Auszug von egon-w-kreutzer
Der Reichtum der Rentenbezugsberechtigten
von Egon W. Kreutzer
Arbeiter, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger!
Lasst euch nicht erzählen, dass ihr arm seid. Auch ihr seid reich, es hat euch nur noch niemand gesagt!
Doch jetzt ist Aufklärung angesagt. Das DIW hat den Reichtum der Massen gefunden. In den Rentenansprüchen. Da erzählt man uns jahrelang, die Rente würde im Alter nicht reichen - und nun werden die Rentenansprüche aus dem Generationenvertrag mit Häusern, Grundstücken und Aktienpaketen gleichgestellt! Hurra! Ein Geniestreich!
Weg mit der gefühlten Armut!
Lass' jucken, Kumpel!
Der Artikel in der Online-Welt liest sich wie ein Bericht aus dem Schlaraffenland. Da stehen Sätze wie die folgenden:
"Bisher gingen die Forscher davon aus, dass jeder erwachsene Bundesbürger durchschnittlich 88 000 Euro besitzt."
"Die Ansprüche der Bundesbürger auf Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und zusätzlichen gesetzlichen, tariflichen und privaten Altersvorsorge-Verträgen betrugen 2007 rund 4,6 Billionen Euro. Auf jeden Erwachsenen entfallen damit durchschnittlich 67 000 Euro. Zusammen mit dem bisher schon erfassten Geld- und Sachvermögen besitzt demnach jeder Bundesbürger im Schnitt mehr als 150 000 Euro."
"Beispielsweise verringert sich durch Berücksichtigung der Rentenansprüche auch die statistische Ungleichheit der Vermögen in Deutschland. Nach Angaben der Forscher wird sie um etwa 20 Prozent reduziert."
O.k., ich weiß, es ist Karneval, Fasching, Fasenacht. Funkenmariechen, Büttenreden, Narhallamarsch!
Uff-ta-tah, uff-ta-tah
DIW ist immer da...
Das Forschungsergebnis im WELT-Artikel
Ein Besucher dieser Website, der den Reichtumsartikel ebenfalls gelesen hatte, meint dazu:
Dazu fällt mir der Spruch ein:
Der Graben war im Durchschnitt einen halben Meter tief, und trotzdem ist die Kuh ersoffen!
Beste Grüße
ganzer Text/Quelle/links