln, denn der ist weiss. Es gibt also nur die Möglichkeit, dass der Rauch von überhitzten Brennstäben stammt, also eine Kernschmelze.
Nun vergleichen Sie das mal mit den Meldungen, die man Ihnen vorsetzt.
Reaktor 3 ist jener, der mit einer Mischung aus Uran und Plutonium arbeitet. Das bedeutet, nun speit Fukushima auch Plutonium, das eine Halbwertszeit von mehreren 10 000 Jahren hat. Die Gegend wird also bis in die nächste Steinzeit unbewohnt bleiben müssen. Das ist weit gravierender als es Tschernobyl je war.
Noch einmal: Vergleichen Sie das mit den Meldungen, die Ihnen vorliegen.
Noch ein Zusatz: 23. 3. 2011 14Uhr55
Nun lese ich die Meldung, dass auch Reaktor 2 so viel Radioaktivität ausspuckt, dass keine Annäherung mehr möglich sein. Es wurden dort 500 MilliSievert pro Stunde gemessen. Die natürliche Hintergrundstrahlung beträgt etwa 2 MilliSievert pro Jahr.
Wenn Sie mir mit Adam Riese folgen, so haben wir also dort nun das 2 Millionen 190 Tausend-fache der natürlichen Strahlung.
Und weiterhin: Nein, keine Kernschmelze! Wir verhindern die immer noch. Die halten uns nicht nur für blöd, sondern für gehirnamputiert!
Weiterer Zusatz: 23. 3. 2011 16Uhr13
Es gibt jetzt eine offizielle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz in Person ihres Präsidenten, Dr. Sebastian Pflugbeil. Die Zusammenfassung lautet:
"Wir haben es jetzt mit dem SuperGau zu tun. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst. Weitere Evakuierungsmaßnahmen sind dringend erforderlich. Es wird vor weiterer Bagatellisierung der Kontamination des Meeres gewarnt. Berlin, den 23. März 2011"
Wer das ganz nachlesen will, hier: http://www.gfstrahlenschutz.de/pm110323.htm
Nun ist es also definitiv!
Schon wieder ein Zusatz - Heute ist der Tag der schlechten Meldungen! 23. 3. 2011 18Uhr07
Die "Süddeutsche" schreibt:
"Aus dem Katastrophen-AKW Fukushima-1 sind anscheinend geringe Mengen von Plutonium und Uran ausgetreten. Die Betreibergesellschaft Tepco erklärte am Mittwoch, dass sie in 1,5 Kilometern Entfernung vom Reaktor insgesamt 13 Mal Neutronenstrahlen auf dem Betriebsgelände gemessen habe."
Wenn es Neutronenstrahlen gibt (die kommen nur bei Atombomben und in funktionierenden oder schmelzenden Atomkraftwerken vor), dann ist eine Kernschmelze in Gang. Wenn Uran und Plutonium ausgetreten sind, ist das ebenfalls ein Hinweis auf eine Kernschmelze, kann sich aber auch auf jenen Reaktor beziehen, in dem ein Uran/Plutonium-Gemisch als Brennstoff verwendet wird.
In beiden Fällen: Damit wir die gesamte Umgebung in eine Todeszone verwandelt. Der Aufruf des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz nach einer weiteren Evakuierungszone ist dringend! ganzer Text/Quelle/links
CO2-Endlager unter Berlin und Hamburg? von Greenpeace | 14.Februar 2011
Systematisch und hinter dem Rücken der Bevölkerung leiten Politik und Industrie das nächste Endlagerproblem in die Wege: die kommerzielle CO2-Endlagerung.
“Informationen zu den Standorten werden wie Staatsgeheimnisse gehütet, das wahre Ausmaß der CO2-Verpressung wird verheimlicht”, so Karsten Smid von Greenpeace. Eine neue Greenpeace-Karte zeigt, um welche Standorte es geht.
Die Karte weist 408 Standorte auf, die laut Bundesanstalt für Geowissenschaften (BGR) geologisch als CO2-Endlager in Frage kommen. Betroffen sind vor allem Landkreise und Gemeinden im norddeutschen Raum, aber auch bei München. Sie können sich jetzt – zum Beispiel über Google Earth – vergewissern und zu Wort melden. Der Gesetzentwurf zur CO2-Verpressung (CCS) soll demnächst ins Kabinett eingebracht werden. Ist er erst einmal verabschiedet, werden es die Gemeinden schwer haben, sich gegen Endlagerungspläne zur Wehr zu setzen.
Ferienorte, Großstädte, Weltnaturerbe Wattenmeer
Große Endlagerpotentiale gibt es vor allem in Ostfriesland von Bremerhaven bis Oldenburg und Emden, unter den ostfriesischen Inseln Spiekeroog und Langeoog sowie im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Weitere potentielle CO2-Endlagerstätten befinden sich unter dem Ballungsraum Hamburg-Billstedt, sowie bei Sittensen zwischen Hamburg und Bremen. Auch im Südosten von Berlin bei Königs Wusterhausen, in Nordrhein-Westfalen, zwischen Paderborn und Höxter, in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Pasewalk und östlich von München bei Waldkraiburg sind Areale zu finden.
CCS-Gesetz ignoriert Fragen der Langzeitsicherheit
CCS bedeutet Carbon Capture and Storage. Dabei wird das bei der Kohleverstromung anfallende Klimagas CO2 abgefangen und im Untergrund verpresst. Die Technologie steht noch am Anfang. Unter Fachleuten ist unstrittig, dass der Einsatz in Kraftwerken voraussichtlich erst in 15 bis 20 Jahren möglich sein wird – zu spät für den Klimaschutz. Zudem sind die Risiken kaum abschätzbar.
Greenpeace lehnt das vorliegende CCS-Gesetz als übereilten Einstieg in die kommerzielle CO2-Verpressung ab. Das Klimagas muss über 10.000 Jahre sicher unter der Erde verwahrt bleiben. Der Gesetzentwurf wird dieser Notwendigkeit in keiner Weise gerecht. “Die Technik ist riskant und bringt uns beim Klimaschutz nicht weiter”, sagt Klimaexperte Smid.
“Wir können unsere Problemstoffe nicht immer einfach unter der Erde verbuddeln und Altlasten und mögliche Havarien unseren Kindern hinterlassen.”
Versicherungen wollen bei Leckagen nicht haften
Beim Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik Anfang Februar hat selbst die Versicherungsbranche die Risiken für ein Wiederaustreten von CO2 für unkalkulierbar und nicht zu versichern erklärt. Für Bundesumweltminister Norbert Röttgen ein Dilemma. Er plant nun, mögliche Leckagen aus CO2-Endlagern nicht mehr als Freisetzung von CO2 zu werten sondern so umzudefinieren, dass die Industrie von der privatwirtschaftlichen Haftung befreit wird. Smid:
“Diese absurden Gedankenspiele lösen nicht die Probleme, sondern gefährden zukünftige Generationen.”
Veröffentlichung unerwünscht …
Greenpeace hatte bereits im Juni 2010 um Auskunft über CO2-Endlager gebeten. Die BGR verweigerte die Herausgabe der Standortinformationen mit unterschiedlichen Begründungen. Nun musste die Behörde die Daten zwar nach dem Umweltinformationsgesetz herausgeben, wollte aber die Veröffentlichung nach dem Urheberschutzgesetz (§ 53) untersagen. Greenpeace gab daraufhin ein Rechtsgutachten in Auftrag. Es kommt zu dem Ergebnis, dass “harte Fakten” grundsätzlich nicht dem Urheberrechtsschutz unterliegen und eine Tabelle im Excelformat nicht die schöpferische Tiefe erreicht, um urheberrechtlich schützenswert zu sein.
... Bürgerproteste befürchtet?
Der Widerstand gegen eine Veröffentlichung der potentiellen CO2-Lagerstätten mag handfeste Gründe haben. Bisher kam es an jedem möglichen Standort zu massiven Protesten der Bevölkerung. 2009 war ein erstes CCS-Gesetz am Widerstand von Bürgern in Nordfriesland/Schleswig-Holstein gescheitert.
In jüngster Zeit hat zudem ein Fall aus Kanada Aufmerksamkeit erregt. In Saskatchewan gibt es Hinweise auf Lecks in einem unterirdischen CO2-Endlager. Die Besitzer einer Farm über dem Speicher fanden vermehrt tote Tiere auf ihrem Grundstück. Wasser sprudelte wie mit Kohlensäure versetzt. Noch ist nicht endgültig geklärt, ob freigesetztes CO2 für die Vorfälle verantwortlich ist.
Der Fall sorgte auch in Teilen Brandenburgs für Unruhe: In Beeskow und Neutrebbin will der schwedische Energiekonzern Vattenfall potentielle CO2-Speicherstätten erkunden. Gegen die Pläne haben sich bereits Bürgerinitiativen gebildet. Die Stadt Beeskow hat im Juni 2010 Widerspruch gegen die Genehmigung zur Erkundung eingelegt.
Greenpeace fordert Umweltminister Norbert Röttgen auf, alle betroffenen Gemeinden und Regionen über die für möglich befundenen Endlagerstandorte und -kapazitäten zu informieren, bevor das CCS-Gesetz ins Kabinett eingebracht wird.
Potentielle CO2-Endlager in Deutschland auf Google Earth (Wer Google Earth nicht installiert hat, kann hier eine kostenlose Version herunterladen.)
Bundeministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ilse Aigner persönlich
Dienstsitz Berlin Wilhelmstraße 54 10117 Berlin Postanschrift: 11055 Berlin poststelle@bmelv.bund.de
Sehr geehrte Frau Aigner,
gerne positionieren Sie sich ja in der Öffentlichkeit als Ministerin, die den Schutz der Bevölkerung oder besser "Verbraucher" anstrebt. Aber davon bleibt nicht viel, wenn man ein wenig tiefer gräbt. Noch während Sie mit großen Gesten und großen Worten zum Dioxin-Skandal Stellung beziehen, wird in Ihrem Ministerium daran gebastelt, das Vetorecht des Bundesumweltamtes zu umgehen (Monitor-Bericht vom 27.01.2011 ).
Wie meinten Sie noch im deutschen Bundestag am 19.01.2011 im Zusammenhang mit dem Dioxin-Skandal? "Vorsorgender Verbraucherschutz muss vor allen wirtschaftlichen Interessen stehen. Der Schutz der Gesundheit hat die höchste Priorität."
Nun, mit den Dioxin-Skandalen haben wir ja schon einige Erfahrungen, denn sie kommen in regelmäßigen Abständen und die Politik verspricht regelmäßig, dem ein Ende zu setzen. Doch inzwischen kommt der Verdacht auf, dass nicht den Dioxin-Skandalen ein Ende gesetzt werden soll, sondern lediglich der aktuellen Berichterstattung darüber. Inzwischen macht sich sogar die Presse darüber lustig und das will etwas heißen.
Aber der Grund meines Schreibens ist ein anderer. Während die Presse schweigt, teilt das Umweltinstitut München e.V. mit, dass Monsanto einen Antrag gestellt hat, ab März diesen Jahres den Anbau von Gen-Zuckerrüben zu betreiben. Das sind die gleichen Zuckerrüben, deren Anbau zunächst von der US-Regierung genehmigt und dann vom obersten Bundesgericht der USA verboten wurde. Nicht nur das, die US-Bundesrichter haben auch die Zerstörung der Zuckerrüben angeordnet. Das war eine echte Sensation in einem Land, in dem man der Gentechnik sehr "zugetan" ist. Entsprechend haben das auch deutsche Medien gesehen und darüber berichtet, wie z. B. die Financial Times Deutschland.
Nun frage ich mich, wo bleibt Frau Aigner, nach eigenem Bekunden die "Kämpferin für die Gesundheit der Deutschen" und verkündet in der Presse, dass sie keinesfalls die Genehmigung gibt, diese gefährliche Pflanze auszubringen? Die Gefahren beschreibt das Umweltinstitut München e.V. wie folgt;
Ab März will Monsanto drei Jahre lang seine Gen-Rüben in Sachsen-Anhalt und voraussichtlich auch an weiteren Standorten testen.
Pikanterweise handelt es sich um genau dieselbe Zuckerrübe, die in den USA aufgrund erheblicher Umweltbedenken nach mehrjährigem Anbau verboten wurde.
Schon vor mehreren Jahren wurde ein Antrag auf kommerziellen Anbau in der EU eingereicht. Klares Ziel der Freisetzung ist es also, den Anbau genmanipulierter Zuckerrüben in Deutschland und Europa in großem Stil zu ermöglichen.
Der Freilandanbau genmanipulierter Zuckerrüben ist hochriskant: Zuckerrüben werden durch den Wind aber auch durch Insekten bestäubt. Die Pollen werden also über große Entfernungen verbreitet, transgenes Material kann aber über Bienen auch in den Honig gelangen. Zuckerrüben kreuzen in eine Vielzahl anderer Pflanzenarten aus, so dass auch Wildpflanzen genetisch verschmutzt würden. Das gesundheits- und umweltschädliche Pestizid Roundup würde in noch größeren Mengen ausgebracht.
Ich fordere Sie deshalb auf, den Anbau dieser Rüben zu untersagen und das auch in der Presse zu verkünden. Und ich bitte Sie und Ihre Ministerialbeamten bei einer Antwort auf die gerne verwendeten Euphemismen zu verzichten, die "grüne Gentechnik" sei nur eine andere Variante der Züchtung in der Landwirtschaft. Die normale Züchtung ist vergleichbar mit dem Liebesakt eines Brautpaares, während die grüne Gentechnik der Vergewaltigung der Braut durch einen anderen Hochzeitsgast gleicht. Gleichfalls sollten Sie mich mit der Meinung der immer wieder angeführten Experten verschonen, deren Einkommen vor allem aus Gefälligkeitsgutachten für eben diese Konzerne resultiert. Auch Ihnen dürfte die rigide Art von Monsanto bekannt sein, die dieses Unternehmen in den lateinamerikanischen Ländern, Kanada und den USA anwendet. Schon alleine wegen der erpresserischen Methoden und der fortgesetzten Nötigung durch diesen Konzern sollte es in Deutschland nicht noch weiter Fuß fassen können.
In Deutschland sind mehr als zweidrittel der Bürger gegen Genmanipulation, weil schon eine einzige Fehlentwicklung genügt, katastrophale Folgen heraufzubeschwören. Der Mensch betreibt die Zerstörung der Umwelt schon im konventionellen Bereich überproportional, da bedarf es keiner biotechnischen Beschleunigung.
Ich werde dieses Schreiben an sie veröffentlichen und auch Ihre Antwort, die ich umgehend erwarte und nicht erst, wenn eine kurze Pressenotiz verkündet, dass die Freilandversuche für die Gen-Zuckerrüben begonnen haben. Sollten Sie das ignorieren, könnte Stuttgart 21 ein kleines Geplänkel gegen das werden was Ihr Ministerium dann erwarten darf, denn ich werde in der Bloggerszene dafür werben, dass dieses Schreiben an Sie möglichst weit verbreitet wird.
Gert Flegelskamp
Dieses Schreiben an Frau Aigner darf von allen übernommen werden, ob im Original oder modifiziert. Ich bitte um eine möglichst weite Verbreitung von allen, die nicht demnächst bei allen Süßspeisen und beim Einkauf von Zucker genmanipuliertes Essen oder genmanipulierte Süßspeisen auf den Tisch bringen wollen. Wenn ein Land wie die USA den Anbau diese Zuckerrüben verbietet, sagt das viel über die Gefährlichkeit der Ausbringung aus. ganzer Text/Quelle/links
Heilpflanzen werden in der EU verboten von Freeman
Die Pharmalobby hat es fast geschafft die lästige Konkurrenz die von Naturprodukten kommt auszuschalten. Ab 1. April 2011 wird der Verkauf aller Heilpflanzen in der EU verboten, die nicht lizenziert sind. Die Pharma- und Agrarmultis wollen jeden Aspekt unser Gesundheit und Ernährung kontrollieren und alles was dem im Wege steht wird vernichtet. Wer in Zukunft Naturprodukte anbietet muss den gleichen aufwendigen und teuren Prüfungsprozess durchlaufen wie für Arzneimittel, was viele eliminieren wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Kräuter und Pflanzen aus der Natur seit Jahrtausende sich bewährt haben.
Laut Europäischen Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD), wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark einschränkt. Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Produkte aus Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen die keine Lizenz haben.
Die Direktive verlangt, dass alle Präparate der gleichen Prozedur unterzogen werden wie chemische Arzneien. Es spielt keine Rolle, dass diese schon seit Jahrtausende in der Bevölkerung als bewehrte Hausmittel verwendet wurden. Die Pharmagiganten können sich das teure Zulassungsverfahren leisten, aber wie soll ein kleiner Kräuterhersteller das machen, wenn für jeden Naturstoff oder eine Mischung daraus eine einzelne Prüfung bezahlt werden muss?
Für die Zulassung muss ein Betrieb der Heilmittel mit Kräutern herstellt nachweisen, dass sein Produkt seit mindestens 30 Jahren innerhalb der EU sicher und effektiv angewendet wurde. Eine grosse Hürde die nicht jeder erfüllen kann. Neue und innovative Produkte oder Heilmittel die aus China, Indien, Japan oder sonst wo ausserhalb der EU kommen und die keine sichere Anwendungsvergangenheit innerhalb der EU von 30 Jahren haben, bleiben vom Markt.
Alle Naturstoffe die eine heilende Wirkung haben, werden in Zukunft wie eine gefährlich Droge behandelt, die erst auf ihre Ungefährlichkeit geprüft werden muss, was völlig absurd ist. Mit dieser Hürde als Trick wird die Pharmamafia alleine bestimmen was gut für unsere Gesundheit ist. Keine Alternativen sind dann erlaubt. Das Motto lautet, was die Natur produziert ist gefährlich, nur was aus dem Labor kommt ist sicher. Mit ihren Lobbyisten welche die EU-Bürokraten überzeugten oder besser gesagt schmierten, haben sie es erreicht. Selbstverständlich wieder mit der Ausrede, es geht nur um unsere Sicherheit und unser Wohl.
Um ein banales Beispiel zu nehmen, wer in Zukunft getrocknete Pflaumen anbietet, weil sie seit je her gut für die Verdauung sind und keine Lizenz dafür hat, macht sich strafbar.
Wie konnte das passieren? Weil man Naturstoffe denen man eine Heilwirkung zuschreibt nicht mehr als Lebensmittel einstuft werden sondern als Arznei. Es geht dabei um Handelsgesetze und um Patentgesetze. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Damit wird nicht unsere Gesundheit geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Um die Gesundheit geht es gar nicht, denn die ist ihnen völlig egal. Es geht um Gier und noch mehr Geld und die Politiker und Gesundheitsbehörden sind ihre Helfershelfer dabei.
Wollen wir uns das weiter gefallen lassen, wie die Regierungen, Parlamente und Bürokraten nur im Interesse der Konzerne arbeiten und nicht in unserer? Wollen wir weiter passiv zuschauen wie unsere Rechte immer mehr eingeschränkt werden? Wir sollten selber entscheiden was für uns gut ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel. Es ist Zeit zu handeln bevor es zu spät ist. ganzer Text/Quelle/links
Oxford-Professor fordert Zwangsmedikation der gesamten Bevölkerung durch Trinkwasser von Aaron Dykes/Prison Planet.com/August 1, 2010
Der Professor für Bioethik an der Oxford-Universität Julian Savulescu argumentiert in seiner Veröffentlichung mit dem Titel “Fluoride and the Future: Population Level Cognitive Enhancement”, dass die Zugabe von Fluorid zum Trinkwasser der Schlüssel für “die Zukunft der Menschheit sein könnte”.
“Fluoridierung könnte sich nicht nur um Zahnfäule drehen [sondern] um den Drang, besser zu werden.”
Diese Zwangsmedikation der Bevölkerung sei eine Form der “Erhöhung”, die ein Zeitalter einleitet in dem mentale und andere Fähigkeiten durch Chemikalien verbessert werden:
“Fluoridierung ist nur die Spitze des Eisberges was Verbesserungen anbelangt. Die Wissenschaft entwickelt sich schnell voran und bringt sichere und effektive Stoffe hervor die die kognitiven Fähigkeiten verbessern, Medikamente die unsere geistigen Kapazitäten erweitern. Seit langem verwenden Menschen plumpe Stoffe zur Verbesserung, meist um Wachheit zu fördern, wie Nikotin, Koffein und Amphetamine. Eine neue Generation von effektiveren verbessernden Stoffen tritt hervor: Ritalin, Adderral, Ampakine und die Piracetam-Familie von Gedächtnisverbesserern.”
“Aber sobald sehr sichere und effektive kognitive Verbesserer entwickelt werden – was fast garantiert der Fall sein wird – stellt sich die Frage ob sie dem Wasser beigesetzt werden sollten, wie Fluorid oder Folsäure in unsere Frühstücksflocken. Es scheint, dass man einer weitläufigen kognitiven Verbesserung der Bevölkerung nicht widerstehen können wird.”
Der Traum, den Savulescu beschreibt, basiert auf der Falschinformation dass die Zugabe von Fluorid zum Trinkwasser ein gewaltiger Fortschritt für die Menschheit gewesen sei. Die us-amerikanische Behörde Center for Disease Control zählt die Fluoridierung von Trinkwasser zu den 10 wichtigsten Meilensteinen für die öffentliche Gesundheit im 20. Jahrhundert. Fluorid wird in Verbindung gebracht mit neurologischen Schäden, Schilddrüsenproblemen, Knochenkrebs und sogar Erblindung.
Der Großteil der dem Trinkwasser beigesetzten Stoffe ist nicht einmal das bereits an sich giftige Natriumfluorid, sondern ein Abfallprodukt der Industrie namens Hexafluoridokieselsäure. Savulescus Vision hakt gewaltig und Vergleiche mit dem dystopischen Roman Brave New World liegen mehr als nahe. Der Autor Aldous Huxley zeichnete eine Diktatur in der Zukunft in welcher die Menschen “lernen, ihre Knechtschaft zu lieben“. Die beruhigende Droge Soma im Roman entspräche in der Realität einer Mischung aus zahlreichen Medikamenten, die eine künstliche Zufriedenheit bedingen. Huxley verlautbarte:
“Es wird in der nächsten oder übernächsten Generation eine pharmakologische Methode geben um Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und um Diktaturen ohne Tränen hervorzubringen, um es so zu formulieren, um ein schmerzfreies Konzentrationslager für ganze Gesellschaften hervorzubringen, damit Menschen es eher genießen dass man ihnen ihre Freiheiten nimmt, weil sie abgelenkt sind von jeglichem Verlangen nach Rebellion durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder durch via pharmakologischen Mitteln ergänzte Gehirnwäsche. Und das scheint die endgültige Revolution zu sein.”
Kurt Nimmo berichtete im Dezember 2009 über eine Nachrichtenmeldung, in der die Zugabe von Lithium zum Trinkwasser befürwortet wurde. Japanische Forscher würden laut Georgiou “untersuchen ob Spuren von Lithium die Stimmung in einer Gemeinde genügend beeinflussen können – auf eine positive Weise ohne die Nebenwirkungen vobn Lithium – um das Allgemeinbefinden ernsthaft zu verbessern und die Selbstmordrate zu verringern.”
AP berichtete 2008, dass pharmazeutische Medikamente im Trinkwasservorrat des Großteils amerikanischer Städte zu finden seien. Mindestens 46 Millionen Menschen wären davon betroffen.
Die New York Times veröffentlichte eine Meldung mit dem Titel “Es befinden sich Medikamente im Trinkwasser. Was nun?“:
“Es befinden sich Spuren von Beruhigungsmitteln im Wasser New York Citys. Ibuprofen und Naproxen in Washington, D.C. Anti-Epileptika und angstlösende Medikamente im südlichen Kalifornien… Aber wie schlimm ist es tatsächlich?”
Das U.S. Geological Survey listet darüberhinaus Herbizide, endokrine Disruptoren und Hauhaltschemikalien.
Schockierende Konzepte für eine Massensterilisation der Bevölkerung durch Zwangsmedikation via der Trinkwasserversorgung, wie sie von US-Präsident Obamas führendem Wissenschaftsberater in dessen Buch Ecoscience von 1977 vorgeschlagen worden waren, sind bereits im Gange während weltweit die Spermienproduktion schwindet und geschlechtsverändernde Chemikalien unsere Flusse und Seen vergiften. Wie wir bereits betont hatten, befürwortete John P. Holdren nicht nur ein globales Regime um Zwangsabtreibungen, die Sorgerechtsübernahme von außerehelichen Kindern sowie verhütende Körperimplantate umzusetzen, sondern forderte außerdem das “Hinzufügen eines sterilisierenden Stoffes zum Trinkwasser und zu Grundnahrungsmitteln“. Holdren fügte hinzu dass der sterilisierende Stoff klar umrissene Bedingungen erfüllen müsse sodass nur Menschen betroffen sind und nicht etwa Nutzvieh.
“Er muss durchweg effektiv sein trotz stark unterschiedlichen Dosen die Individuen aufnehmen und trotz unterschiedlicher Fruchtbarkeit und Empfindlichkeit von Individuen; er muss frei sein von gefährlichen oder unangenehmen Nebenwirkungen und er darf keine Auswirkungen haben auf Mitglieder des anderen Geschlechts, auf Kinder, alte Menschen, Haustiere oder auf Nutzvieh,”
schrieb Holdren mit seinen Co-Autoren Paul Ehrlich und Anne Ehrlich. Lord Bertrand Russell hatte das übergreifende Konzept auf den Punkt gebracht:
“Wissenschaftliche Gesellschaften stecken noch in den Kinderschuhen… Man kann erwarten dass Fortschritte in der Physiologie und der Psychologie Regierungen weitaus mehr Kontrolle verleihen werden über den Geist des Individuums, als sie es in totalitären Ländern bereits haben. Ernährung, Injektionen und Zwang werden zusammen von einem frühen Alter an jene Art von Charakter und jene Überzeugungen hervorbringen welche die Obrigkeit als wünschenswert erachtet und jedwede ernste Kritik an den Mächtigen wird psychologisch unmöglich.”
The Impact of Science on Society, 1953
“Man wird von gewöhnlichen Männern und Frauen erwarten dass sie fügsam, fleißig, pünktlich, unbekümmert und zufrieden sind. Von diesen Eigenschaften wird Zufriedenheit wahrscheinlich als am wichtigsten erachtet. Um jene hervorzurufen kommen sämtliche Forschungen der Psychoanalyse, des Behaviourisms und der Biochemie ins Spiel.”
Iran bietet USA bei Schliessung des Bohrlochs im Golf von Mexiko Hilfe an von petrapez
Washington drängt auf neue Sanktionen gegen Teheran während ein grosser Teil der Ostküste des amerikanischen Landes stirbt
Wie es am 23.Mai bei Reuters hiess, hat Mehran Alinejad, der Leiter für spezielle Bohrarbeiten der National Iranian Drilling Co. (NIDC) – der nationalen iranischen Ölbohr-Gesellschaft – gesagt, dass der Iran erfolgreich riesige Öl-Lecks in der Vergangenheit behoben hatte, vor allem bei Anlagen, die während des achtjährigen Krieges mit dem Irak in den 1980er Jahren bombardiert wurden. Das Eindämmen der Ölpest im Golf von Mexiko ist keine grosse Herausforderung im Vergleich zu dem, was die iranische Firma in der Vergangenheit in solchen Fällen behandelt hatte. Der Iran bot den Vereinigten Staaten von Amerika nun schon zum zweiten Mal Hilfe bei der Schliessung des Lecks an. (1)
Alinejad sagte
“Die iranischen technischen Teams haben grosse Erfolge in Öl, auch im Vergleich mit dem Golf von Mexiko ist die Deckelung der Bohrinsel kein Kunststück.
Es ist jedenfalls eine ökologische Katastrophe in dem Golf von Mexiko, deren negative Folgen für jedermann sind. Deshalb, wenn wir eine angemessene Antwort von den Beamten dieses Landes bekommen haben, können wir das Problem untersuchen und zu deren Auflösung beitragen.”
Reuters schrieb, dass Alinejad Irans Angebot der Hilfe wiederholte hätte.
Währenddessen faselt der US-Präsident Drohungen gegen den Energiekonzern BP daher, dass man der Firma die Reparaturarbeiten entziehen und andere damit beauftragen und zum Schadenersatz verpflichten würde, was schliesslich eine Selbstverständlichkeit ist. Nach Angaben des Handelsblatts warnte Innenminister Ken Salazar nach einem Besuch in der BP-Firmenzentrale in Houston: sollte das Unternehmen seinen Worten keine Taten folgen lassen und das Leck nicht endgültig stopfen, werde es aus dem Weg gedrängt, von den Arbeiten zur Schliessung des Bohrlochs ausgeschlossen und andere Firmen damit beauftragt. (2)
Das ununterbrochene Austreten des Öls und der Einsatz der hochgiftigen Chemikalien sind längst kein nationales Problem für die USA mehr sondern bedrohen einen grossen Teil des Lebens auf der ganzen Erde. Die Katastrophe ist vermutlich viel grösser als bisher gezwungenermassen zugegeben wird, niemand kann unter Wasser das bisherige Ausmass benennen, denn die giftigen Chemikalien dienen dazu, dass Öl unter der Meeresoberfläche zu halten. 5.000 Barrel Rohöl würden pro Tag austreten, behauptete BP während Analysten vermuten, dass mindestens 70.000 Barrel Öl täglich aus dem Bohrloch fliessen. Der Golfstrom wird das Öl und das Gift in die globalen Meeresströmungen transportieren und weltweit verteilen, auch gerade in die arktischen und nordatlantischen Gewässer.
Neue UN-Sanktionen gegen Teherans Atomprogramm ist das einzige, was der US-Regierung aktuell zum Thema Iran einfällt während ein Stück Leben dieses Planeten durch die Ölpest zugrunde geht und jegliche Hilfe, weil man in “politisch korrekten, selbst festgelegten Normen” denkt, abgeschlagen wird.
Slick from US oil spill reaches coastland
Greenpeace-Experte über die Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor fast vier Wochen am 30.April 2010
Riesige Ölpest war vorhersehbar von Joe Kishore 4. Mai 2010 aus dem Englischen (3. Mai 2010)
Am 20. April explodierte die Ölförderplattform Deepwater Horizon, und seither breitet sich ein riesiger Ölteppich aus, der die US-Bundesstaaten an der Golfküste mit einer wirtschaftlichen und ökologischen Katastrophe bedroht. British Petroleum, der Besitzer der Ölförderplattform, behauptet nun, die Katastrophe sei unvorhersehbar gewesen.
Eine Sicherheitseinrichtung, der Blow Out Preventer (BOP), sollte im Notfall die Ölquelle verschließen. Doch weil er versagte, fließen seit der Explosion täglich bis zu 25.000 Barrel Öl ins Meer. Bis zur Stunde sind auch alle Versuche, den BOP manuell zu aktivieren, ohne Erfolg geblieben.
Weder die Firma noch die Regierung hatten einen Plan B in petto, falls der BOP versagen sollte. Weitere Optionen, die momentan geprüft werden, um die Quelle zu verschließen, benötigen noch Wochen, wenn nicht Monate Vorbereitungszeit, und niemand weiß heute, ob sie überhaupt funktionieren.
"Wir beackern hier neues Gelände", sagte der Kommandant der Küstenwache, Thad Allen. "Es ist schwer, einen Notfallplan für ein Katastrophenereignis zu erstellen, für das es kein Beispiel gibt. Und das war hier der Fall."
Aber war das Versagen des BOP wirklich so unvorhersehbar?
Ein Bericht des Minerals Management Service (MMS, Behörde für die Verwaltung von Bodenschätzen) von 1999, den die Demokratische Senatorin Maria Cantwell aus Washington durchsickern ließ, sagte aus, dass BOPs in einer Zweijahresperiode in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre 117-mal ausgefallen seien.
Zwar führte keiner dieser Ausfälle zu einer Verschmutzung vom Ausmaß wie bei Deepwater Horizon, aber sie demonstrierten ohne Zweifel, wie anfällig BOPs sind. Ein wesentlicher Unterschied bestand darin, dass sich die anderen BOP-Ausfälle in flacheren Gewässern ereigneten.
Außerdem hat es in den letzten Jahren durchaus massive Ölverschmutzungen gegeben. "Die Leute in der Wirtschaft und der Regierung sagen, dies sei beispiellos, auf ein solches Ereignis könne man sich unmöglich vorbereiten", kommentierte John Amos, Präsident von SkyTruth, einer nicht profitorientierten Firma, die Ölverschmutzungen und andere Umweltkatastrophen untersucht. "Aber vor weniger als einem Jahr gab es vor der Küste von Australien einen sehr ähnlichen Blow Out und Ölteppich, damals bei einer zwei Jahre alten Plattform."
Amos bezog sich auf die Montara-Ölpest, bei der von August bis November 2009 bis zu 35 Millionen Liter Öl in die Timorsee strömten. (Siehe, "Unanswered questions over Australian offshore oil spill" http://www.wsws.org/articles/2009/nov2009/oils-n07.shtml)
"Egal, welche Technologie wir nutzen, und was die Vorschriften sind, es wird immer technische Fehler geben, und Menschen werden immer Fehler machen", sagte Amos der WSWS.
Die Katastrophe im Golf von Mexiko wird auch mit einer früheren Katastrophe vor der mexikanischen Küste von 1979 verglichen. Damals erlebte das Ölfeld Ixtoc I einen Blow Out, und das BOP versagte. Neun Monate lang strömte Öl aus und ergoss sich in den Golf von Mexiko, worauf das Öl nach Norden Richtung Texas trieb. Diese Ölkatastrophe gilt als die zweitgrößte der Geschichte.
BP erklärte in seinem Förderplan, den es im Februar 2009 beim MMS einreichte: "Bei diesem Projekt ist ein unfallbedingter Ölausbruch an oder unter der Oberfläche unwahrscheinlich."
BP hielt es offensichtlich nicht für notwendig, für diesen unwahrscheinlichen Fall besondere Vorkehrungen zu treffen. Die Firma erklärte: "Wegen der Entfernung zur Küste (75 km) und den verfügbaren Gegenmaßnahmen sind keine bedeutenden nachteiligen Auswirkungen zu befürchten."
Bohrfirmen lehnen so genannte "akustische Schalter" ab, die ungefähr 500.000 Dollar kosten und eine zusätzliche Absicherung im Falle eines Blow Outs sind. Norwegen und Brasilien, zwei wichtige Ölförderländer, schreiben diese Technologie vor, die Vereinigten Staaten nicht.
BP kämpft auch gegen strengere Sicherheitsregeln. In einem Brief, der von ABC News bekannt gemacht wurde, teilte Vizepräsident Richard Morrison von BP America der MMS mit, dass die Firma gegen eine "Ausweitung verpflichtender Regeln" sei.
"Wir glauben, die aktuellen Sicherheits- und Umweltstatistiken zeigen, dass die freiwilligen Verpflichtungen ... nach wie vor erfolgreich sind", sagte Morrison. ganzer Text/Quelle/links
Die internationale Organisation Avaaz Wirbt zurzeit dafür, eine Petition zu unterzeichnen, die sich gegen die gerade von der EU-Kommission erneute Bewilligung neuer genmanipulierter Nahrungsmittel richtet. Ich habe die Petition unterzeichnet. Sie wird, so denke ich, wie wohl alle oder zumindest die die meisten Petitionen nutzlos sein. Ich glaube nicht daran, dass Petitionen zu einem Ergebnis führen, dass die Petenten einfordern, weil aus meiner Sicht mit dem Petitionsverfahren nur die Illusion für die Bürger beabsichtigt ist, sie glauben zu machen, sie hätten einen Weg, in der Politik mitzureden. Wenn ich dennoch unterzeichnet habe, geschieht das, um der Politik zu zeigen, dass ich mit dieser Politik nicht einverstanden bin. Für mich sind Petitionen die digitale Variante der Demonstration. Aus diesem Grund sollten möglichst viele Menschen unterzeichnen, damit es eine machtvolle Demonstration wird. Einfach auf den Namen der Organisation oben klicken.
Diese Frage kann mit 100% nur die Antwort JA kennen. Nun gibt es sie ja, die Befürworter der Biotechnologie, wie man die Genmanipulationen zur Beschönigung auch nennt. Bio und noch mehr in Verbindung mit grün sind ja positiv besetzte Begriffe. Grüne Biotechnik, wer denkt dabei schon Böses? die Fans der "grünen Biotechnologie" werden empört aufschreien und Beweise verlangen, wenn ich die Schädlichkeit dieser Technologie zu 100% bejahe. Ich kann für meine Aussage bei keiner einzigen Pflanze, die gentechnisch manipuliert wurde, mit Formeln und Nachweisen über die möglichen Auswirkungen dienen. Dennoch ist meine Aussage beweisbar.
Inzwischen dürfte allen Menschen bewusst sein, dass das schlimmste Wesen auf diesem Planeten der Mensch ist, der Homo Sapiens Sapiens. Aber die menschliche Natur hat sich ja weiter entwickelt und eine neue Spezies hervorgebracht, den Homo Sapiens Oekonomikus. Bei ihm hat sich die latent seit langer Zeit vorhandene Gier der Menschen zu seinem das Sein bestimmenden Faktor weitergebildet. Sein Gebrüll "Profit, Profit" klingt weit über das Land, wie weiland das Gebrüll des Tyrannosaurus Rex und das der im Verbund zusammen jagenden Raptoren. Die Gentechnik macht den gesamten Planeten zu einem Jurassic-Park, in dem vor allem die Gen-Konzerne wie Monsanto, Aventis CropScience, Pioneer Hi-Bred, Syngenta Seeds und andere die Rolle der fleischfressenden Riesensaurier übernommen haben.
Deshalb kann man die Frage, ob die Gentechnik an sich schon schädlich ist, so definitiv mit ja beantworten und die mit dieser Technik befassten Konzerne haben das auch schon mannigfaltig bewiesen. Herausragend ist dabei das Unternehmen Monsanto, das in Südamerika, in Kanada und den USA bereits die Folgen nachhaltig unter Beweis gestellt hat, was passiert, wenn man Konzernen aufgrund von Patenten die Kontrolle über die Grundnahrungsmittel an die Hand gibt. Nun könnte man ja einwenden, dass Monsanto schließlich in den USA liegt, also weit weg. Doch das sehe ich anders, denn aus meiner Sicht sind längst geheime "Landungstruppen" von Monsanto am Werk, so genannte Tarnkappenorganisationen und die möchte ich hier kurz vorstellen. Zu nennen wäre da an vorderster Stelle die Uni Rostock und das Land Mecklenburg-Vorpommern. 1996 trat dort die Agrobiotechnologin Inge Broer ihren Dienst an und ist seit 2001 dort als Professorin für Agrobiotechnologie tätig. Nun ist ein Lehrstuhl für Agrobiotechnologie das Eine, aber diese Dame hat auch noch weitere Hobbys entwickelt, zu denen auch eigene Patente auf Biotechnik gehören. Bereits 1999 hat sie den Verein FINAB e. V. gegründet, ein Verein zur Förderung innovativer und nachhaltiger Agrobiotechnologie. Inge Broer ist Vorstandsvorsitzende, ein weiteres Vorstandsmitglied ist der Bürgermeister der Gemeinde Sanitz und die Schatzmeisterin ist eine Dame mit Namen Kerstin Schmidt. Die letztgenannte Dame, Mathematikerin, tritt außerdem als Geschäftsführerin von 3 Firmen in Erscheinung:
BioMath, biovativ, BioOK
Alle 3 Firmen haben den gleichen Firmensitz wie der Verein FINAB e. V., dabei ist zunächst einmal die BioOK herauszustellen. Dieses Unternehmen wird von dem Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Annette Schavan) finanziert und hat die Aufgaben: "Zulassungs- und Überwachungsverfahren für gentechnisch veränderte Nutzpflanzen". Gesellschafter ist, wie könnte es anders sein, unsere rührige Professorin Inge Broer. Doch vielleicht sollte man zuerst einmal bei Annette Schavan verbleiben, weil ich die Aussagen in ihrem Lebenslauf ausgesprochen erhellend oder aber seltsam finde. Sie hat Erziehungswissenschaft, Philosophie und Katholische Theologie studiert, ist Honorarprofessorin für Katholische Theologie an der Freien Universität Berlin und hat ihre Dr.-Arbeit (Dr. phil.) mit einer Arbeit über Gewissensbildung gemacht. Ich frage mich nun, wie sich katholische Theologie und Genmanipulation in Einklang bringen lassen. Nach der katholischen Glaubenslehre müsste doch die gesamte Genforschung eigentlich verdammt werden, weil man damit Gott ins Handwerk pfuscht. Aber diese Dame mit dem offenbar eingefrorenem Grinsen und ihrem salbungsvollen Getue hat mit der Gentechnik offenbar keinerlei Probleme, denn sie fördert diese Technik unverhohlen und unverdrossen. Ihre Dr.-Arbeit über Gewissensbildung hat sie offenbar nicht angesteckt, ein eigenes Gewissen zu bilden, denn ihr Gewissen müsste ihr eigentlich sagen, dass alleine der Umstand, dass 75% der Bevölkerung Gentechnik ablehnen, Grund genug sind, diese Technik nicht noch mit den Steuergeldern der Gegner massiv zu fördern. In meinen Augen ist sie eine dieser scheinheiligen Typen, die den "Glauben" wie eine Monstranz vor sich her tragen, ohne ihn im Innern auch zu fühlen. So empfinde ich auch die bei den Aussagen zu BioOK auf den Seiten des BMBF rechts eingeblendete Broschüre, in der die Gentechnik in den höchsten Tönen gelobt wird. Von dem Logo "Unternehmen Region" bin ich auch irritiert, weil es das Zeichen "Grüner Punkt" enthält. Damit soll wohl die Assoziation zu dem in der Bevölkerung positiv besetzten Begriff "Grüner Punkt" erfolgen. Ich übersetze dieses Zeichen aber sinngemäß mit "Alles Müll".
BioMath ist ein Unternehmen, welches das so genannte begleitende Monotoring beim Anbau genmanipulierter Pflanzen und beim Aufbau von Versuchsfeldern für genmanipulierte Pflanzen im Einzelfall spezifisch entwickelt. So hat das Unternehmen 2007 für MON810 von Monsanto ein "erweitertes" Monitorverfahren entwickelt. Zu den weiteren Kunden von BioMath zählen:
Aventis CropScience, Pioneer Hi-Bred, Syngenta Seeds, KWS; BBA (jetzt JKI); Bundesanstalt für Züchtungsforschung Quedlinburg (seit 2008 zusammen mit der BBA Teil des JKI). Uni Oldenburg, Uni Rostock
Die biovativ ist eine 100-prozentige Tochter des Vereins FINAB e. V., preist sich selbst als "Dienstleister Entwicklung, Analyse und Bewertung von agrobiotechnologischen Produkten" und kündigt auf ihrer Homepage für 2010 mehrere Freilandversuche an.
Das gesamte Netzwerk von Firmen und Vereinen, der Uni Rostock und dem Land Meck.- Pomm. hat es sich zur Aufgabe gemacht, der führende Dienstleister für die Forschung, Information, die Antragstellung und das Monotoring für den Bereich Genmanipulation in Europa zu werden. Um das zu bewerkstelligen, fehlt eigentlich nur noch eine Schnittstelle: "Die Bewilligung der Vorhaben über Freilandversuche oder gentechnischen Anbau", um alles in einer Hand zu haben, Entwicklung, Prüfung und Abnahme. Diese Schnittstelle besteht, in der EU über den Mitbegründer des Vereins FINAB e. V., Joachim Schiemann und über den Leiter des Referats Gentechnik der BVL, Hans-Jörg Buhk.
Ich selbst möchte auf die Einzelheiten gar nicht weiter eingehen, denn darüber gibt eine Untersuchung der Biotech-Netzwerke und ihrer "Tarnkappenstrategien" viel besser Auskunft. Ich wäre auch nicht in der Lage, zweifelsfrei nachzuweisen, dass die Biotechnologie Schäden hervorruft, egal, ob gesundheitlich oder in der Natur. Bevor ich meine endgültige Sicht schildere, noch der Hinweis, dass mir zu Ohren gekommen ist, dass die Webseite des Vereins Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. (WGG), einer Vereinigung von Wissenschaftlern und glühender Befürwortern der "grünen Biotechnologie" vom gleichen Webbetreiber betrieben wird, der auch die Seiten von Monsanto betreibt.
Die so genannten Gen-Experten sind in der Regel Wissenschaftler, die Biologie studiert und sich dann auf die Genforschung spezialisiert haben. Möglicherweise sind sie fasziniert von ihrer Arbeit und von den Visionen, die sie damit verbinden. Aber sie sind nicht mehr als Zauberlehrlinge, die Geister rufen, die dann nicht mehr loszuwerden sind. Denn irgendwann geht die Kontrolle über das, was sie schaffen und geschafft haben, an die Industrie. Und dort zählt nur noch die kommerzielle Verwendung. Um aber bei der Gentechnik als Wissenschaftler erfolgreich zu sein, muss sich der jeweilige Wissenschaftler selbst belügen. Ein typisches Argument:
In der Pflanzenzüchtung ist die Grüne Gentechnik eine der vielversprechendsten Methoden dieses Jahrhunderts. Sie verfolgt die gleichen Ziele wie die klassische Züchtung, stellt jedoch eine radikale Weiterentwicklung dar. Bei der klassischen Züchtung wird das gesamte Erbmaterial der Kreuzungspartner vermischt und es bleibt dem Zufall überlassen, welche Eigenschaften bei den Nachkommen zur Ausprägung kommen. Daher müssen zahlreiche zeitaufwendige Züchtungsversuche durchgeführt werden, um die gewünschte Veränderung zu erreichen. Die Entwicklung einer neuen Sorte kann so unter Umständen Jahrzehnte dauern. Mit gentechnischen Verfahren können hingegen bestimmte, genau bekannte Erbinformationen gezielt übertragen werden, um die gewünschten Eigenschaften hervorzurufen. Die Gentechnik sollte deshalb dort zum Einsatz kommen, wo der klassischen Pflanzenzüchtung Grenzen gesetzt sind.
Die klassische Züchtung dauert deshalb mitunter so lange, weil die Züchtungsversuche teilweise von der Natur abgelehnt werden. Das wird bei der Biotechnologie nicht anders sein und es sind bereits Fälle bekannt, wo genau das passiert ist. Bei der klassischen Züchtung werden nicht selten Ergebnisse im Sinne der Züchter erzielt, beispielsweise das Aussehen von Äpfeln, während gleichzeitig beim Geschmack Abstriche zu verzeichnen sind. Bei der Gentechnik verweist man auf die Möglichkeiten der Resistenz gegen bestimmte Schädlinge, Beispiel MON810-Mais mit der Resistenz gegen den Maiszünzler. Doch die Natur ist schwerer zu überlisten, als man das (insbesondere die Biotechniker) gemeinhin meint. Ein Rückgang der Schädlingspopulation (wobei Schädling immer eine menschliche Definition ist) mag vorübergehend einen Erfolg simulieren, aber der Maiszünzler wird damit sicherlich nicht ausgerottet und seinerseits von der Natur mit Resistenzen gegenüber dem synthetischen Gen im Mais ausgestattet. Aber das ist nur eine mögliche Folge. Dieser Mais wird hauptsächlich an Tiere verfüttert. Natürlich werden im Zuge der Sicherheitsstrategie (so die Biotechniker) Untersuchungen angestellt, ob die toxischen Bestandteile der Genmanipulation beim Mais in den Produkten der Tiere, die damit gefüttert werden, auftauchen. Was nicht untersucht wird, sind Auswirkungen auf die Genstruktur der Tiere, in deren Futter nun synthetische und damit artfremde Gene auftauchen. Das sind Langzeitaspekte und die Biotechnologie soll ja möglichst schnell einen wirtschaftlichen Nutzen für die Betreiber bringen, da sind Langzeituntersuchungen unerwünscht. Dieses Ziel wird sogar von BioOK und biovativ hervorgehoben. Es ist gut, dass die Ministerin Schavan auf ihrer Werbeseite für BioOK darauf verwiesen hat, dass das OK für Ostsee-Küste steht, sonst hätte ich es sicher als Synonym für Organisierte Kriminalität angesehen.
Die hauptsächliche Komponente, nämlich die Kontrolle der Nahrungsmittel durch die Riesenkonzerne, sind für diese Wissenschaftler kein Thema. Das war auch die Entwicklung der Atombombe nicht, die heute wie ein Damoklesschwert über der Menschheit hängt. Die Ausbringung von patentiertem Saatgut ist mit dem Zwang verbunden, in den Folgejahren aus den Ernten gewonnenes Saatgut nur gegen Lizenzgebühren verwenden zu dürfen. Der Bauer muss also jedes Jahr an die Konzerne zahlen. In Südamerika und in Kanada ging das soweit, dass Monsanto Detektive beauftrage, auch Felder von Bauern zu prüfen, die kein Saatgut von der Fa. gekauft hatten, aber deren Felder durch Auskreuzung mit gentechnisch behandelten Pflanzen kontaminiert waren. Und diese Farmer wurden (je nach Land) von den Gerichten in allen Instanzen gezwungen, Lizenzgebühren an Monsanto zu entrichten.. Längst ist auch bereits das so genannte Terminator-Gen entwickelt, das, in die Pflanzen eingebracht, die Bildung von keimfähigen Erträgen verhindert. Noch ist es verboten, dieses Gen einzusetzen. Aber wie lange noch?
In der letzten Woche erschienen in der Presse Mitteilungen, dass sich die Diabetes zu einer Volksseuche entwickelt. Ebenso sind Allergien schon längst zu einer Volksseuche geworden. Man sollte sich mal fragen, warum das so ist. Die Mehrheit der Bevölkerung nimmt eine Vielzahl von Produkten zu sich, die mit so genannten Lebensmittelzusatzstoffen aufbereitet wurden. Da sind die Dosensuppen, die Tütensuppen, die Fertiggerichte, die Fast Food-Produkte, die Suppen- und Saucen-Würfel, die Joghurts mit Früchten, die Eisbecher usw. Sie alle enthalten Zusatzstoffe, von denen in vielen Fällen bekannt sind, dass sie Auslöser von Krankheiten sein können. Ein Teil dieser Zusatzstoffe ist auch mit gentechnisch veränderten Materialien oder Bakterien versetzt. Wie immer wird im Einzelfall eine Prüfung vorgenommen, welche Substanzen verwendet werden und ob sie die von der Politik vorgegebenen Grenzwerte auch nicht überschreiten. Aber keine Untersuchungen, die mir bekannt wären, befassen sich mit den Wechselwirkungen, die auftreten können, wenn wir in diesen Produkten einen Mix aus oft mehr als 10 Zutaten solcher Zusatzstoffe mit der Nahrung aufnehmen. Ganz zu schweigen davon, dass zusätzliche Gefahren lauern können, wenn zusätzlich noch Medikamente genommen werden. Diabetes und Allergien waren in der Vergangenheit Krankheiten, die gelegentlich auftraten. Heute muss man fast schon sagen, dass es gelegentlich Menschen gibt, die diese Krankheiten nicht haben.
Ich habe lange Zeit am Morgen meine Cornflakes gegessen und geglaubt, mich gesund zu ernähren. Bis ich mir die Frage gestellt habe, ob diese Flakes nicht aus Gen-Mais hergestellt werden, denn lt. EU-Verordnung muss ja verarbeiteter Gen-Fraß nicht mehr als genmanipuliert ausgewiesen werden. Seither ist bei mir Schluss mit den morgendlichen Flakes. Gerade die Produkte von Kellogs, da kann ich mir nicht vorstellen, dass die aus normalem Mais hergestellt wurden, weil Monsanto in den USA den Anbau von Gen-Mais längst nahezu flächendeckend betreiben kann.
Ich betone noch einmal, dass Genmanipulation schädlich ist. Ich bin auch überzeugt, dass sie zumindest teilweise gesundheitsschädlich ist, kann das allerdings nicht beweisen. Allerdings kann mir auch keiner der Wissenschaftler beweisen, dass die Genmanipulation auf Dauer keine gesundheitlichen Schäden hervorruft, weil alle Untersuchungen zu diesem Thema nur von den Betreibern selbst durchgeführt und alle Statistiken von ihnen selbst erstellt werden. Mir reicht für meine Anti-Genmanipulations-Haltung der Umstand, dass mit dieser Manipulation die Kontrolle über die Grundnahrungsmittel an unverantwortlich handelnde Konzerne übertragen wird. Und das wird die nächste Generation mit Sicherheit auszubaden haben. ganzer Text/Quelle/links