Auszug von duckhome
Aufklärung - Stasi, Spitzel, Merkel,Tillich, Althaus, Wulff, Beust, Carstensen und andere Merkwürdigkeiten
von Jochen Hoff
Es braust ein Ruf wie Donnerhall über das teutsche Land. Rechtzeitig vor den Wahlen und angesichts der linken Gefahr, muss wieder einmal die Geschichte der DDR und die pöse, pöse Stasi aufgearbeitet werden. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist das genau das, dass dringendste Thema. Die Weltwirtschaftskrise und der Schuldendruck verkommen da mit der Arbeitslosigkeit zu Nebensächlichkeiten.
Da gibt es also jede Menge Stasispitzel in den deutschen Behörden. 2247 in Mecklenburg-Vorpommern, 2942 in Brandenburg, 800 in Thüringen, 4400 in Sachsen-Anhalt, 2733 in der Berliner Verwaltung und 4101 in Sachsen. Fehlt eigentlich nur noch die Namensliste von Bild und Springer.
Wolfgang Tiefensee, der für den Abbau Ost zuständige Minister hält eine neue Runde Hexenverbrennen für einen Akt der politischen Hygiene (Hygiene im Dreck?) und hofft das die Schwächen der SPD während der Hexenjagd nicht so auffallen. Sollen die Leute doch über Stasi reden solange sie nichts über Steinmeier sagen.
Auch der andere Wolfgang, der Wolfgang Bosbach von der CDU will eine neue Jagd auf die Stasi. Das ist klar, wenn man eine Kanzlerin wie Angela Merkel betreuen muss, die in Sachen Stasi ja eine eigene Vergangenheit hat, die sie aber weitgehend leugnet.
Merkels Stasi Umfeld
Merkels Vater, Horst Kasner, war nicht ein bescheidener Pfarrer, sonden ein bedeutender Mann in der DDR-Kirchenpolitik, in der er zusammen mit dem einflussreichen Clemence de Maizière,einem registriertem Informanten der Stasi, die DDR-Pläne mit den Kirchen vorantrieb, vor allem die Abspaltung der evangelischen Kirche in der DDR von der Evangelischen Kirche des ganzen Deutschlands. Er war Mitglied der von Moskau gsteuerten Christlichen Friedenskonferenz (CFK) und im von der Staatssicherheit gelenkten Weißenseer Arbeitskreis. Er hatte alle Freiheiten, die nur die Bonzen hatten: zwei Autos und das Recht in den Westen zu fahren. Im staatlichen Auftrag fuhr er mit der “nationalen Front” nach Italien, wo er öffentlich erklärte, dass allein die KPI dieses Land retten könne. Ihr selbst gewählter Biographie-Schreiber, der CDU-Politologe Gerd Langguth, dem man auch nachsagt, dass er ein seriöser Analytiker sei, teilt mit, dass der dominante Pfarrer Horst Kasner seine Tochter Angela “entscheidend geprägt” habe. Langguth beschreibt den Geistlichen, der 1954 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges von West nach Ost übergewechselt war und später im brandenburgischen Templin eine wichtige Einrichtung für die Ausbildung von Vikaren leitete, als Sympathisanten des SED-Staates. Seine politischen Anschauungen hätten ihm dort den Spitznamen “roter Kasner” eingebracht. Erst in der späten Wendezeit begann sich Angela Merkel zusehends - so Langguth - von ihrem “tief in das DDR-System verstrickten” Vater zu emanzipieren.
Über die Schülerin Angela Kasner berichtete der “IM Bachmann”, der u.a. auf Havemann angesetzt war, dass ihre “positive Grundhaltung bezüglich des Marxismus-Leninismus” bedeutend sei. Sie organisierte noch an der EOS Hermann Matern als führendes FDJ Leitungskader die Abschlussveranstaltung für ihren Abiturjahrgang. Vom Podium in der Aula rief sie auf zu Geldspenden für den Kauf von Waffen für die Frelimo-Rebellen in Mosambik und andere aktive kommunistische Gruppen in Südafrika. (Vgl. geisteswelt.blogsome.com)
Da sie die russische Sprache hervorragend beherrschte, durfte sie zum internationalen Schülerwettbewerb “Russische Olympiade” nach Moskau reisen.
Auf einem Studentenaustausch in Moskau lernte sie den gleichfalls dorthin entsandten Physikstudenten Ulrich Merkel kennen. Ihr eigener Vater traute die beiden im Jahre 1977. Vier Jahre später war sie mit der Ehe nicht mehr zufrieden. Nach ihrem Examen arbeitete sie am Zentralinstitut für Physikalische Chemie, einer Abteilung der DDR-Akademie der Wissenschaften in Berlin-Adlershof. In dieser Zeit wurden ihr ein längerer Aufenthalt in Prag und eine ausgedehnte Privatreise durch die Sowjetunion gestattet.
In dieser Zeit stieg sie innerhalb der FDJ auf zur FDJ-Freundschaftsratsvorsitzenden und als Mitgleid der FDJ-Kreisleitung zur FDJ-Leitungssekretärin und war damit Vorsitzende dieser kommunistischen Jugendorganisation an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Ihr Büro teilte sie mit einem Sohn Havemanns, dessen Familie mit der Trennung und Scheidung der Eltern heillos zerrissen war. Zu ihrer damaligen Arbeit erklärte sie später, sie habe den Einkauf von Theaterkarten organisiert. Ihre Funktion und gewiss auch ihre Arbeit war aber die einer Sekretärin für Agitation und Propaganda. (Vgl. politik.de/forum/)
In der Arbeit an ihrer Dissertation lernte sie im Nachbarbüro im Institut ihren neuen Geliebten kennen, den Michael Schindhelm. Er und Merkel waren von 1984 – 1986 tätig an der Akademie der Wissenschaften der DDR im Elitezentrum in Berlin-Adlershof. Schindhelm hatte 1978 im Studium in Woronesh in der Sowjetunion, die Verpflichtungserklärung als IM abgegeben. Auch Angela Merkel hatte 1978 eine verpflichtungserklärung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR als Vorbedingung für die Arbeit am DDR-Eliteinstitut erhalten. Sie behauptet, dass sie abgelehnt gehabt hätte.
Ja. Da ist eine Stasihatz für Bosbach bedeutend besser, als wenn sich seine Kanzlerin ihrer Vergangenheit stellen müsste, wie es auch Ralph Hartmann in der Zeitschrift Ossietzky fordert. Der würde zu gerne einmal ihre Pflicht-Arbeiten in Marxismus-Leninismus sehen und auch über einen Blick in Merkels Akte als Politruk, als Sekretärin für Agitation und Propaganda in der FDJ würde nicht nur ihn freuen.
Aber da klemmt es bei der Stasiunterlagenbehörde. Strikte Offenlegung und Transparenz gilt immer nur für andere. Nie für die Damen und Herren aus CDU, FDP und der Wirtschaft. Das sieht man auch bei Stanislaw Tillich, dem sächsischen Ministerpräsidenten, dem seine verschiedenen Lebensläufe etwas Probleme bereiten, oder besser die Nachrichten über seine unterschiedlichen Wahrheiten.
Aber dem hilft ja jetzt der für seine Skikünste berühmte Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) aus Thüringen, der ja selbst als Lehrer ein strenger Verfechter des SED-Staates war. Der hat nämlich festgestellt, das man einen Rat des Kreises nicht allgemein als verantwortlich bezeichnen kann. Verantwortlich war nur Berlin. Guter Versuch, allerdings doch etwas durchsichtig. Das kannten die Deutschen schon nach 1945. Da war es auch der Adolf, obwohl sie selbst ihre jüdischen Nachbarn ins Verderben geschickt hatten.
Man kann wirklich sagen, was man will. Die CDU/CSU hat kein Stasiproblem, oder hat sie einfach nur kein Problem mit CDU-Stasileuten? Egal. Wer in der CDU ist, hat sowieso immer Recht und tut Gutes ohne Ende. So auch das seltsame Duo Ole von Beust der die Hamburger schlecht regiert und der Ministerpräsident von Schleswig Holstein, Peter Harry Carstensen, der gar nicht regiert, sondern nur ab und an mal reagiert und ansonsten nur peinlich ist.
Die beiden Geistesgrößen haben es geschafft dem Vorstandschef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, mal eben ein Gehalt von 2,9 Millionen Euro zu verpassen, obwohl diese Bank aufgrund der Stützung durch Bund und Länder nur ein Maximalgehalt von 500.000 Euro per Anno zahlen dürfte. Die beiden Nasen begründen das damit, das Nonnenmacher doch so viele Aufgaben habe. Sein Tag hat vermutlich auch 48 Arbeitsstunden und danach geht er segeln.
Aber bei der Bank ist ja auch Hilmar Kopper von der Deutschen Bank als Aufsichtsratschef, der bei der Schneiderpleite das Geld für die Handwerker als Peanuts (Erdnüsse) bezeichnete und sie lachend im Regen stehen ließ. Ja die Deutsche Bank ist häufig dabei, wo Recht und Gesetz gebrochen werden. Ackermann berät ja auch die Kanzlerin die aus der FDJ, der Jugendbewegung der SED kam.
Wer die Nase noch nicht voll hat, der muss einfach nur an Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff denken. Der ist ja der Ministerpräsident von Asse II und Gorleben und sicher auch ein Guter. Deshalb hält er ja die Akten zu Gorleben geheim, die vor mehr als 30 Jahren vom damaligen Ministerpräsidenten Albrecht verfasst wurden. Vermutlich will er Albrechts Tochter, der Zensursula von der Leyen nicht schaden, auf die das zu erwartende Fehlverhalten von Albrecht zumindest indirekt abfärben könnte, da sie immer sein Schützling war und durch ihn schnell nach oben geschleust wurde.
Aber Wulff gibt sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden. Um seinem Freund Ferdinand Piëch den weiteren familieninternen Kampf gegen die Porsche Familie und das Unternehmen Porsche zu erleichtern, ließ es Wulff nach Pressemeldungen zu, dass durch leitende Mitarbeiter von VW mit Mitarbeitern des niedersächsischen Finanzministeriums, eine Steuerkonstruktion entwickelt wurde, die der Familie Porsche eine Milliarde Steuern beim Verkauf sparen sollte.
Damit wäre ein Kauf von Porscheanteilen durch VW zu Lasten des deutschen Steuerzahlers subventioniert worden. Der Kauf durch Katar bringt nicht nur eine bessere Zukunft für VW, das durch eine Porscheführung nur gewinnen könnte, er spart dem Steuerzahler zusätzlich eine Milliarde Euro.
Aber auch der Kriegsminister Jung hat sein kleines Problemchen. Obwohl das 7 Milliarden Euro teure Projekt Herkules, das die IT-Infrastruktur der Bundeswehr zumindest auf einen Stand von kurz nach der Sintflut bringen sollte, absolut aus dem Ruder gelaufen ist, bekommen die verantwortlichen Manager selbstverständlich Boni dafür, dass sie die Kiste so schön vor die Wand gefahren haben.
Es gäbe also genug Sachen die dringend einer Aufklärung bedürften. Aber wir dürfen sicher sein, die wichtigen werden nicht aufgeklärt, ja nicht einmal angesprochen. Sie werden unter den Teppich gekehrt. Aber schon morgen geht die Stasi-Hatz los.
Obama hat ja schon Frau Merkel zur Wahlsiegerin erklärt. Vermutlich macht der CIA bei die Auszählung und der Wächterrat des BND kontrolliert. Wer mag sich da schon noch aufregen.
ganzer Text/Quelle/links