Auszu von duckhome
Mixa zeigt wie die Kirche wirklich ist
von Jochen Hoff
Man muss dem Augsburger Bischof Walter Mixa, der auch gleichzeitig der Kriegsbischof der katholischen Kirche ist und das Morden in Afghanistan absegnet, wirklich dankbar sein für seine offenen Worte, im Zusammenhang mit den Hunderten von Fällen in Zusammenhang mit dem freundlich tolerierten Missbrauch von Kindern durch katholische Priester. Einige hatten ja gehofft, das angesichts des mutigen Auftretens des Rektor des Berliner Canisius-Kollegs Pater Klaus Mertes ein offener und ehrlicher Neuanfang möglich sei.
Aber Mixa hat klar bewiesen, dass die katholische Kirche nicht Aufklärung sondern das Verschweigen und Verbergen will und mit dreckigen Lügen einfach die Schuld auf andere abwälzen will. Gegenüber der Augsburger Zeitung sagte Mixa wörtlich.
Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig.
Das sagt ausgerechnet der Vertreter der weltweit größten kriminellen Vereinigung für den Missbrauch von Kindern. Ein Anhänger einer verkommenen Moral, die sich in jedem Land, in dem sie mit ihren kriminellen Vertretern in größerer Zahl aufgetreten ist, wegen Missbrauchs von Kindern verantworten muss.
Nein, es gibt keinen Grund Mixa die Zähne aus dem frechen Lügenmaul zu schlagen. Er lügt für und im Sinne der katholischen Kirche, wie sie seit 2.000 Jahren lügen und betrügen. Er ist nicht durch Zufall Bischof geworden, sondern weil er diese kriminelle Denkweise so toll vervollkommnet hat. Wäre Lüge eine olympische Disziplin, könnten die Medaillen dafür direkt ohne Wettkampf an den Vatikan gehen.
Mixa weis sehr genau, dass die sexuelle Revolution ihm und seinem Verbrecherpack Macht über die Menschen genommen hat. Denn jedes auch nur so geringe Stückchen Freiheit für den Menschen bedeutet für die Kirche einen Verlust an Macht. In diesem Fall einen erheblichen Verlust an sexueller Macht. Obwohl die Kirche, die Sexualität stets dämonisiert hat, hat sie gleichzeitig ihren Priestern ständig eine ganze Anzahl von sexuellen Ventilen offengehalten.
Grundsätzlich ist die sogenannte christliche Kirche auf ein patriarchalisches Menschenbild fixiert, indem der Wert von Frauen sehr niedrig liegt. Dies war im Urchristentum und in den sogenannten heidnischen Religionen zumeist anders, weil erst die Fruchtbarkeit der Frau, das Leben möglich machte. Als Kaiser Konstantin die einzige Chance der Reichseinheit darin sah, das Christentum - dem er selber vermutlich nie anhing - zur Staatsreligion zu machen, wurde auf dem ersten Konzil von Nicäa eine Religion zusammengebastelt, die den politischen Anforderungen genügte.
So wurden nicht nur die christlichen Feiertage mit ihren heidnischen Vorbildern zusammengefügt, sondern auch diverse Glaubensrichtungen wie die der Arianer komplett über Bord geworfen. In dem einen Monat den das Konzil dauerte wurden auch die Wurzeln für die unbefleckte Empfängnis der Maria gelegt, die dann 431 beim Konzil von Ephesos festgeschrieben wurde.
Die Kirche hat also schon bei ihrer Geburtslüge, selbst ihre Urmutter Mari zu einer Art Hure des heiligen Geistes erklärt und ganz locker Josef zum Hahnrei gemacht. Dies sagt sehr viel über die Haltung der Priesterschaft zur Frau und natürlich auch zu Ehemännern aus. Der Zölibat für Priester und Ordensleute scheint zumindest schon älter als das Konzil von Nicäa, wurde aber erst 1022 von Papst Benedikt VIII. auf der Synode zu Pavia gemeinsam mit Kaiser Heinrich II angeordnet um zu verhindern, das Kirchengut an die Kinder von Priestern vererbt wurde.
Mixxa kennt diese Geschichte sehr genau und er weiß auch, dass viele homosexuelle Männer in die Reihen der Kirche flüchteten, weil sie nur dort vor Verfolgung sicher waren. Er weiß auch, dass die katholische Religion eine Unterdrückungsreligion ist, die über Strafen und Unterwerfung regiert. Das Element der Freude, wie es z.B. in den Reihen einiger evangelikaler Gemeinden zu spüren ist, kommt gar nicht vor. Es geht um Macht und Gehorsam.
Aus dieser Macht haben die Priester schon immer gerne Frauen unterworfen. Zu sexuellen Zwecken, aber auch um sie einfach sadistisch zu foltern. Wer die Geschichte der Hexenprozesse gelesen hat, und auch ein wenig von dem was einigen Frauen von Priestern angetan wurde, der weiß, wie weit die Exzesse gingen. Diese Exzesse sind aber nicht die Schuld einzelner Priester. Sie sind Teil des Unterwerfungssystems.
Lange Zeit galt es unter Priestern als die Freude des Landpfarrers unter den jungen Ehefrauen die ständige frei Wahl zu haben und auch wenn da viel an Information unterdrückt wurde und verloren gegangen ist, so wissen die Menschen noch sehr genau wie leicht diese Beute war, die gefangen im Glauben, dem Priester zu Dienste sein mussten. Und natürlich fanden auch die Kinderschänder, die Folterer und sonstigen Perversen ihren Platz unter dem Dach der Kirche.
Die sexuelle Revolution hat den Menschen Worte gegeben. Sie hat die unterschiedlichsten Sexualpraktiken zum Thema gemacht und enttabuisiert. Das Fallen der Tabus hat aber gleichzeitig die Macht der Kirche ins Wanken gebracht. Sie kann Lust nicht mehr mit der Hölle gleichsetzen, weil die breite Masse Erfahrungen gemacht hat, die die Kirche nicht mehr unter dem Deckel halten kann.
Mixa und seine Freunde müssen zusehen wie das Verhältnis von Jesus zu Maria Magdalena anders betrachtet wird und wie ihre Lügen an vielen Ecken immer schneller zerbröckeln. Und dann passiert das Undenkbare. Die Opfer der Priester beginnen zu reden. Sie lassen sich nicht mehr von den Höllenqualen schrecken die man ihnen als Kinder androhte. Sie sagen die Wahrheit und das Volk, dass die ganze Zeit geschwiegen hat, häufig wissend geschwiegen hat, beginnt sich zu empören.
Einige Schlaue aus der Priesterschaft bitten um Vergebung. Aber Lügner wie Zöllitsch, Mixa und Co. versuchen weiter andere für schuldig zu erklären. Nicht weil sie in den eigenen Abgrund vor Scham nicht schauen könnten, sondern weil sie Berufslügner sind. Natürlich hat die Kirche die Strafverfolgung immer wieder behindert und Eltern wie auch Kinder mit ihrem verdammten Gott bedroht, wenn sie die Wahrheit herausschreien wollten.
Dieser Gott war der Prügel mit der sie die Wahrheit unterdrückten und dann natürlich auch die politische Macht. Die CSU-Justizministerin in Bayern hat sich ja gerade ausdrücklich dafür bedankt, das Mixa die Schuld an andere schob. Sie muss mit ihrem Glauben ja irgenwie weiterleben können.
Für den Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, ist der Missbrauch von Kindern natürlich kein katholisches Problem sondern ein gesamtgesellschaftliches. Reinelt hat Angst, dass er seine Pfründe verliert wenn die Wahrheit an den Tag kommt. Und sie kommt an den Tag. Jeden Tag ein wenig mehr. Bald werden auch die missbrauchten Frauen anfangen zu reden und irgendwann wird man nicht mehr anders können, als die Kirche aus der Bildung und dem Umgang mit Kindern komplett herauszunehmen und sie unter Generalverdacht stellen müssen.
Es hat lange gedauert bis die Wahrheit ans Licht kam. Nun ist sie am Licht und die heilige katholische Kirche entpuppt sich als bösartiger Dämon. Hässlich, verlogen und betrügerisch. In den USA haben sich die Jesuiten gerade unter Chapter Eleven geflüchtet, um nicht den fälligen Schadensersatz leisten zu müssen. Welch ein jämmerliches Pack.
ganzer Text/Quelle/links